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Gründerpreis der Berliner Sparkasse 2018

Das von der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Freien Universität Berlin geförderte Start-up Ruby Limes ist mit dem Gründerpreis der Berliner Sparkasse ausgezeichnet worden. Gründerin Frida Lüth und Gründer Carlo Zimmermann entwickeln und vertreiben modische Unterwäsche, in der Diabetikerinnen sicher und unauffällig ihre Insulinpumpe verstauen können.

Die Auszeichnung wurde auf dem Sommerfest des Netzwerks Unternehmertum der Freien Universität Berlin vor rund 150 Gästen verliehen. Übergeben wurde sie durch den Präsidenten der Freien Universität, Prof. Dr. Günter M. Ziegler, sowie durch Michael Jänichen, Bereichsleiter Firmenkunden der Berliner Sparkasse. Der Preis wurde bereits zum sechsten Mal verliehen und ist mit 4.000 Euro dotiert. Eine Fachjury hatte zunächst drei Finalisten gekürt, die ihr Unternehmen auf dem Sommerfest präsentierten. Die Entscheidung für Ruby Limes fiel durch das Votum des Publikums. Die beiden weiteren Finalisten, die Start-ups DearEmployee und license.rocks, erhielten jeweils ein Preisgeld von 500 Euro. DearEmployee unterstützt Unternehmen bei der Gestaltung gesunder und leistungsfördernder Arbeitsplätze. License.rocks nutzt die Blockchain-Technologie, um Transaktionen und Eigentumsverhältnisse von Software-Lizenzen nachzuverfolgen und revisionssicheres Handeln zu ermöglichen. Alle drei Finalisten wurden mit Berliner Startup- Stipendien an der Freien Universität beziehungsweise an der Charité – Universitätsmedizin Berlin gefördert. Der Gründerpreis ist Teil einer Kooperation zwischen der Berliner Sparkasse und der Freien Universität Berlin. Die Kooperation umfasst zudem die Unterstützung von Gründungsinteressierten aus der Hochschule auf dem Weg in die Selbstständigkeit.
Das von der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Freien Universität Berlin geförderte Start-up Ruby Limes ist mit dem Gründerpreis der Berliner Sparkasse ausgezeichnet worden. Gründerin Frida Lüth und Gründer Carlo Zimmermann entwickeln und vertreiben modische Unterwäsche, in der Diabetikerinnen sicher und unauffällig ihre Insulinpumpe verstauen können.

Die Auszeichnung wurde auf dem Sommerfest des Netzwerks Unternehmertum der Freien Universität Berlin vor rund 150 Gästen verliehen. Übergeben wurde sie durch den Präsidenten der Freien Universität, Prof. Dr. Günter M. Ziegler, sowie durch Michael Jänichen, Bereichsleiter Firmenkunden der Berliner Sparkasse. Der Preis wurde bereits zum sechsten Mal verliehen und ist mit 4.000 Euro dotiert. Eine Fachjury hatte zunächst drei Finalisten gekürt, die ihr Unternehmen auf dem Sommerfest präsentierten. Die Entscheidung für Ruby Limes fiel durch das Votum des Publikums. Die beiden weiteren Finalisten, die Start-ups DearEmployee und license.rocks, erhielten jeweils ein Preisgeld von 500 Euro. DearEmployee unterstützt Unternehmen bei der Gestaltung gesunder und leistungsfördernder Arbeitsplätze. License.rocks nutzt die Blockchain-Technologie, um Transaktionen und Eigentumsverhältnisse von Software-Lizenzen nachzuverfolgen und revisionssicheres Handeln zu ermöglichen. Alle drei Finalisten wurden mit Berliner Startup- Stipendien an der Freien Universität beziehungsweise an der Charité – Universitätsmedizin Berlin gefördert. Der Gründerpreis ist Teil einer Kooperation zwischen der Berliner Sparkasse und der Freien Universität Berlin. Die Kooperation umfasst zudem die Unterstützung von Gründungsinteressierten aus der Hochschule auf dem Weg in die Selbstständigkeit.
Allein in Deutschland leben mehr als 300.000 Menschen mit Diabetes Typ 1. Viele von ihnen tragen eine Insulinpumpe am Körper. Die meisten Pumpen sind etwa so groß wie ein kleines Smartphone. „Deshalb wünschen sich insbesondere Frauen eine Möglichkeit, ihre Pumpe unauffällig und schön, aber dennoch sicher zu tragen“, sagt Frida Lüth. Unter dem Markennamen Ruby Limes verbinden sie und ihre Gründungspartner Carlo Zimmermann deshalb Mode mit Funktion: Von außen unterscheiden sich ihre Produkte nicht von üblichen Dessous, jedes Stück hat jedoch eine versteckte, innenliegende Tasche, die für alle gängigen Pumpenmodelle geeignet ist. Die Produkte wurden mit Ärzten, Diabetes-Experten und potenziellen Kundinnen gemeinsam entwickelt und mit viel Liebe zum Detail gestaltet.

Das ebenfalls ins Finale gelangte Start-up DearEmploye ermittelt zunächst mithilfe von Onlinebefragungen, wie sich die Arbeitsbedingungen auf die psychische Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auswirken. Damit decken Amelie Wiedemann, Daniel Fodor und Henning Jakob auch die seit 2014 im Arbeitsschutzgesetz vorgegebene Beurteilung der psychischen Gefährdung ab. Anschließend schlagen sie Maßnahmen zur Verbesserung vor und vermitteln passende Anbieter. Auf Wunsch werden gesundheits- und erfolgskritische Faktoren laufend beobachtet, und es werden Maßnahmen evaluiert.

Ähnlich wie bei anderen digitalen Produkten besteht bei Softwarelizenzen die Gefahr, dass diese illegal kopiert werden. Daud Zulfacar, Frank Bartels und Adam Groves, die Gründer von License.rocks, nutzen die Blockchain-Technologie, um Verkaufstransaktionen und Eigentumsverhältnisse von Lizenzen nachzuverfolgen und transparent darzustellen. Eine erste Anwendung ist der revisionssichere Handel von Software auf dem Zweitmarkt („Gebrauchtsoftware“). Mithilfe der License.rocks-Plattform erfolgt der Verkaufsprozess gebrauchter Softwarelizenzen streng nach den Vorgaben der europäischen Rechtsprechung. Die Lizenzen werden vorab von Drittunternehmen auf Verkaufsfähigkeit geprüft und zertifiziert, sodass kaufinteressierte Unternehmen bereits vor dem Erwerb die Rechtmäßigkeit der Lizenzen überprüfen können.

Das Netzwerk Unternehmertum der Freien Universität Berlin wurde im Juni 2012 gegründet und wird getragen von 120 erfolgreichen Unternehmerinnen und Unternehmern aus den Reihen der Hochschule sowie von Experten für Gründungsfragen. Das Dach für das Netzwerk bildet die Ernst-Reuter-Gesellschaft der Freunde, Förderer und Ehemaligen der Freien Universität Berlin e. V. (ERG).

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