Le Matin

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20. Technischer Kongress des VDA in Berlin

800 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik – Europas wichtigstes Expertentreffen der Automobilindustrie – E-Mobilität und Digitalisierung im Mittelpunkt
„Die ambitionierten Vorgaben zur Luftqualität in den deutschen Städten können auch ohne Fahrverbote erreicht werden. Die NO2-Jahresmittelwerte sind 2017 in vielen Städten deutlich gesunken. Insgesamt sind die Stickoxidemissionen des Straßenverkehrs heute um 70 Prozent geringer als im Jahr 1990. Mittelfristig wird die Luftqualitätsfrage durch die zunehmende Flottendurchdringung von Fahrzeugen mit neuen Abgasstandards gelöst. Kurzfristig reduzieren die auf dem Diesel-Gipfel vereinbarten Maßnahmen, an denen sich die deutsche Automobilindustrie maßgeblich beteiligt, die NO2-Emissionen in Städten“, betonte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), zum Auftakt des 20. Technischen Kongresses des VDA.

Mit über 800 Teilnehmern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ist der Technische Kongress, der am 27. und 28. Februar 2018 in Berlin stattfindet, das bedeutendste Technologie-Symposium der Automobilindustrie in Europa. Zahlreiche hochrangige Vertreter der Branche diskutieren die zentralen Themen rund um die Mobilität der Zukunft. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Themenblöcke „Umwelt, Energie und Elektromobilität“ sowie „Fahrzeugsicherheit und Elektronik“. Das wichtigste Branchentreffen der Automobilindustrie wird zudem von 33 Ausstellern begleitet. Über 50 hochrangige Vertreter der Automobilindustrie referieren auf dem Kongress, darunter Prof. Dr.-Ing. Peter Gutzmer, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands und Vorstand Technologie der Schaeffler AG, Dr. Ulrich Eichhorn, Leiter Konzernbereich Forschung und Entwicklung des Volkswagen Konzerns, Dr. Markus Heyn, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH, und Gunnar Hermann, Vorsitzender des Vorstands der Ford Werke GmbH.
800 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik – Europas wichtigstes Expertentreffen der Automobilindustrie – E-Mobilität und Digitalisierung im Mittelpunkt
„Die ambitionierten Vorgaben zur Luftqualität in den deutschen Städten können auch ohne Fahrverbote erreicht werden. Die NO2-Jahresmittelwerte sind 2017 in vielen Städten deutlich gesunken. Insgesamt sind die Stickoxidemissionen des Straßenverkehrs heute um 70 Prozent geringer als im Jahr 1990. Mittelfristig wird die Luftqualitätsfrage durch die zunehmende Flottendurchdringung von Fahrzeugen mit neuen Abgasstandards gelöst. Kurzfristig reduzieren die auf dem Diesel-Gipfel vereinbarten Maßnahmen, an denen sich die deutsche Automobilindustrie maßgeblich beteiligt, die NO2-Emissionen in Städten“, betonte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), zum Auftakt des 20. Technischen Kongresses des VDA.

Mit über 800 Teilnehmern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ist der Technische Kongress, der am 27. und 28. Februar 2018 in Berlin stattfindet, das bedeutendste Technologie-Symposium der Automobilindustrie in Europa. Zahlreiche hochrangige Vertreter der Branche diskutieren die zentralen Themen rund um die Mobilität der Zukunft. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Themenblöcke „Umwelt, Energie und Elektromobilität“ sowie „Fahrzeugsicherheit und Elektronik“. Das wichtigste Branchentreffen der Automobilindustrie wird zudem von 33 Ausstellern begleitet. Über 50 hochrangige Vertreter der Automobilindustrie referieren auf dem Kongress, darunter Prof. Dr.-Ing. Peter Gutzmer, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands und Vorstand Technologie der Schaeffler AG, Dr. Ulrich Eichhorn, Leiter Konzernbereich Forschung und Entwicklung des Volkswagen Konzerns, Dr. Markus Heyn, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH, und Gunnar Hermann, Vorsitzender des Vorstands der Ford Werke GmbH.
Staatssekretär Rainer Bomba, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, spricht ein Grußwort.

VDA-Präsident Matthias Wissmann: „Die deutsche Automobilindustrie arbeitet kontinuierlich daran, die CO2-Emissionen ihrer Fahrzeugflotten weiter zu senken. Wir sind gut vorangekommen: Seit 2006 sind die CO2-Emissionen der neu zugelassenen Pkw in Deutschland bereits um 27 Prozent zurückgegangen. Einen erheblichen Beitrag zur CO2-Reduktion leistet dabei der moderne Diesel-Pkw. Zusätzlich entwickeln und fertigen unsere Hersteller Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Außerdem forscht die deutsche Automobilindustrie an erdölunabhängigen ‚E-Fuels‘, die bei ihrer Produktion genau so viel CO2 binden, wie sie bei ihrer Verbrennung wieder abgeben.“

Um ähnlich große Fortschritte bei der CO2-Reduktion wie bisher zu erzielen, müsse der Markt für E-Fahrzeuge Fahrt aufnehmen. „Das ist eine gemeinsame Aufgabe für Politik und Industrie; unsere Unternehmen leisten dafür die Grundvoraussetzung: Bis zum Jahr 2020 verdreifachen sie ihr Angebot von Elektrofahrzeugen auf über 100 Modelle. Im Jahr 2025 werden Elektroautos voraussichtlich einen Anteil von 15 bis 25 Prozent an den Pkw-Neuzulassungen haben. Heute sind rund 100.000 Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen unterwegs. Tendenz deutlich steigend; der Hochlauf der Elektromobilität hat begonnen“, betonte Wissmann.

Der Wettlauf um die Führungsrolle für das autonome und vernetzte Fahren der Zukunft sei ebenfalls in vollem Gange. „Wir sind froh, dass die Politik uns auf dem Weg in ein neues Technologiezeitalter begleitet. Der Koalitionsvertrag sieht neue rechtliche Rahmenbedingungen vor: sowohl für vollautonome Fahrzeuge der Stufe 5 als auch für neue Mobilitätsdienstleistungen. Darüber hinaus werden auch bei der Planung der Telekommunikationsnetze die neuen Mobilitätstechnologien mitgedacht. Um nicht abgehängt zu werden, brauchen wir einen flächendeckenden und dynamisch verfügbaren, leistungsstarken Mobilfunk“, forderte der VDA-Präsident.

Prof. Dr.-Ing. Peter Gutzmer, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands und Vorstand Technologie der Schaeffler AG, sagte in seiner Keynote: „Die Herausforderungen zur Mobilität für morgen erfordern ein Denken in Energieketten: die ganzheitliche Betrachtung von der Energieerzeugung über die Energiedistribution bis hin zur Energienutzung. Aktuelle Studien zeigen, dass es künftig einen ausgeprägten Energiemix geben wird, wobei der Anteil an erneuerbaren Energien rasant zunimmt. Die Bedeutung fossiler Kraftstoffe bleibt zunächst hoch. Systemisches Denken und Ambidextrie, – also die Fähigkeit von Organisationen und Unternehmen, gleichzeitig effizient und flexibel zu sein – werden entscheidende Erfolgsfaktoren sein. Wer sich rechtzeitig öffnet und wandelt, wird erfolgreich sein. Die neuen Technologien bieten auch Chancen. Es ist eine Kombination aus Disruptions- und Wachstumspotenzial.“

Dr. Ulrich Eichhorn, Leiter Konzernbereich Forschung und Entwicklung des Volkswagen Konzerns, betonte in seiner Keynote: „Die Elektromobilität wird entweder die oder eine Antriebstechnologie der Zukunft sein. Bereits heute existieren verschiedene, häufig auf segmentspezifischen Anforderungen basierende Technologien für den Serieneinsatz. Und bei der Implementierung von E-Fahrzeugen spielen die Kosten, die Reichweite und die Ladeinfrastruktur sowie global unterschiedliche Gesetzesanforderungen eine zentrale Rolle.“

Dr.-Ing. Markus Heyn, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH, unterstrich in seiner Keynote: „Vernetzung verändert grundlegend, wie wir uns in Zukunft fortbewegen und Verkehrsmittel nutzen. Sie ist der Schlüssel für neue digitale Mobilitätsdienstleistungen, die etwa vor Falschfahrern warnen, das Smartphone zum Autoschlüssel machen oder via App Menschen zusammenbringen, die den Weg zum gleichen Arbeits- oder Studienort gemeinsam zurücklegen wollen. Damit wird Mobilität stressfreier, emissionsfreier und unfallfreier.“

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