Le Matin

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22. Int. ADAC Motorbootrennen - Neuer Deutscher Meister aus Brandenburg

Neuer Deutscher Meister aus Neu Zittau/Brandenburg


Beim 22. Internationalen ADAC Motorbootrennen räumten die Rennpiloten Mike Szymura aus Berlin und Peter Heibuch aus Neu Zittau vor heimischem Publikum auf der Regattastrecke in Berlin-Grünau ordentlich ab. Rund 3.500 Zuschauer verfolgten die spritzigen Rennen der Formel R1000, des F-4/ADAC Masters, des Formel ADAC/ADAC Cup sowie des ADAC Jetboot Cups. Unter den Ehrengästen der Veranstaltung waren u.a. Andreas Statzkowski, Staatssekretär für Inneres und Sport, Michael Vogel, Bezirksstadtrat Treptow-Köpenick, Robert Schaddach (Vorsitzender des Ausschusses für Wissenschaft) sowie Vorstandsmitglieder des ADAC Berlin-Brandenburg.



Peter Heibuch aus Neu Zittau ist neuer Deutscher Meister

Ein perfektes Rennwochenende erlebte der Neu Zittauer Peter Heibuch. Mit insgesamt drei Laufsiegen und der Höchstpunktzahl von 1.200 sicherte sich Heibuch den Deutschen Meistertitel in der Klasse Formel R1000. Bereits der erste Lauf am Samstag wurde zum Berlin-Brandenburg-Duell. Heibuch setzte sich deutlich vor Altmeister Reinhard Gerbert (75, Berlin) durch. Gerbert hatte dabei noch Glück, denn sein Rennboot wurde durch eine Kollision beschädigt. Der dritte Platz ging an Patrick Zdralek (Oberursel), der im zweiten Lauf seinen Platz auf dem Podium mit Gerbert tauschte. Auch im dritten Lauf konnte sich Zdralek gegen Gerbert durchsetzen, hatte aber gegen Heibuch keine Chance.

Last Updated on Tuesday, 25 August 2015 01:41

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ISTAF wird zum Deutsch Französischen Treffen

Bonjour ISTAF! Für das 74. Internationalen Stadionfest Berlin haben nach Stabhochsprung-Weltrekordler Renaud Lavillenie weitere französische Weltklasse-Athleten zugesagt. Das von den Veranstaltern geplante Fest der deutsch-französischen Freundschaft findet wie geplant am 6. September 2015 im Berliner Olympiastadion statt.
Allein über 100m der Männer haben mit Jimmy Vicault und Christophe Lemaitre zwei echte Superstars für das traditionsreichste Leichtathletikmeeting der Welt zugesagt. Vicault war im Juli in Paris 9,86 Sekunden und damit Europarekord gelaufen. Auch Christophe Lemaitre, der zweite Franzose am 100m-Start, hat Leichtathletik-Geschichte geschrieben. Als erster und bisher einziger hellhäutiger Sprinter unterbot der vierfache Europameister die 10,00-Sekunden-Marke. Seine Bestzeit steht bei 9,92 s. Die beiden aktuell schnellsten Europäer treffen beim ISTAF auf starke internationale Konkurrenz wie Keston Bledman aus Trinidad & Tobago (persönliche Bestzeit: 9,86 s). Die deutschen WM-Teilnehmer Lucas Jakubczyk (10,07 s) und Sven Knipphals (10,13 s) wollen natürlich gegenhalten.

Last Updated on Friday, 28 August 2015 18:12

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Rickens Jahrhunderttor kommt ins Deutschen Fußballmuseum

Ex-Nationalspieler und BVB-Legende Lars Ricken stellt seinen rechten Schuh aus dem Champions-League-Finale von 1997 gegen Juventus Turin für die Dauerausstellung im Deutschen Fußballmuseum zur Verfügung. Am Freitag, 21. August, übergab der damalige Torschütze zum 3:1-Endstand das besondere Exponat persönlich an Museumsdirektor Manuel Neukirchner. Rickens spektakulärer Heber aus knapp 30 Metern unmittelbar nach seiner Einwechselung in der 71. Spielminute wurde von den BVB-Fans zum Jahrhundert-Tor des Vereins gewählt.

“Ich bin nicht der große Utensilien-Sammler”, gibt Lars Ricken zu. “Bei meinen Eltern standen die Schuhe in den vergangenen Jahren nahezu unbeachtet in einer Vitrine. Als dann die Anfrage vom Deutschen Fußballmuseum kam, musste ich nicht lange überlegen. Als gebürtiger Dortmunder, der sein ganzes Fußballer-Leben für den BVB gespielt hat, gibt es doch keinen würdigeren Platz als diese tolle Museum in Dortmund.”

“Der deutschen Fußballgeschichte hat Lars Ricken einen magischen Moment beschert, der in unserer Ausstellung eine besondere Würdigung erfährt”, ergänzt Museumsdirektor Manuel Neukirchner. “Mit dem Schuh wird die emotionale Inszenierung, die an den außergewöhnlichen Europapokalabend im Münchener Olympiastadion erinnert, noch einmal wunderbar aufgewertet.”

Die Exponat-Übergabe in den Museumsräumlichkeiten fand exakt an der Stelle statt, wo der Schuh in Zukunft seinen dauerhaften Platz in der Ausstellung haben wird, die in zwei Monaten, am 25. Oktober 2015, für das Publikum eröffnet. Zurzeit werden insgesamt rund 1.600 Objekte als Bestandteile der multimedialen Erlebniswelt in die szenografische Darstellung integriert.

Last Updated on Saturday, 22 August 2015 01:51

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Team Sauerland --- BOXGALA AM 26.09.2015, MAX-SCHMELING-HALLE, BERLIN

Der 26. September 2015 wird ein ganz besonderes Datum werden. Auf den Tag genau vor 35 Jahren veranstaltete Wilfried Sauerland seine erste Box-Gala in Deutschland. Um dieses Ereignis gebührend zu feiern, steigt die nächste Generation an Boxern vom Team Sauerland in der Max-Schmeling-Halle in den Ring.



Heute ist der Startschuss für den Vorverkauf zur Jubiläums-Gala gefallen, in deren Hauptkampf Jack Culcay die WBA-Interims-Weltmeisterschaft im Halb-Mittelgewicht gegen den bis dato ungeschlagenen Dennis Hogan aus Australien verteidigt.



Neben Culcay führt Tyron Zeuge die Riege der jungen deutschen Talente an. Der ambitionierte Super-Mittelgewichtler bekommt es im Duell um die WBO-Intercontinental Meisterschaft mit dem Ex-Europameister Eduard Gutknecht zu tun.



In weiteren Kämpfen präsentieren sich mit Enrico Kölling, Stefan Härtel und Burak Sahin neben Zeuge weitere hoffnungsvolle Kämpfer aus der Trainingsgruppe von Coach Karsten Röwer.



Außerdem können sich die Boxfans auf das Comeback von Schwergewichtler Kubrat Pulev freuen! Nach seinem beherzten Fight gegen Weltmeister Wladimir Klitschko wird der bulgarische Volksheld erstmals von Trainer Ulli Wegner in der Ecke betreut.



Eintrittskarten für die Jubiläums-Veranstaltung am 26. September in Berlin sind ab sofort bei www.tickethall.de, www.eventim.de, unter der Ticket-Hotline 030-44304430 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich

Last Updated on Saturday, 22 August 2015 01:19

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Jonas Schomburg holt sich den Sieg bei Red Bull Tri Islands

Die nordfriesischen Inseln Amrum, Föhr und Sylt boten die perfekte Kulisse für die Premiere von Red Bull Tri Islands. 335 Teilnehmer stürzten sich pünktlich um 14 Uhr in die Fluten der Nordsee. Das Ziel nach dem Massenstart: möglichst schnell die 2,5 Kilometer lange Schwimmstrecke bewältigen und als erster in der Wechselzone auf Föhr sein. Ein Kraftakt für alle Triathleten, die sich an diesem windigen und Wolken verhangen Sommertag durch Wind, Wellen und Strömung kämpften. Als Erster rannte Jan Sibbersen aus Hamburg nach 00:37:31 Minuten auf Föhr aus dem Wasser.



Gleich zwei Mal passierten die Teilnehmer auf dem Rundkurs die Wechselzone in Utersum auf Föhr und lieferten sich und den Zuschauern packende Duelle auf unterschiedlichem Terrain. Hier musste Jan Sibbersen seine Führung abgeben. Jonas Schomburg aus Hannover erreichte nach 1:04:18 Stunden auf dem Rad als Erster den Bootsanleger, um sich das Ticket für die Überfahrt nach Sylt zu ziehen. Voll auf Kurs, denn die drohende Tide verhinderte wie erwartet, dass es alle Teilnehmer nach Sylt schaffen würden. Einige mussten tatsächlich nach der Raddisziplin um 16:50 Uhr das Rennen beenden.



Zu diesem Zeitpunkt landeten die ersten Zwölf-Mann-Boote längst auf Sylt an. Auf der zehn Kilometer langen Laufstrecke erwartete die Teilnehmer eine besondere Challenge gleich zu Beginn. Den Dünen-Anstieg bei der Jeep-Sonderwertung entschied mit dem schnellsten Sprint des Tages Michael Janssen für sich und sicherte sich damit einen Offroad-Erlebnistag für zwei Personen inklusive einer Übernachtung. Doch die wahre Strapaze sollte erst noch kommen: Auf dem letzten Drittel der Laufentscheidung wartete ein etwa drei Kilometer langer Standabschnitt, der den Triathleten noch einmal alles abverlangte.

Last Updated on Tuesday, 18 August 2015 02:09

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125. Grossen Preis von Berlin

Trotz der großen Hitze kamen an diesem Wochenende insgesamt fast 14.000 Berliner und Brandenburger sowie internationale Gäste zu uns auf die Rennbahn. Die steigende Nachfrage internationaler Starter unterstreicht dabei zusätzlich die Bedeutung Hoppegartens im Galoppsport. Ein 125. Grosser Preis von Berlin, der besser nicht hätte besetzt sein können, markiert den Höhepunkt des Wochenendes und der bisherigen Saison", so Rennbahneigner Gerhard Schöningh.



In einem begeisternden 125. Grossen Preis von Berlin hat der vier Jahre alte englische Wallach SECOND STEP am Sonntag vor 10.100 Zuschauern auf der Rennbahn in Hoppegarten keinem Gegner den Vortritt gelassen und das wichtigste Rennen der Saison nach spannendem Finish gewonnen. Jockey Jamie Spencer verrichtete im Sattel des stark gesteigerten Wallachs, einem der besten Galopper Europas, Maßarbeit, um nach 2400 Metern Gestüt Schlenderhans ITO, Derbysieger NUTAN und Vorjahressieger SIRIUS in die Schranken zu weisen. Spencer musste nahezu die gesamte Zielgerade hart arbeiten, um an den deutschen Pferden vorbei zu ziehen und damit das 175.000 Euro-Rennen zu gewinnen. ITO, der Aufsteiger in der Szene der deutschen Grand Prix-Pferde, hatte vom Start weg bis rund 50 Meter vor dem Ziel das Kommando, wurde dann noch von SECOND STEP gestellt. Hinter ITO lief auch Derbysieger NUTAN beim ersten Start nach seinem Triumph im Blauen Band ein starkes Rennen, schlug sich beim ersten Auftritt gegen die älteren Pferde mehr als achtbar.

Last Updated on Sunday, 09 August 2015 00:00

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Technogym ist offizieller Ausstatter der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro

In genau einem Jahr ist es soweit: Die erfolgreichsten Sportler der Welt kommen zusammen und dürfen sich für genau 16 Tage Olympioniken nennen. Dann entscheiden wieder Millisekunden und Zentimeter über Niederlage und Enttäuschung oder unendliche Freude und die Möglichkeit einen der begehrtesten Preise der Welt mit nach Hause zu bringen: Eine olympische Medaille in Bronze, Silber oder sogar Gold.

Hunderte Athletinnen und Athleten rund um den Globus zählen bereits den Countdown für den vielleicht größten Meilenstein ihrer sportlichen Karriere. Manche hatten bereits die Chance sich die Qualifikation zu sichern, andere kämpfen noch um einen Platz auf der „Road to Rio“. Entscheidend für alle Sportler ist dabei in genau einem Jahr eines: Ihre sportliche Form. Als exklusiver Fitnessgeräte-Ausstatter für alle Athletikzentren und Fitnessräume der Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro 2016 unterstützt Technogym die Olympioniken dabei ihre Topform zu erlangen und zu halten. Bereits zum sechsten Mal in Folge ist Technogym als international angesehenes Unternehmen im Fitness-, Trainings-, Rehabilations- und Wellnesssektor damit offizieller Partner der Spiele.

Last Updated on Thursday, 06 August 2015 00:27

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EUROPEAN MACCABI GAMES 2015 auf dem Gelände des LTTC Rot-Weiß Berlin

Wer dieser Tage im Grunewald Richtung Hundekehle unterwegs ist und am wohl schönst gelegenen Tennisclub der Hauptstadt vorbei fährt, nimmt automatisch Tempo weg, um mehr von dem mit zu bekommen, was sich dort gerade wieder abspielt. Denn da, wo vor kurzem noch die Legenden des weißen Sports aufgeschlagen haben, geht es derzeit schon wieder richtig rund. Im Rahmen der 14. European Maccabi Games 2015 kämpfen derzeit 200 Athleten aus 22 Ländern im blitzblanken Steffi Graf Stadion und auf den 16 penibel gepflegten Sandplätzen des LTTC Rot Weiß Berlin um Medaillen.

Ob es in der Geschichte des Clubs schon einmal ein solch polyglottes Stelldichein von Turniersportlern aus gefühlten sechs Generationen gegeben hat, darf aufgrund der momentan geradezu babylonisch anmutenden Sprachenvielfalt auf rot-weißem Grund getrost bezweifelt werden. Während ein Team aus England den Satzball ihres grandios aufspielenden Doppels bejubelt, fordern argentinische Unterstützer lautstark mehr Leidenschaft und Kampfgeist bei ihren Protagonisten ein. Stars & Stripes dekorierte US Athleten nehmen einen Drink an der Bar des Grand Slam und ein ganz offensichtlich internationaler Mix spielfreier Twens genießt den sommerlichen Badespaß am See, der sich eben nur hier so „closed 2 court“ erleben lässt. Neben der sehr entspannten Atmosphäre fällt auf, dass sich vor allem die älteren Sportlerinnen und Sportler wie auch Gäste und Besucher oftmals spontan zunicken und einander mit einer vorauseilenden Freundlichkeit begegnen, die ahnen lässt, wie sehr sich alle hier darüber freuen, dass es so weit gekommen ist.

Last Updated on Thursday, 06 August 2015 01:34

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Finale 120. Deutsches Traber-Derby Berlin Mariendorf

Zum zweiten Mal nach 2013, als Tiger Woods As triumphierte, ging das Derby an die Kombination aus den Gebrüdern Gerrits und Roman Thomaskamp als Besitzer, Paul Hagoort als Vorbereiter und Robin Bakker als Vollstrecker. Berlin hingegen muss weiter darauf warten, erstmals seit Tornado Hanover 1988 einen in der Nähe der Hauptstadt, die sich immer mehr zur Metropole auch des deutschen Trabrennsports entwickelt, vorbereiteten Dreijährigen nach dem höchstdotierten deutschen Trabrennen im Winner Circle hochleben lassen zu können.

Dabei sah es für die noblen Gastgeber gut wie selten zuvor in den letzten Jahrzehnten aus. Sie stellten mit Cash Hanover, dem in Norddeutschland gezüchteten Braunen in bayerischem Besitz, der von einem in Westdeutschland geborenen Trainer in Schöneiche 30 Kilometer südlich Berlins vorbereitet wird, den nach Siegen in Adbell-Toddington- und Buddenbrock-Rennen sowie im Derby-Vorlauf logischen Favoriten, sowie mit Fox Dragon einen chancenreichen Außenseiter - und standen am Ende mit leeren Händen da.

Last Updated on Thursday, 06 August 2015 02:04

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Finale EDUARD WINTER Stuten-Derby Berlin Mariendorf

Paul Linckes vor 111 Jahren komponiertes, im Lauf der Zeiten zur inoffiziellen Berliner „Nationalhymne“ gewordenes Operetten-Lied von der tollen Berliner Luft, womit das Lebensgefühl dieser Stadt gemeint war (und ist), dürfte zumindest an diesem Samstag zu einem der Lieblingslieder des Hans-Ulrich Bornmann geworden sein. Das Lebenswerk des unter dem Pseudonym Stall Habo seit Jahrzehnten aktiven Züchters und Besitzers krönte Indira Bo mit ihrem Triumph in der 27. Auflage des in der jetzigen Form durchgeführten Stuten-Derbys, das seit Jahr und Tag im Untertitel an den havelländischen Züchter und Pferdemann Arthur Knauer erinnert. Die wuchtige Braune, deren Markenzeichen der Turbo-Antrieb am Start ist, bescherte ihrem „Master“ zugleich das vermutlich schönste, um 14 Tage vorgezogene Geschenk zum 54. Geburtstag. Das Bemerkenswerte daran: Die Tochter des einstigen Kolgjini-Aushängeschilds Revenue, einer von lediglich sechs im deutschen Gestütbuch eingetragenen Trabern des Halbfranzosen im rennfähigen Alter, scheint nur mit der Berliner Luft gewinnen zu können.
Im Vorjahr schaffte sie aus fünf Versuchen einen Sieg - in der in Berlin ausgetragenen Breeders Crown. Heuer ging sie mit soliden Formen, jedoch sieglos ins Stuten-Derby, gewann ihren Vorlauf und setzte nun in einem der am ausgeglichensten besetzten Finales aller Zeiten den zweiten Big Point ihrer noch recht kurzen Laufbahn, nach dem nun 68.459 Euro auf ihrer Visitenkarte prangen.

Last Updated on Sunday, 02 August 2015 22:17

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Barock-Renntag präsentiert vom BVG-Club Bruno-Cassirer-Rennen

Wie das (Traber-)Leben so spielt! Ausgerechnet an jener Stelle, an der ihre zwar spät, dafür umso fulminanter begonnene Karriere vor genau einem Jahr den ersten Knick bekommen hatte, schnappte sich eine Spätberufene die wichtigste Prüfung des Freitagabends: Das an Mariendorfs langjährigen Vorsitzenden und Retter aus der ersten, 1913 nur acht Monate nach der Einweihung erfolgten Krise erinnernde Bruno-Cassirer-Rennen.

In Kanada, der Heimat ihres Besitzer Bernard Johnston - seit Jahrzehnten ist der einst in Kanada und Deutschland auch als Trainer aktiv gewesene Eishockey-Profi der Lebensgefährte von Sigrid Velten - gezüchtet, gelang Velten New York im Vorjahr erst eine Woche vor ihrem (tatsächlichen) fünften Geburtstag die Gesellenprüfung, sprich Qualifikation unter der Regie von Michael Nimczyk. Umgehend schien die Rappstute zu Höherem berufen: Die ersten sechs Rennen gewann sie an der Strippe, und so war es am 1. August 2014 kein Wunder, dass ihr Meisterstück ausgemachte Sache schien. Doch bereits im Vorlauf zum Shootingstar-Cup klebte ihr das Pech an den Füße, verhakte ihr Sulky mit jenem des galoppierenden King of Love und bescherte ihr nur Rang drei. Noch schlimmer sollte es im Finale kommen. In Front sprang sie unter dem Druck des späteren Siegers Indio Corner und verschwand nach zwei weiteren Nullnummern in eine Pause, aus der es erst im April ein zunächst recht mäßiges Comeback gab.

Last Updated on Friday, 31 July 2015 00:00

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Renntag der Hotellerie Vorläufe 120. Deutsches Traber-Derby, Charlie-Mills-Memorial

Es ist angerichtet für das höchst dotierte deutsche Trabrennen des Jahres, das am kommenden Sonntag zum 120. Mal ausgetragene Traberderby. Wie tags zuvor bei den Stuten - die im Übrigen heuer dem starken Geschlecht komplett aus dem Weg gingen - scheiterte nur einer der vom Veranstalter Gesetzten, und das - anders als bei den Ladys - nicht einmal unerwartet. Im vermeintlich am stärksten besetzten der vier Vorläufe, aus denen die jeweils besten Drei ins mit 225.068 Euro dotierte Finale weiterzogen, war Schluss für Conrad Lugauers Floyd Fortuna, der als Fünfter einkam und sich nun noch einmal im Trostlauf versuchen darf, genau wie sein Trainingskamerad Gri Power Jet, von dem man das ohnehin erwartet hatte.

Der Wikinger düpiert sie alle
In besagtem, dem 1. Vorlauf, setzte es die zweitgrößte Überraschung des ansonsten von vielen Favoritensiegen durchzogenen Renntages, an dem nach stürmischem, aber trockenem Beginn die Sonne immer stärker vom Himmel lachte. Halva von Haithabu, dessen „Nachname“ an die alte Wikinger-Metropole in der Nähe des heutigen Schleswig erinnert, schlug mit Thomas Panschow, dem Derbysiegfahrer von 2008, nach einem traumhaften Rennverlauf aus dem Rücken des führenden Favoriten Falcon Dragon bombensicher zu, während der gesetzte Floyd Fortuna, immerhin Zweiter des Buddenbrock-Rennens, am Ende in der Todesspur doch recht müde Beine bekam. So überraschend, wie die Toto-Quote von 186:10 auswies, war der Sieg des jungen Wikingers allerdings nicht, der auf diesem Niveau der erfahrenste aller Derby-Teilnehmer überhaupt und seit Kindesbeinen in hochkarätigen Prüfungen unterwegs ist. Heuer ist er viel fester geworden und verkneift sich seit langem all jene Galoppaden, die ihn als Youngster um viele Früchte guter Arbeit gebracht haben

Last Updated on Tuesday, 28 July 2015 00:30

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