Le Matin

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Feierlichen Verabschiedung der Berliner Sportlerinnen und Sportler zu den Olympischen Winterspielen in PyeongChang

los geht’s – vom Brandenburger Tor nach PyeongChang! Im Max Liebermann Haus neben dem weltberühmten Berliner Wahrzeichen hat die Hauptstadt am heutigen Dienstagabend ihre Teilnehmer an den Olympischen Winterspielen 2018 feierlich verabschiedet. Zehn Berlinerinnen und Berliner starten vom 9. bis 25. Februar in PyeongChang. Zur Verabschiedung geladen hatten der Olympiastützpunkt Berlin und die Berliner Sparkasse gemeinsam mit dem Senat von Berlin und dem Landessportbund Berlin.



„Ich applaudiere Ihnen schon jetzt zu Ihren großartigen Leistungen und hoffe, dass Sie die sportlichen Ziele erreichen werden, die Sie sich gesetzt haben. Auch hoffe ich, dass Sie Korea während der Spiele als ein Land kennenlernen, das Sie gerne noch einmal besuchen möchten“, sagte Dr. Bum Goo Jong, Botschafter der Republik Korea in Deutschland. Auch Christian Gaebler, Staatssekretär in der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport, Gerhard Böhm, Abteilungsleiter Sport im Bundesministerium des Innern, Klaus Böger, Präsident des Landessportbundes Berlin, und Olympiastützpunktleiter Dr. Harry Bähr wünschten den drei Athletinnen und sieben Athleten viel Erfolg.
los geht’s – vom Brandenburger Tor nach PyeongChang! Im Max Liebermann Haus neben dem weltberühmten Berliner Wahrzeichen hat die Hauptstadt am heutigen Dienstagabend ihre Teilnehmer an den Olympischen Winterspielen 2018 feierlich verabschiedet. Zehn Berlinerinnen und Berliner starten vom 9. bis 25. Februar in PyeongChang. Zur Verabschiedung geladen hatten der Olympiastützpunkt Berlin und die Berliner Sparkasse gemeinsam mit dem Senat von Berlin und dem Landessportbund Berlin.



„Ich applaudiere Ihnen schon jetzt zu Ihren großartigen Leistungen und hoffe, dass Sie die sportlichen Ziele erreichen werden, die Sie sich gesetzt haben. Auch hoffe ich, dass Sie Korea während der Spiele als ein Land kennenlernen, das Sie gerne noch einmal besuchen möchten“, sagte Dr. Bum Goo Jong, Botschafter der Republik Korea in Deutschland. Auch Christian Gaebler, Staatssekretär in der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport, Gerhard Böhm, Abteilungsleiter Sport im Bundesministerium des Innern, Klaus Böger, Präsident des Landessportbundes Berlin, und Olympiastützpunktleiter Dr. Harry Bähr wünschten den drei Athletinnen und sieben Athleten viel Erfolg.

Vordere Reihe von links:

Eric Franke (Bob), Nico Ihle, Claudia Pechstein, Dr. Bum Goo Jong (Botschafter der Republik Korea in Deutschland), Michelle Uhrig (alle Eisschnelllauf), Frank Hördler, Jonas Müller (beide Eishockey), Paul Fentz (Eiskunstlauf),



Hintere Reihe von links:

Dr. Johannes Evers (Vorstandsvorsitzender der Berliner Sparkasse), Olympiastützpunktleiter Dr. Harry Bähr, Christian Gaebler (Staatssekretär in der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport), Gerhard Böhm (Abteilungsleiter Sport im Bundesministerium des Innern), Klaus Böger (Präsident des Landessportbundes Berlin), Romy Oesterreich (Trainerin Eiskunstlauf), Uwe Krupp (Trainer Eisbären Berlin),

18 Medaillen haben Berliner Sportlerinnen und Sportler seit 1988 bei olympischen Winterspielen gewonnen, darunter zehnmal Gold. Die Hälfte der Medaillen gehen auf das Konto von Eisschnellläuferin Claudia Pechstein. Die 45-Jährige ist die erste Deutsche, die an sieben Olympischen Winterspielen teilnimmt. Mit neun Medaillen (5 x Gold, 2 x Silber, 2 x Bronze) ist die schnelle Berlinerin zudem auch die erfolgreichste deutsche Winter-Olympionikin aller Zeiten. Claudia Pechstein ist aus Berliner Sicht auch eine der größten Medaillenhoffnungen in PyeongChang – und unter den deutschen Fahnenträger-Kandidaten für die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele!



Bis zum 4. Februar können Fans im Internet auf www.teamdeutschland.de abstimmen. Auch die Athleten der deutschen Mannschaft können wählen (Wertung je 50 Prozent). „Wenn ich bei meiner siebten Olympiateilnahme nun die deutsche Fahne ins Stadion tragen dürfte, würde sich ein großer Traum erfüllen“, sagte die Berliner Ausnahme-Sportlerin. „Das wäre eine große Ehre und Motivation pur.“




Das TEAM BERLIN PYEONGCHANG



In 15 Sportarten fallen in PyeongChang an 18 Wettkampftagen 102 Entscheidungen. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) entsendet insgesamt 154 Athleten (58 Frauen/96 Männer) nach Südkorea. Die vier Sportarten, in denen die zehn Berlinerinnen und Berliner starten, sind Bobsport, Eisschnelllauf, Eiskunstlauf und Eishockey.



Zum TEAM BERLIN PYEONGCHANG gehören neben Claudia Pechstein auch Michelle Uhrig und Nico Ihle (Eisschnelllauf), Paul Fentz sowie Annika Hocke und Ruben Blommaert (Eiskunstlauf), Frank Hördler, Jonas Müller und Marcel Noebels (Eishockey) und Eric Franke (Bob).



Das Berliner Eisschnelllauf-Ass Claudia Pechstein tritt in PyeongChang über 3.000 m und 5.000 m an. Neben der angestrebten Einzelmedaille soll auch im Team-Wettbewerb eine Überraschung gelingen: An Pechsteins Seite hofft unter anderen Michelle Uhrig auf einen Platz im Dreier-Team. Auch der häufig in Berlin trainierende Chemnitzer Nico Ihle ist in Südkorea am Start. Der 32-Jährige geht über 500 m und 1.000 m auf Medaillenjagd.



Deutschlands bester Eiskunstläufer kommt aus Berlin. Paul Fentz (25) begann im Alter von drei Jahren mit dem Eislaufen. Im Dezember 2017 feierte Paul Fentz seinen ersten Deutschen Meistertitel und sicherte sich damit das begehrte Olympia-Ticket. Zwei Berliner Eiskunstlaufpaare – ein Olympia-Ticket: Minerva Hase und Nolan Seegert sowie Annika Hocke und Ruben Blommaert kämpften monatelang um einen freien Platz im Team für PyeongChang. Annika Hocke und Ruben Blommaert setzen sich schließlich durch. Dabei sind die 17-jährige Schülerin und der 25-jährige Sportsoldat erst seit einem Jahr ein Team. Bereits in ihrem allerersten Wettkampf liefen Annika Hocke und Ruben Blommaert die Olympia-Norm.



Drei Berliner Eisbären machen sich auf die Reise nach PyeongChang: Frank Hördler (32) und Jonas Müller (22) gehören schon länger fest zum Kader der Eishockey-Nationalmannschaft, überraschend schaffte auch Marcel Noebels (25) den Sprung ins Olympiateam. „Ein Kindheitstraum ist wahr geworden", sagte der Angreifer.



Auch im Bobsport mischt die Sportmetropole mit. Eric Franke, Anschieber im Viererbob von Nico Walther, steigt mit Medaillenchancen in den Flieger nach Südkorea.





Zitate



Dr. Bum Goo Jong, Botschafter der Republik Korea in Deutschland: „Ich applaudiere Ihnen schon jetzt zu Ihren großartigen Leistungen und hoffe, dass Sie die sportlichen Ziele erreichen werden, die Sie sich gesetzt haben. Auch hoffe ich, dass Sie Korea während der Spiele als ein Land kennenlernen, das Sie gerne noch einmal besuchen möchten.“



Christian Gaebler, Staatssekretär in der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport: „Die Förderung des Spitzensports hat für das Land Berlin hohe Priorität. Deshalb ist die Nominierung aller zehn Athletinnen und Athleten auch ein großer Achtungserfolg für die Sportmetropole Berlin. Ich wünsche allen im Team, dass sie ihre persönlichen Ziele erreichen können und als Teil der Olympischen Familie die Winterspiele in vollen Zügen genießen werden. Kommen Sie erfolgreich und vor allem gesund wieder.“



Gerhard Böhm, Abteilungsleiter Sport im Bundesministerium des Innern: „Die Vorbereitungen der Athletinnen und Athleten für die Olympischen Spiele sind nun fast abgeschlossen. Gratulation an alle, die sich für die Spiele in Korea qualifiziert haben, und viel Erfolg. Ich hoffe, dass der Beitrag der Bundesregierung bei der Vorbereitung und vor Ort hilft, um in PyeongChang beste Leistungen zu erzielen und so erfolgreich in den Wettkämpfen zu bestehen.“



Klaus Böger, Präsident des Landessportbundes Berlin: „Unsere Berliner Athletinnen und Athleten haben sich intensiv auf ihren Start bei den Olympischen Winterspielen vorbereitet. Oft spielt aber im entscheidenden Augenblick auch ein Quäntchen Glück eine Rolle. Das wünsche ich ihnen. Ich freue mich auf die Spiele, auf ein Fest des Sports, ein friedliches Weltereignis, das Milliarden Menschen bewegt, begeistert und mitreißt und die Zuschauer vielleicht auch dazu animiert, wieder selbst mehr Sport zu treiben. Olympische Spiele sind ein Motor des Sports.“



Dr. Johannes Evers, Vorstandsvorsitzender der Berliner Sparkasse: „Es ist der Traum aller Sportlerinnen und Sportler, einmal im Olympiateam dabei zu sein! Und es gibt in Berlin sicher keinen passenderen Ort, um diese Athleten nach Südkorea zu verabschieden. Denn das Max Liebermann Haus, der historische Ort am Brandenburger Tor, steht ganz im Sinne des olympischen Gedankens für Weltoffenheit und Toleranz. Die Berliner Sparkasse als verlässlicher Partner des Breiten- und Spitzensports wünscht allen Athleten faire, erfolgreiche Spiele und unvergessliche Erlebnisse in Südkorea.“



Dr. Harry Bähr, Leiter Olympiastützpunkt Berlin: „Ich freue mich sehr, dass es wieder eine zweistellige Anzahl der Sportlerinnen und Sportler aus dem Berliner Team für PyeongChang in die deutsche Olympiamannschaft geschafft hat. Am Olympiastützpunkt werden alle Mitarbeiter den Athletinnen und Athleten die Daumen drücken. Wir wünschen ihnen nach harter Arbeit in der Vorbereitung viel Erfolg in PyeongChang. Über Edelmetall würden wir uns natürlich freuen. Eine bis zwei Medaillen sind eine realistische Zielstellung.“

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