Le Matin

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„Welcome Home“-Party für die Olympia-Helden des TEAMS BERLIN PYEONGCHANG

Das TEAM BERLIN PYEONGCHANG ist am heutigen Mittwoch in der Hauptstadt feierlich empfangen worden. Die Botschaft der Republik Korea und der Olympiastützpunkt Berlin hatten in Kooperation mit dem Senat von Berlin und dem Landessportbund zur „Welcome Home“-Feier ins Koreanische Kulturzentrum eingeladen.

„Die Olympischen Spiele sind der Höhepunkt einer jeden Sportkarriere. Ich gratuliere den Olympioniken ganz herzlich zu den erbrachten Leistungen“, sagte Andreas Geisel, Senator für Inneres und Sport. „Dass von den zehn Berlinerinnen und Berlinern des TEAMS BERLIN PYEONGCHANG vier mit Medaillen von den Olympischen Winterspielen in die Sportmetropole zurückgekehrt sind, ist ein starkes Ergebnis“, lobte Dr. Harry Bähr, Leiter des Olympiastützpunktes. Und LSB-Präsident Klaus Böger ergänzte: „Alle Berliner Olympioniken haben unsere Sportmetropole würdig vertreten. Der Berliner Sport ist stolz auf sie.“

Die vielleicht größte Überraschung der Olympischen Winterspiele von PyeongChang gelang der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft mit den Berlinern Frank Hördler, Jonas Müller und Marcel Noebels. Das Team gewann sensationell Silber. Es ist aus deutscher Sicht der größte Erfolg in der Olympia-Geschichte. „Für unsere Sportart ist das eine richtig tolle Sache“, sagte Eisbären-Manager Peter-John Lee, der das Silber-Trio bei der Feier vertrat, weil es am selben Abend wieder für die Eisbären auf dem Eis stehen wollte. „Sie können heute leider nicht dabei sein. Die Jungs sind einfach ein bisschen verrückt. Die wollen heute Abend unbedingt spielen.“

© Camera4/OSP Berlin.
Das TEAM BERLIN PYEONGCHANG ist am heutigen Mittwoch in der Hauptstadt feierlich empfangen worden. Die Botschaft der Republik Korea und der Olympiastützpunkt Berlin hatten in Kooperation mit dem Senat von Berlin und dem Landessportbund zur „Welcome Home“-Feier ins Koreanische Kulturzentrum eingeladen.

„Die Olympischen Spiele sind der Höhepunkt einer jeden Sportkarriere. Ich gratuliere den Olympioniken ganz herzlich zu den erbrachten Leistungen“, sagte Andreas Geisel, Senator für Inneres und Sport. „Dass von den zehn Berlinerinnen und Berlinern des TEAMS BERLIN PYEONGCHANG vier mit Medaillen von den Olympischen Winterspielen in die Sportmetropole zurückgekehrt sind, ist ein starkes Ergebnis“, lobte Dr. Harry Bähr, Leiter des Olympiastützpunktes. Und LSB-Präsident Klaus Böger ergänzte: „Alle Berliner Olympioniken haben unsere Sportmetropole würdig vertreten. Der Berliner Sport ist stolz auf sie.“

Die vielleicht größte Überraschung der Olympischen Winterspiele von PyeongChang gelang der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft mit den Berlinern Frank Hördler, Jonas Müller und Marcel Noebels. Das Team gewann sensationell Silber. Es ist aus deutscher Sicht der größte Erfolg in der Olympia-Geschichte. „Für unsere Sportart ist das eine richtig tolle Sache“, sagte Eisbären-Manager Peter-John Lee, der das Silber-Trio bei der Feier vertrat, weil es am selben Abend wieder für die Eisbären auf dem Eis stehen wollte. „Sie können heute leider nicht dabei sein. Die Jungs sind einfach ein bisschen verrückt. Die wollen heute Abend unbedingt spielen.“

© Camera4/OSP Berlin.

Die Hauptstadt glänzt silbern! „Welcome Home“-Party für die Olympia-Helden des TEAMS BERLIN PYEONGCHANG

Berliner OSP-Sportler mit starkem Auftritt bei den XXIII. Olympischen Winterspielen /

Empfang im Koreanischen Kulturzentrum am Potsdamer Platz

Kurz vor den Eishockey-Cracks jubelte am Schlusstag der Winterspiele auch der Berliner Eric Franke. Im Vierer-Bob des Piloten Nico Walther raste der Anschieber aus der Sportmetropole auf den zweiten Rang – ebenfalls Silber! „Der Wahnsinn“, sagte Eric Franke und schmunzelte: „Mir ist es mittlerweile fast schon etwas unangenehm, die ganze Zeit die Medaille um den Hals zu tragen.“

Dagegen haben sich die Medaillenträume von Eisschnellläuferin Claudia Pechstein nicht erfüllt. Die Ausnahme-Athletin ist die erste Deutsche, die an sieben Olympischen Winterspielen teilgenommen hat. Mit neun Medaillen (5 x Gold, 2 x Silber, 2 x Bronze) ist die schnelle Berlinerin, die in Südkorea ihren 46. Geburtstag feierte, zudem auch die erfolgreichste deutsche WinterOlympionikin aller Zeiten. Diesmal reichte es für Claudia Pechstein zu einem achten (5.000 m) und einem neunten Platz (3.000 m). Auch Pechsteins Kollege Nico Ihle blieb auf seiner Paradestrecke über 500 m und über die 1.000 m ohne die erhoffte Olympia-Medaille und wurde zweimal Achter.

Ihre Olympia-Premiere feierten neben drei Eisbären und Eric Franke auch die Berliner Eisschnellläuferin Michelle Uhrig (1.000 m / 31. Platz), Eiskunstläufer Paul Fentz (22. Platz) und das Eiskunstlauf-Paar Annika Hocke/Ruben Blommaert, das einen respektablen 16. Rang erreichte. „Olympia war einfach unglaublich“, schwärmte Ruben Blommaert, der sich gleich nach der Rückkehr aus Südkorea die Olympischen Ringe auf den Unterarm tätowieren ließ. Auch Paul Fentz war glücklich: „Jetzt gehöre ich zu den 22 besten Eiskunstläufern der Welt. Warum soll man darauf nicht stolz sein!“ Für Michelle Uhrig war die Olympia-Premiere „einfach der Hammer“, für Annika Hocke „ein Super-Erlebnis“.

20 Medaillen haben Berliner Sportlerinnen und Sportler seit 1988 bei olympischen Winterspielen gewonnen, darunter zehnmal Gold. 2014 in Sotschi hatte das Berliner Team die Medaillenränge mehrmals knapp verpasst.

Zitate

Andreas Geisel, Senator für Inneres und Sport: „Die Olympischen Spiele sind der Höhepunkt einer jeden Sportkarriere. Ich bin stolz darauf, dass zehn Berliner Sportlerinnen und Sportler zum Team Deutschland in PyeongChang gehörten. Auch wenn sich nicht alle Medaillenhoffnungen erfüllt haben, so haben sie doch alle mit ihren hervorragenden Leistungen für ihre Sportart und für die Sportmetropole Berlin geworben. Ich gratuliere den Olympioniken ganz herzlich zu den erbrachten Leistungen und wünsche ihnen viel Kampfgeist für ihre nächsten athletischen Ziele.“

Klaus Böger, Präsident des Landessportbundes Berlin: „Die Olympischen Spiele hielten alles bereit, was Sport im besten Sinne zu bieten hat: sensationelle Siege, unerfüllte Träume und Spannung pur. Das deutsche Eishockey-Team mit den drei Eisbären holt Silber, das wie Gold glänzt. Bobs, die ihre Wurzeln in Berlin haben, rasen zu Gold und Silber. Es zeigt sich wieder, dass Durchhaltevermögen, Trainingsfleiß und Kampfgeist belohnt werden. Alle Berliner Olympioniken haben unsere Sportmetropole würdig vertreten. Der Berliner Sport ist stolz auf sie. Ich wünsche den Athletinnen und Athletinnen für ihre nächsten sportlichen Ziele viel Erfolg und im privaten Leben alles Gute.“

Dr. Harry Bähr, Leiter Olympiastützpunkt Berlin: „Die Spiele in PyeongChang haben erneut eindrucksvoll gezeigt, wie faszinierend der olympische Wintersport ist. Unsere Sportler loben die perfekte Organisation, die Koreaner waren herzliche Gastgeber. Und die Berlinerinnen und Berliner waren von Beginn an tolle und sympathische Botschafter der Sportmetropole.

Es war wie so oft bei Olympischen Spielen: Sensationelle Überraschungen und nicht erfüllte Hoffnungen lagen nahe beieinander. Dass von den zehn Berlinerinnen und Berlinern des TEAMS BERLIN PYEONGCHANG vier mit Medaillen in die Sportmetropole zurückgekehrt sind, ist ein starkes Ergebnis. Im Vergleich zu den Olympischen Winterspielen 2014 wurde der Berliner Beitrag zur Medaillenbilanz deutlich gesteigert.

Nach großer kämpferischer Leistung konnte Claudia Pechstein ihren Traum von der zehnten Olympiamedaille leider nicht erfüllen. Trotzdem: Es bleibt ein ehrenvoller Auftritt bei ihren siebten Olympischen Spielen. Das Gesamtergebnis der deutschen Eisschnellläufer war nicht überraschend. Erneut ein Beleg dafür, dass der eingeschlagene Erneuerungsprozess zwingend notwendig ist.

Auch die Berliner Eiskunstläufer mit Paul Fentz und dem Eiskunstlaufpaar Annika Hocke/Ruben Blommaert blieben bei ihrer Olympia-Premiere im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Paul Fentz leistete seinen Beitrag für einen guten siebten Platz der deutschen Mannschaft im Team-Wettkampf.

Groß war die Freude in der Sportmetropole über den Gold-Triumph der Berlinerinnen Mariama Jamanka und Lisa Buckwitz, die für den BRC Thüringen und den SC Potsdam starten. Eine SuperLeistung! Der Weg zu diesem Erfolg im Zweier-Bob hat für beide Athletinnen in Berlin in der Leichtathletik begonnen. Lisa Buckwitz hat zudem einige Jahre eine Eliteschule des Sports in Berlin besucht. Ein schönes Bespiel wie im Zusammenspiel von zwei Sportarten mehrere Regionen ihren Beitrag zu einer Olympischen Goldmedaille leisten können.

Dieses Modell funktioniert nicht nur bei den Frauen, bei den Männern ist Eric Franke aus dem Bob von Eric Walther ein gutes Beispiel. Er hat sein Athletiktraining auch in der Olympiasaison in Berlin absolviert – der Kampf um eine Medaille war das Ziel. Die harte Arbeit wurde mit Silber belohnt – eine Super-Leistung!

Die Eisbären Berlin sind in der Sportmetropole eine Institution, und der Olympiastützpunkt Berlin begleitet die Eisbären und den Deutschen Eishockeybund schon seit vielen Jahren. Was die Eishockey-Nationalmannschaft mit den drei vom OSP betreuten Eisbären Frank Hördler, Jonas Müller und Marcel Noebels geschafft hat, ist wirklich überragend. Beim Erreichen des Finales war die Begeisterung nicht mehr in Worte zu fassen – eine wirklich historische Leistung der Jungs!

In der Rückschau wird eines sehr deutlich. Sportdeutschland ist im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig, wenn Sportverbände mit einem professionellen Leistungssportmanagement und ausreichender finanzieller Ausstattung die Möglichkeiten des deutschen Leistungssportsystems nutzen. Die Ergebnisbilanz des Deutschen Skiverbandes belegt das besonders eindrucksvoll.“

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