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„Goldene Sportpyramide“ an Klaus Steinbach verliehen

Früherer NOK-Präsident und Olympia-Schwimmer erhält Ehrung der Deutschen Sporthilfe für sein Lebenswerk / Bundeswirtschaftsminister Altmaier hält Laudatio im PalaisPopulaire

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat am Montag im Rahmen der Verleihung der „Goldenen Sportpyramide“ an Prof. Dr. Klaus Steinbach in Berlin die vielfältige Bedeutung des Sports betont: „Der Sport fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Wohlbefinden in der Bevölkerung. Und er leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zu wirtschaftlicher Wertschöpfung und Beschäftigung in Deutschland“. Er würdigte zudem die Rolle der Deutschen Sporthilfe bei der Förderung des Spitzensports.
Der ehemalige Olympia-Schwimmer, letzte Präsident des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) für Deutschland und heutige Klinikchef, Prof. Dr. Klaus Steinbach, erhält die Auszeichnung der Deutschen Sporthilfe für sein Lebenswerk. In seiner Laudatio im PalaisPopulaire, dem neuen Forum für Kunst, Kultur und Sport der Deutschen Bank in Berlin, würdigte Altmaier Steinbach als „vorbildlichen Athleten, erfolgreichen Sportmediziner und herausragende Persönlichkeit der deutschen Sportpolitik“. Den Preis erhielt Steinbach aus den Händen von Frank Koch, CEO der GMH-Gruppe aus Georgsmarienhütte in Vertretung für Dr. Jürgen Großmann, Mitglied des Stiftungsrats der Deutschen Sporthilfe und Gründer der GMH-Gruppe. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 25.000 Euro dotiert, das traditionell in Sportförderungsprojekte investiert wird.
Früherer NOK-Präsident und Olympia-Schwimmer erhält Ehrung der Deutschen Sporthilfe für sein Lebenswerk / Bundeswirtschaftsminister Altmaier hält Laudatio im PalaisPopulaire

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat am Montag im Rahmen der Verleihung der „Goldenen Sportpyramide“ an Prof. Dr. Klaus Steinbach in Berlin die vielfältige Bedeutung des Sports betont: „Der Sport fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Wohlbefinden in der Bevölkerung. Und er leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zu wirtschaftlicher Wertschöpfung und Beschäftigung in Deutschland“. Er würdigte zudem die Rolle der Deutschen Sporthilfe bei der Förderung des Spitzensports.
Der ehemalige Olympia-Schwimmer, letzte Präsident des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) für Deutschland und heutige Klinikchef, Prof. Dr. Klaus Steinbach, erhält die Auszeichnung der Deutschen Sporthilfe für sein Lebenswerk. In seiner Laudatio im PalaisPopulaire, dem neuen Forum für Kunst, Kultur und Sport der Deutschen Bank in Berlin, würdigte Altmaier Steinbach als „vorbildlichen Athleten, erfolgreichen Sportmediziner und herausragende Persönlichkeit der deutschen Sportpolitik“. Den Preis erhielt Steinbach aus den Händen von Frank Koch, CEO der GMH-Gruppe aus Georgsmarienhütte in Vertretung für Dr. Jürgen Großmann, Mitglied des Stiftungsrats der Deutschen Sporthilfe und Gründer der GMH-Gruppe. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 25.000 Euro dotiert, das traditionell in Sportförderungsprojekte investiert wird.

Last Updated on Sunday, 23 September 2018 13:57

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Eliud Kipchoge pulverisiert Weltrekord, Gladys Cherono läuft Streckenrekord und Jahresweltbestzeit beim 45. BMW BERLIN-MARATHON

Eliud Kipchoge krönte den 45. BMW BERLIN-MARATHON mit einem famosen Weltrekord von 2:01:39 Stunden. Der 33-jährige Kenianer lief vom Start weg sein eigenes Tempo und führte durchweg. Im Ziel hatte er den alten Weltrekord seines Landsmannes Dennis Kimetto, der vor vier Jahren in Berlin 2:02:57 gelaufen war, um 1:18 Minuten verbessert. Dies ist die größte Steigerung des Männer-Weltrekordes im Marathon seit über 50 Jahren. 1967 war Derek Clayton (Australien) in Fukuoka 2:09:36 gelaufen und hatte die damalige Bestmarke um knapp zweieinhalb Minuten unterboten. Es war bereits der elfte Weltrekord in der Geschichte des BMW BERLIN-MARATHON.

Bei sehr guten Wetterbedingungen wurde der Kenianer Amos Kipruto Zweiter in 2:06:23. Als Dritter folgte sein Landsmann Wilson Kipsang mit 2:06:48. Rang vier belegte der Japaner Shogo Nakamura in 2:08:16.
Eliud Kipchoge krönte den 45. BMW BERLIN-MARATHON mit einem famosen Weltrekord von 2:01:39 Stunden. Der 33-jährige Kenianer lief vom Start weg sein eigenes Tempo und führte durchweg. Im Ziel hatte er den alten Weltrekord seines Landsmannes Dennis Kimetto, der vor vier Jahren in Berlin 2:02:57 gelaufen war, um 1:18 Minuten verbessert. Dies ist die größte Steigerung des Männer-Weltrekordes im Marathon seit über 50 Jahren. 1967 war Derek Clayton (Australien) in Fukuoka 2:09:36 gelaufen und hatte die damalige Bestmarke um knapp zweieinhalb Minuten unterboten. Es war bereits der elfte Weltrekord in der Geschichte des BMW BERLIN-MARATHON.

Bei sehr guten Wetterbedingungen wurde der Kenianer Amos Kipruto Zweiter in 2:06:23. Als Dritter folgte sein Landsmann Wilson Kipsang mit 2:06:48. Rang vier belegte der Japaner Shogo Nakamura in 2:08:16.

Last Updated on Sunday, 16 September 2018 23:25

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Katharina Rumpus und Bart Swings sind die schnellsten Skater beim BMW BERLIN-MARATHON 2018

„Ich habe immer davon geträumt, in Berlin zu gewinnen. Heute ist es endlich wahr geworden“, so Katharina Rumpus nach ihrem Sieg. Die Darmstädterin stand bereits fünf Mal auf dem Podium – in diesem Jahr erstmals ganz oben. An Seriensieger Bart Swings kam erneut kein Konkurrent vorbei. Der Belgier gewann zum sechsten Mal in Folge den BMW BERLIN-MARATHON Inlineskating. Bei perfekten Bedingungen feierten 5.258 gemeldete Skater ein Fest auf Rollen beim weltweit größten Inlinemarathon.



Sowohl bei den Frauen als auch den Männern waren die Startfelder äußerst hochkarätig besetzt. „Hier war wirklich alles, was die Welt zu bieten hat am Start“, kommentierte Katharina Rumpus ihre Konkurrenz nach dem Rennen. Von Beginn an gab es eine Vielzahl von Ausreißversuchen bei den Frauen – allerdings blieben alle erfolglos. „Es war unmöglich sich vom Feld abzusetzen, die Fahrerinnen haben bei jedem Versuch sofort reagiert und sind durchweg eng zusammengeblieben“, so Rumpus. Damit fiel die Entscheidung erst im finalen Zielsprint, bei dem die Belgierin Sandrine Tas kurz vor dem Brandenburger Tor als Erste die Initiative ergriff. „Ich bin sehr früh losgesprintet, wahrscheinlich zu früh“, sagte Tas nach dem Rennen: „Aber nachdem ich einmal los bin, gab es kein Zurück mehr.“ Etwa 50 Meter vor dem Ziel gelang es Katharina Rumpus dann, sich aus dem Windschatten ihrer Teamkollegin Tas vom Powerslide Matter Racing Team zu befreien. Aber auch Francesca Lollobrigida (Bont Skates) aus Italien war dicht auf. Mit hauchdünnem Vorsprung überquerte Rumpus (1:09:15 h) schließlich als Erste die Ziellinie, gefolgt von Sandrine Tas (1:09:16 h) und Francesca Lollobrigida (1:09:16 h) auf Platz zwei und drei.
„Ich habe immer davon geträumt, in Berlin zu gewinnen. Heute ist es endlich wahr geworden“, so Katharina Rumpus nach ihrem Sieg. Die Darmstädterin stand bereits fünf Mal auf dem Podium – in diesem Jahr erstmals ganz oben. An Seriensieger Bart Swings kam erneut kein Konkurrent vorbei. Der Belgier gewann zum sechsten Mal in Folge den BMW BERLIN-MARATHON Inlineskating. Bei perfekten Bedingungen feierten 5.258 gemeldete Skater ein Fest auf Rollen beim weltweit größten Inlinemarathon.



Sowohl bei den Frauen als auch den Männern waren die Startfelder äußerst hochkarätig besetzt. „Hier war wirklich alles, was die Welt zu bieten hat am Start“, kommentierte Katharina Rumpus ihre Konkurrenz nach dem Rennen. Von Beginn an gab es eine Vielzahl von Ausreißversuchen bei den Frauen – allerdings blieben alle erfolglos. „Es war unmöglich sich vom Feld abzusetzen, die Fahrerinnen haben bei jedem Versuch sofort reagiert und sind durchweg eng zusammengeblieben“, so Rumpus. Damit fiel die Entscheidung erst im finalen Zielsprint, bei dem die Belgierin Sandrine Tas kurz vor dem Brandenburger Tor als Erste die Initiative ergriff. „Ich bin sehr früh losgesprintet, wahrscheinlich zu früh“, sagte Tas nach dem Rennen: „Aber nachdem ich einmal los bin, gab es kein Zurück mehr.“ Etwa 50 Meter vor dem Ziel gelang es Katharina Rumpus dann, sich aus dem Windschatten ihrer Teamkollegin Tas vom Powerslide Matter Racing Team zu befreien. Aber auch Francesca Lollobrigida (Bont Skates) aus Italien war dicht auf. Mit hauchdünnem Vorsprung überquerte Rumpus (1:09:15 h) schließlich als Erste die Ziellinie, gefolgt von Sandrine Tas (1:09:16 h) und Francesca Lollobrigida (1:09:16 h) auf Platz zwei und drei.

Last Updated on Sunday, 16 September 2018 02:35

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„Olympic Barbecue“ des OSP Berlin: 59 Medaillen für Berliner Athletinnen und Athleten

die Olympischen Winterspiele in PyeongChang, die European Championships mit den Wettbewerben in Schottland und der Leichtathletik-EM im Berliner Olympiastadion, die Para-Leichtathletik-Europameisterschaft im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark und weitere Highlights – die ersten acht Monate des Sportjahres 2018 hatten es aus Berliner Sicht in sich! Beim traditionellen „Olympic Barbecue“ im Hotel ESTREL zog der Olympiastützpunkt (OSP) Berlin HEUTE [11.09.2017, Beginn: 19.00 Uhr] eine erste Bilanz. OSP-Leiter Dr. Harry Bähr: „Die OSP-Athletinnen und -Athleten haben unsere Erwartungen bei den bisherigen Großereignissen 2018 übertroffen. Eine tolle Visitenkarte für die Sportmetropole in der Sportwelt!“



Schon zu Jahresbeginn hatten die Berliner allen Grund zum Jubeln. Bei den Olympischen Winterspielen in PyeongChang gewannen vier der zehn Athletinnen und Athleten aus der Sportmetropole Medaillen (4 x Silber). Zudem räumten Berliner Sportlerinnen und Sportler, die durch den OSP betreut werden, in den ersten neun Monaten des Jahres bei Welt- und Europameisterschaften ab und gewannen 41 Medaillen – zehnmal Gold, 15 Mal Silber und 16 Mal Bronze. Und auch die Berlinerinnen und Berliner im paralympischen Sport glänzten mit zahlreichen Top-Leistungen und holten bislang 14 Mal Edelmetall (5 x Gold / 2 x Silber / 7 x Bronze).
die Olympischen Winterspiele in PyeongChang, die European Championships mit den Wettbewerben in Schottland und der Leichtathletik-EM im Berliner Olympiastadion, die Para-Leichtathletik-Europameisterschaft im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark und weitere Highlights – die ersten acht Monate des Sportjahres 2018 hatten es aus Berliner Sicht in sich! Beim traditionellen „Olympic Barbecue“ im Hotel ESTREL zog der Olympiastützpunkt (OSP) Berlin HEUTE [11.09.2017, Beginn: 19.00 Uhr] eine erste Bilanz. OSP-Leiter Dr. Harry Bähr: „Die OSP-Athletinnen und -Athleten haben unsere Erwartungen bei den bisherigen Großereignissen 2018 übertroffen. Eine tolle Visitenkarte für die Sportmetropole in der Sportwelt!“



Schon zu Jahresbeginn hatten die Berliner allen Grund zum Jubeln. Bei den Olympischen Winterspielen in PyeongChang gewannen vier der zehn Athletinnen und Athleten aus der Sportmetropole Medaillen (4 x Silber). Zudem räumten Berliner Sportlerinnen und Sportler, die durch den OSP betreut werden, in den ersten neun Monaten des Jahres bei Welt- und Europameisterschaften ab und gewannen 41 Medaillen – zehnmal Gold, 15 Mal Silber und 16 Mal Bronze. Und auch die Berlinerinnen und Berliner im paralympischen Sport glänzten mit zahlreichen Top-Leistungen und holten bislang 14 Mal Edelmetall (5 x Gold / 2 x Silber / 7 x Bronze).

Last Updated on Monday, 17 September 2018 09:16

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77. ISTAF im Berliner Olympiastadion

45.500 begeisterte Fans, sportliche Topleistungen, der letzte Auftritt von Altmeister Kim Collins und als emotionaler Höhepunkt der Abschied von Robert Harting: Das 77. ISTAF im Berliner Olympiastadion war ein Fest der Leichtathletik voller großer Momente. Auch Nadine Hildebrand lief ihr letztes Rennen, Vize-Europameisterin Christina Schwanitz revanchierte sich für die Niederlage bei der EM vor drei Wochen an gleicher Stelle und die Frauen-Staffel um Gina Lückenkemper sprintete zum ISTAF-Sieg.

„Dieses ISTAF war sicherlich eines der emotionalsten in der langen ISTAF-Geschichte. Ein Nachmittag voller Gänsehaut-Momente und toller Leistungen“, sagte Meeting-Direktor Martin Seeber. „Höhepunkt war natürlich der Abschied von Robert. Die ISTAF-Fans waren wieder sensationell. Ganz herzlichen Dank an alle, die im Stadion waren!“

Robert Harting musste sich bei seinem letzten Auftritt in seinem „Wohnzimmer“ mehrmals die Tränen aus dem Gesicht wischen. Mit stehenden Ovationen feierte ihn das Publikum minutenlang, der Olympiasieger drehte mit seinen Diskus-Mitstreitern und weiteren Athleten unter dem tosenden Applaus der ISTAF-Fans eine Ehrenrunde. Die Familie, engste Freunde und Bekannte hatten sich unterdessen in einem „Cabrio-Doppeldeckerbus“ versammelt, der während des gesamten Wettkampfs in der Nähe des Diskusrings für eine besondere Atmosphäre sorgte. Für das i-Tüpfelchen sorgte dann Harting selbst, als er im sechsten Versuch seinen Diskus auf knapp 65 Meter jagte und sich hinter seinem Bruder Christoph auf dem zweiten Platz einreihte.
45.500 begeisterte Fans, sportliche Topleistungen, der letzte Auftritt von Altmeister Kim Collins und als emotionaler Höhepunkt der Abschied von Robert Harting: Das 77. ISTAF im Berliner Olympiastadion war ein Fest der Leichtathletik voller großer Momente. Auch Nadine Hildebrand lief ihr letztes Rennen, Vize-Europameisterin Christina Schwanitz revanchierte sich für die Niederlage bei der EM vor drei Wochen an gleicher Stelle und die Frauen-Staffel um Gina Lückenkemper sprintete zum ISTAF-Sieg.

„Dieses ISTAF war sicherlich eines der emotionalsten in der langen ISTAF-Geschichte. Ein Nachmittag voller Gänsehaut-Momente und toller Leistungen“, sagte Meeting-Direktor Martin Seeber. „Höhepunkt war natürlich der Abschied von Robert. Die ISTAF-Fans waren wieder sensationell. Ganz herzlichen Dank an alle, die im Stadion waren!“

Robert Harting musste sich bei seinem letzten Auftritt in seinem „Wohnzimmer“ mehrmals die Tränen aus dem Gesicht wischen. Mit stehenden Ovationen feierte ihn das Publikum minutenlang, der Olympiasieger drehte mit seinen Diskus-Mitstreitern und weiteren Athleten unter dem tosenden Applaus der ISTAF-Fans eine Ehrenrunde. Die Familie, engste Freunde und Bekannte hatten sich unterdessen in einem „Cabrio-Doppeldeckerbus“ versammelt, der während des gesamten Wettkampfs in der Nähe des Diskusrings für eine besondere Atmosphäre sorgte. Für das i-Tüpfelchen sorgte dann Harting selbst, als er im sechsten Versuch seinen Diskus auf knapp 65 Meter jagte und sich hinter seinem Bruder Christoph auf dem zweiten Platz einreihte.

Last Updated on Monday, 03 September 2018 23:13

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Saisonauftakt der Sportmetropole 2018

Berlin bietet Spitzensport auf Weltniveau. Auch der Breitensport kommt hier nicht zu kurz. Zum Saisonauftakt der Initiative der Sportmetropole Berlin trafen sich am 28. August 2018 Entscheider des Berliner Sports, der Politik und der Wirtschaft in der Max-Schmeling-Halle. Es ging um bisherige Erfolge, neue Projekte, Networking und Austausch – und um die Vielfalt des Berliner Sports.

„Gemeinsamkeiten zu entdecken, sich auszutauschen und Erfahrungen weiterzugeben, das ist für uns Profivereine sehr wichtig. Wir haben bisher sehr gute Erfahrungen mit der Initiative Sportmetropole Berlin gemacht. Auch das Superticket, mit dem Fans zu sechs Heimspielen der Berliner Proficlubs gehen können, ist eine tolle Idee!“, lobt Christian Arbeit, Geschäftsführer Kommunikation beim 1. FC Union Berlin. Hertha-Geschäftsführer Ingo Schiller bestätigt die Bedeutung der Initiative: „Es ist sehr wichtig, dass wir zusammen die Interessen des Berliner Sports vertreten. Sport steht für Integration und Verantwortung. Als Berliner Proficlub wollen wir dieser Verantwortung gerecht werden. Schließlich gibt es in der Stadt viele Menschen, die sich für den Sport interessieren.“
Berlin bietet Spitzensport auf Weltniveau. Auch der Breitensport kommt hier nicht zu kurz. Zum Saisonauftakt der Initiative der Sportmetropole Berlin trafen sich am 28. August 2018 Entscheider des Berliner Sports, der Politik und der Wirtschaft in der Max-Schmeling-Halle. Es ging um bisherige Erfolge, neue Projekte, Networking und Austausch – und um die Vielfalt des Berliner Sports.

„Gemeinsamkeiten zu entdecken, sich auszutauschen und Erfahrungen weiterzugeben, das ist für uns Profivereine sehr wichtig. Wir haben bisher sehr gute Erfahrungen mit der Initiative Sportmetropole Berlin gemacht. Auch das Superticket, mit dem Fans zu sechs Heimspielen der Berliner Proficlubs gehen können, ist eine tolle Idee!“, lobt Christian Arbeit, Geschäftsführer Kommunikation beim 1. FC Union Berlin. Hertha-Geschäftsführer Ingo Schiller bestätigt die Bedeutung der Initiative: „Es ist sehr wichtig, dass wir zusammen die Interessen des Berliner Sports vertreten. Sport steht für Integration und Verantwortung. Als Berliner Proficlub wollen wir dieser Verantwortung gerecht werden. Schließlich gibt es in der Stadt viele Menschen, die sich für den Sport interessieren.“

Last Updated on Saturday, 01 September 2018 22:35

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Ersten Runde des DFB-Pokals BFC Dynamo unterliegt dem 1. FC Köln

STATISTIK ZUM SPIEL
BFC Dynamo: Hendl – Reher, Karim, Joshua Silva, Cepni(36. Breustedt) – Brumme, Lambach (81. Colakaj) – Rausch, Brinkmann (67. Schulz), Twardzik – Lewandowski

1. FC Köln: T. Horn – Risse, Meré, Czichos, J. Horn – Hector – Schaub (67. Özcan), Drexler, Koziello, Clemens (61. Höger)– Terodde (78. Cordoba)

Tore: 1:0 Twardzik (19.), 1:1 Terodde (21.), 1:2 Terodde (34.), 1:3 Terodde (41.), 1:4 Drexler (43.) 1:5 Risse (58.), 1:6 Koziello (61.), 1:7 Drexler (67.), 1:8 Terodde (76.), 1:9 Schaub (85.)

Gelbe Karten: Cepni, Lambach, Silva - Höger

Schiedsrichter: Johann Pfeifer

Zuschauer: 14.357
STATISTIK ZUM SPIEL
BFC Dynamo: Hendl – Reher, Karim, Joshua Silva, Cepni(36. Breustedt) – Brumme, Lambach (81. Colakaj) – Rausch, Brinkmann (67. Schulz), Twardzik – Lewandowski

1. FC Köln: T. Horn – Risse, Meré, Czichos, J. Horn – Hector – Schaub (67. Özcan), Drexler, Koziello, Clemens (61. Höger)– Terodde (78. Cordoba)

Tore: 1:0 Twardzik (19.), 1:1 Terodde (21.), 1:2 Terodde (34.), 1:3 Terodde (41.), 1:4 Drexler (43.) 1:5 Risse (58.), 1:6 Koziello (61.), 1:7 Drexler (67.), 1:8 Terodde (76.), 1:9 Schaub (85.)

Gelbe Karten: Cepni, Lambach, Silva - Höger

Schiedsrichter: Johann Pfeifer

Zuschauer: 14.357

Last Updated on Monday, 20 August 2018 00:24

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Berlin Leichtathletik-EM 2018

Die 24. Leichtathletik-Europameisterschaften neigen sich langsam aber sicher dem Ende zu. Am letzten Wettkampftag, an dem 45.000 Zuschauer im Berliner Olympiastadion erwartet werden, stehen noch acht Entscheidungen auf dem Programm. Im Rahmen der AbschlussPressekonferenz zogen vor der Abend Session alle Beteiligten ein erstes Fazit. Dabei fanden Aleksander Dzembritzki (Berlins Staatssekretär), Svein Arne Hansen (Präsident des Europäischen LeichtathletikVerbandes), Dr. Clemens Prokop (Präsident des Organisationskomitees Berlin 2018), Frank Kowalski (Geschäftsführer Berlin 2018) und Stefan Kuerten (Geschäftsführer Sport der EBU) nur lobende Worte.

„Das waren die besten Leichtathletik-Europameisterschaften aller Zeiten. Ich bedanke mich bei der Stadt Berlin und dem Organisationskomitee für die geleistete Arbeit“, konstatierte Svein Arne Hansen in seinem Statement. Insgesamt 360.000 Zuschauer kamen ins Olympiastadion und verfolgten inklusive Tag „Q“ die spannenden Wettkämpfe. „Wenn wir die Zuschauer bei den Siegerehrungen in der GENERALI ARENA und den Straßenwettkämpfen hinzuzählen, hat die Leichtathletik-EM mehr als 500.000 Menschen angezogen“, verkündete Frank Kowalski nicht ohne Stolz. Die Europäische Meile in der City West setzte dabei ein innovatives Ausrufezeichen.
Die 24. Leichtathletik-Europameisterschaften neigen sich langsam aber sicher dem Ende zu. Am letzten Wettkampftag, an dem 45.000 Zuschauer im Berliner Olympiastadion erwartet werden, stehen noch acht Entscheidungen auf dem Programm. Im Rahmen der AbschlussPressekonferenz zogen vor der Abend Session alle Beteiligten ein erstes Fazit. Dabei fanden Aleksander Dzembritzki (Berlins Staatssekretär), Svein Arne Hansen (Präsident des Europäischen LeichtathletikVerbandes), Dr. Clemens Prokop (Präsident des Organisationskomitees Berlin 2018), Frank Kowalski (Geschäftsführer Berlin 2018) und Stefan Kuerten (Geschäftsführer Sport der EBU) nur lobende Worte.

„Das waren die besten Leichtathletik-Europameisterschaften aller Zeiten. Ich bedanke mich bei der Stadt Berlin und dem Organisationskomitee für die geleistete Arbeit“, konstatierte Svein Arne Hansen in seinem Statement. Insgesamt 360.000 Zuschauer kamen ins Olympiastadion und verfolgten inklusive Tag „Q“ die spannenden Wettkämpfe. „Wenn wir die Zuschauer bei den Siegerehrungen in der GENERALI ARENA und den Straßenwettkämpfen hinzuzählen, hat die Leichtathletik-EM mehr als 500.000 Menschen angezogen“, verkündete Frank Kowalski nicht ohne Stolz. Die Europäische Meile in der City West setzte dabei ein innovatives Ausrufezeichen.

Last Updated on Monday, 13 August 2018 01:12

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11. GRK Golf Charity Masters Leipzig

Leipzig. Sensationelle Spendensumme beim 11. GRK Golf Charity Masters: 2,2 Millionen Euro kamen beim Wohltätigkeitsevent in Leipzig für karitative Kindereinrichtungen zusammen. Damit ist die 10-Millionen-Rekordmarke geknackt, denn die Gesamt-Spendensumme steigt auf 11,65 Millionen Euro seit der Premiere 2008. Das GRK Golf Charity Masters in der sächsischen Messestadt ist die mit Abstand erfolgreichste Golf-Benefizveranstaltung Deutschlands. Die Wohltätigkeitserlöse ergaben sich aus den Spenden der rund 400 Ehrengäste und einer exklusiven Versteigerung im Ballsaal des Hotels The Westin Leipzig. Deutschlandweit absolutes Novum: Helene Fischer bat per Video-Nachricht ein Wohnzimmerkonzert an, das für anfangs 400.000 Euro ersteigert wurde. Die Spieler des Fußball-Bundesligisten RB Leipzig wollen bei dem exklusiven Gig dabei sein und erhöhten spontan um 100.000 Euro auf 500.000 Euro. Mehr als 40 Prominente zählten zu den Ehrengästen, u.a. Katarina Witt, Maria Höfl-Riesch, Florian Silbereisen, Uschi Glas, Johannes B. Kerner, Franziska van Almsick, Timo Werner, Ralf Rangnick, Jan Josef Liefers, Heinz Hoenig, Suzanne von Borsody und Christian Lindner. Als musikalischer Stargast begeisterte die Band PUR mit einem Live-Konzert.

Exakt um 00:48 Uhr in der Nacht von Samstag auf Sonntag verkündete Initiator und Veranstalter Steffen Göpel die Spendensumme und löste damit erneut Standing Ovations und Freudentränen bei den Gästen aus. „Eine unglaubliche Summe für einen unglaublichen Zweck. Ich bedanke mich bei allen Spendern und Unterstützern, die erneut ein sensationelles Zeichen bürgerschaftlichen Engagements aus Leipzig heraus gesetzt haben“, sagte Steffen Göpel. Die Spenden gehen 1:1 ohne Abzüge u.a. an die Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig, das Kinderhospiz Bärenherz Leipzig, Ein Herz für Kinder, brotZeit e. V. und die Ralf Rangnick Stiftung.
Leipzig. Sensationelle Spendensumme beim 11. GRK Golf Charity Masters: 2,2 Millionen Euro kamen beim Wohltätigkeitsevent in Leipzig für karitative Kindereinrichtungen zusammen. Damit ist die 10-Millionen-Rekordmarke geknackt, denn die Gesamt-Spendensumme steigt auf 11,65 Millionen Euro seit der Premiere 2008. Das GRK Golf Charity Masters in der sächsischen Messestadt ist die mit Abstand erfolgreichste Golf-Benefizveranstaltung Deutschlands. Die Wohltätigkeitserlöse ergaben sich aus den Spenden der rund 400 Ehrengäste und einer exklusiven Versteigerung im Ballsaal des Hotels The Westin Leipzig. Deutschlandweit absolutes Novum: Helene Fischer bat per Video-Nachricht ein Wohnzimmerkonzert an, das für anfangs 400.000 Euro ersteigert wurde. Die Spieler des Fußball-Bundesligisten RB Leipzig wollen bei dem exklusiven Gig dabei sein und erhöhten spontan um 100.000 Euro auf 500.000 Euro. Mehr als 40 Prominente zählten zu den Ehrengästen, u.a. Katarina Witt, Maria Höfl-Riesch, Florian Silbereisen, Uschi Glas, Johannes B. Kerner, Franziska van Almsick, Timo Werner, Ralf Rangnick, Jan Josef Liefers, Heinz Hoenig, Suzanne von Borsody und Christian Lindner. Als musikalischer Stargast begeisterte die Band PUR mit einem Live-Konzert.

Exakt um 00:48 Uhr in der Nacht von Samstag auf Sonntag verkündete Initiator und Veranstalter Steffen Göpel die Spendensumme und löste damit erneut Standing Ovations und Freudentränen bei den Gästen aus. „Eine unglaubliche Summe für einen unglaublichen Zweck. Ich bedanke mich bei allen Spendern und Unterstützern, die erneut ein sensationelles Zeichen bürgerschaftlichen Engagements aus Leipzig heraus gesetzt haben“, sagte Steffen Göpel. Die Spenden gehen 1:1 ohne Abzüge u.a. an die Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig, das Kinderhospiz Bärenherz Leipzig, Ein Herz für Kinder, brotZeit e. V. und die Ralf Rangnick Stiftung.

Last Updated on Monday, 13 August 2018 22:37

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123. Deutsches Traber-Derby 2018

Same procedure as every year: So hieß es nach dem 123. Traber-Derby, denn am Ende hatte wieder mal das Dream-Team um Robin Bakker und Paul Hagoort die Nase vorn - zum fünften Mal binnen sechs Jahren. Man muss schon extrem weit im Geschichtsbuch zurückblättern, nämlich bis in die 1930er Jahre, um fündig zu werden nach einem Mann, dem Identisches gelang: dem unvergessenen Charlie Mills. Den kennt der 35jährige Bakker natürlich nicht persönlich, war sich aber nach vollbrachter Tat „der Ehre durchaus bewusst, mit diesem einstigen Weltbürger des Trabrennsports zumindest in dieser Hinsicht auf einer Stufe zu stehen.“ War das eine Standpauke von Mister F Daag, der persönlich beleidigt schien von all dem Wenn und Aber, das nach dem wackligen Start im Vorlauf vor einer Woche von vielen Seiten auf ein eingeprasselt war! Selbst Bakker hatte ja zugegeben, dass der alles andere als optimal verlaufen war, doch als sein „Mister“ endlich lag, er sich keinen stärkeren Partner habe wünschen können.

„Das ist jetzt Sache des Trainers“, hatte er verkündet, und der nahm die Ansage als Profi durch und durch auf und verpasste ihm unter der Woche den entscheidenden Feinschliff. War es tatsächlich der geringfügig veränderte Beschlag, war es schlichtweg die Tatsache, dass „der Hengst in dieser Saison zuvor noch gar keinen Autostart absolviert hat. Die Rennen in Frankreich sind ausschließlich mit Eindrehen aus dem Band gestartet worden. Vielleicht hat er deswegen hinter dem Auto etwas gestutzt“, wie Hagoort ein bisschen verdutzt im Nachhinein festgestellt hatte, oder war es eine Kombination aus beidem? Um „kurz nach Sechse“ am Sonntagnachmittag jedenfalls lag der Conway-Hall-Sohn, dem der Trainer die ersten Vorbereitungsrunden eigenhändig verpasst hatte, um die Auswirkung seiner Veränderungen zu testen, wie das berühmte Brett. „Paul hat mir gesagt, ich könne am Start ruhig etwas riskieren“ - und das tat Bakker denn auch. Zwar drehte er nicht am ganz großen Rad, das Chapter One und Ids Boko beim knüppelharten Kampf um die Spitze drehten, bis Rick Ebbinge ein Einsehen hatte, den furiosen Ritt abbrach und hinter Michael Nimczyks Schützling einparkte. Auch Fabio de Pervenche und Trainingskamerad Charmeur Royal ließ er vor sich an die Innenkante ziehen und übernahm, zunächst nach hinten versetzt, vor Officer Stephen, Very Impressive S und Crazy and Quick die Führung in der sogenannten Todesspur.
Same procedure as every year: So hieß es nach dem 123. Traber-Derby, denn am Ende hatte wieder mal das Dream-Team um Robin Bakker und Paul Hagoort die Nase vorn - zum fünften Mal binnen sechs Jahren. Man muss schon extrem weit im Geschichtsbuch zurückblättern, nämlich bis in die 1930er Jahre, um fündig zu werden nach einem Mann, dem Identisches gelang: dem unvergessenen Charlie Mills. Den kennt der 35jährige Bakker natürlich nicht persönlich, war sich aber nach vollbrachter Tat „der Ehre durchaus bewusst, mit diesem einstigen Weltbürger des Trabrennsports zumindest in dieser Hinsicht auf einer Stufe zu stehen.“ War das eine Standpauke von Mister F Daag, der persönlich beleidigt schien von all dem Wenn und Aber, das nach dem wackligen Start im Vorlauf vor einer Woche von vielen Seiten auf ein eingeprasselt war! Selbst Bakker hatte ja zugegeben, dass der alles andere als optimal verlaufen war, doch als sein „Mister“ endlich lag, er sich keinen stärkeren Partner habe wünschen können.

„Das ist jetzt Sache des Trainers“, hatte er verkündet, und der nahm die Ansage als Profi durch und durch auf und verpasste ihm unter der Woche den entscheidenden Feinschliff. War es tatsächlich der geringfügig veränderte Beschlag, war es schlichtweg die Tatsache, dass „der Hengst in dieser Saison zuvor noch gar keinen Autostart absolviert hat. Die Rennen in Frankreich sind ausschließlich mit Eindrehen aus dem Band gestartet worden. Vielleicht hat er deswegen hinter dem Auto etwas gestutzt“, wie Hagoort ein bisschen verdutzt im Nachhinein festgestellt hatte, oder war es eine Kombination aus beidem? Um „kurz nach Sechse“ am Sonntagnachmittag jedenfalls lag der Conway-Hall-Sohn, dem der Trainer die ersten Vorbereitungsrunden eigenhändig verpasst hatte, um die Auswirkung seiner Veränderungen zu testen, wie das berühmte Brett. „Paul hat mir gesagt, ich könne am Start ruhig etwas riskieren“ - und das tat Bakker denn auch. Zwar drehte er nicht am ganz großen Rad, das Chapter One und Ids Boko beim knüppelharten Kampf um die Spitze drehten, bis Rick Ebbinge ein Einsehen hatte, den furiosen Ritt abbrach und hinter Michael Nimczyks Schützling einparkte. Auch Fabio de Pervenche und Trainingskamerad Charmeur Royal ließ er vor sich an die Innenkante ziehen und übernahm, zunächst nach hinten versetzt, vor Officer Stephen, Very Impressive S und Crazy and Quick die Führung in der sogenannten Todesspur.

Last Updated on Tuesday, 07 August 2018 19:17

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Arthur Knauer-Stutenderby 2018 Derby-Woche

Klare Sache für die Favoritin bei den Holland-Festspielen rund ums Blaue Band. Respektlos war das nicht gemeint, als Paul Hagoort, der Gigant aus dem kleinen westfriesischen Oldetrijne, vor dem zum 30. Mal ausgetragenen Stuten-Derby gefragt wurde, ob er fest mit einem Sieg seiner Avalon Mists rechne und wie sein genialer Vollstrecker diese Mission angehen solle: „Es wäre schön, würden wir die Spitze bekommen - wenn nicht, ist das auch nicht schlimm. Obwohl die beiden Stuten von Dion (Tesselaar; Cahaya und Isabella Boshoeve) tolle Rennpferde sind, glaube ich nicht, dass sie Avalon Mists bezwingen können. Sie hätte auch im großen Derby antreten können, doch dort habe ich ja bereits zwei starke Aspiranten, und ich will mich unbedingt auch mal in die Siegerliste des Arthur-Knauer-Rennens eintragen. Das einzige, was ich mit wünsche, ist ein fairer Verlauf - dann sollte das wohl klappen.“ Gesagt, getan lautete die Vollzugsmeldung um kurz nach 18.30 Uhr.

Fast selbstverständlich lief es nicht so, wie es sich der 40jährige Erfolgscoach gewünscht hatte. Robin Bakker sah keine Veranlassung, in der Startphase Kopf und Kragen zu riskieren und landete prompt lediglich im vierten Paar außen hinter Girlofmanymissions, für die die extrem schwierige Mission - schließlich hatte sie diesen Posten erst nach 500 Metern durch Spur drei beziehen können - nach wenig mehr als einer Runde ruckartig beendet war, Lightning Bo und Laura Vici. An die Spitze war Donna Granata gefegt und hatte die sofortige Anfrage Cahayas um das Zepter rigoros abgelehnt, die daraufhin im Windschatten der Bayerin vor ihrer Trainingsgefährtin Isabella Boshoeve und Intouchable verschwand. Wenn es überhaupt den einen siegbringenden Schachzug gab, geschah der in der langsamsten Phase 1000 Meter vorm Ziel. Bakker polte seine Partnerin auf Attacke, brauste binnen 200 Metern an die Flanke Donna Granatas und hatte umgehend die totale Kontrolle. Drei, vier dezente Handzupfer zu Beginn der Zielgeraden, schon lichteten sich alle Nebel um seine Partnerin, die überlegen davonzog - nur deswegen auf lediglich 1½ Längen, weil ihr Chauffeur sie auf den letzten 50 Metern nur austrudeln ließ und sich lieber herzlicher Grüße ans Publikum befleißigte. Grandios verkaufte sich bei ihrem erst dritten Start Cahaya, die in der internen Stallmeisterschaft zwei Längen vor der viel erfahreneren Isabella Boshoeve blieb. Deutschlands Ehre gegen Oranjes Übermacht rettete die durch einen Reifenschaden gehandicapte Donna Granata um Haaresbreite vor Robbin Bots Intouchable, womit in seltener Eintracht die vier Vorlaufsiegerinnen unter sich blieben - exakt so, wie am Totalisator angeschlagen. Sechs Längen zurück führte Olena den gebeutelten Rest ins Ziel. „Es freut mich besonders für Paul, dass er dieses Rennen gewinnen konnte - mir ist das ja schon 2010 mit Rob de Vliegers Anky Kievitshof gelungen. Ernsthafte Probleme? Die gab’s zu keiner Sekunde“, konstatierte Bakker und war in Gedanken wohl schon beim Sonntag, wo mit Mister F Daag das Double gelingen soll.
Klare Sache für die Favoritin bei den Holland-Festspielen rund ums Blaue Band. Respektlos war das nicht gemeint, als Paul Hagoort, der Gigant aus dem kleinen westfriesischen Oldetrijne, vor dem zum 30. Mal ausgetragenen Stuten-Derby gefragt wurde, ob er fest mit einem Sieg seiner Avalon Mists rechne und wie sein genialer Vollstrecker diese Mission angehen solle: „Es wäre schön, würden wir die Spitze bekommen - wenn nicht, ist das auch nicht schlimm. Obwohl die beiden Stuten von Dion (Tesselaar; Cahaya und Isabella Boshoeve) tolle Rennpferde sind, glaube ich nicht, dass sie Avalon Mists bezwingen können. Sie hätte auch im großen Derby antreten können, doch dort habe ich ja bereits zwei starke Aspiranten, und ich will mich unbedingt auch mal in die Siegerliste des Arthur-Knauer-Rennens eintragen. Das einzige, was ich mit wünsche, ist ein fairer Verlauf - dann sollte das wohl klappen.“ Gesagt, getan lautete die Vollzugsmeldung um kurz nach 18.30 Uhr.

Fast selbstverständlich lief es nicht so, wie es sich der 40jährige Erfolgscoach gewünscht hatte. Robin Bakker sah keine Veranlassung, in der Startphase Kopf und Kragen zu riskieren und landete prompt lediglich im vierten Paar außen hinter Girlofmanymissions, für die die extrem schwierige Mission - schließlich hatte sie diesen Posten erst nach 500 Metern durch Spur drei beziehen können - nach wenig mehr als einer Runde ruckartig beendet war, Lightning Bo und Laura Vici. An die Spitze war Donna Granata gefegt und hatte die sofortige Anfrage Cahayas um das Zepter rigoros abgelehnt, die daraufhin im Windschatten der Bayerin vor ihrer Trainingsgefährtin Isabella Boshoeve und Intouchable verschwand. Wenn es überhaupt den einen siegbringenden Schachzug gab, geschah der in der langsamsten Phase 1000 Meter vorm Ziel. Bakker polte seine Partnerin auf Attacke, brauste binnen 200 Metern an die Flanke Donna Granatas und hatte umgehend die totale Kontrolle. Drei, vier dezente Handzupfer zu Beginn der Zielgeraden, schon lichteten sich alle Nebel um seine Partnerin, die überlegen davonzog - nur deswegen auf lediglich 1½ Längen, weil ihr Chauffeur sie auf den letzten 50 Metern nur austrudeln ließ und sich lieber herzlicher Grüße ans Publikum befleißigte. Grandios verkaufte sich bei ihrem erst dritten Start Cahaya, die in der internen Stallmeisterschaft zwei Längen vor der viel erfahreneren Isabella Boshoeve blieb. Deutschlands Ehre gegen Oranjes Übermacht rettete die durch einen Reifenschaden gehandicapte Donna Granata um Haaresbreite vor Robbin Bots Intouchable, womit in seltener Eintracht die vier Vorlaufsiegerinnen unter sich blieben - exakt so, wie am Totalisator angeschlagen. Sechs Längen zurück führte Olena den gebeutelten Rest ins Ziel. „Es freut mich besonders für Paul, dass er dieses Rennen gewinnen konnte - mir ist das ja schon 2010 mit Rob de Vliegers Anky Kievitshof gelungen. Ernsthafte Probleme? Die gab’s zu keiner Sekunde“, konstatierte Bakker und war in Gedanken wohl schon beim Sonntag, wo mit Mister F Daag das Double gelingen soll.

Last Updated on Monday, 06 August 2018 00:27

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Bruno-Cassirer-Rennen 2018

Wie so viele der höher dotierten Prüfungen dieses Meetings wanderte das sich inzwischen nur noch an Stuten bis 20.000 Euro Gewinnsumme richtende Bruno-Cassirer-Rennen, mit dem Mariendorfs Retter und langjährigem Präsidenten gedacht wird, in die Niederlande. Es war jedoch nicht die in Vor- wie Endlauf gleichermaßen angepriesene Hindy Heikant, die Lorbeeren samt 10.000 Euro Prämie einstrich; ihr nützten im Finale auch veränderter Beschlag und Zäumung nichts, denn ohne Biss landete die Langeweg-Stute nur auf dem achten und letzten Platz. Umso besser lief es für Gian Luca Pasel, die ihr anspruchsvolles Meeting-Programm vor einer Woche mit einem leichten Sieg begonnen hatte - an jenem Tag hatte Michael Nimczyk im Sulky gesessen - und sich als harte Nuss erwies. Ein gerüttelt’ Maß „Schuld“ daran, dass Rudi Haller mit Vorlaufsiegerin Sotchi Santana, die nach wenigen Metern die Führung von der springenden Velvet Affair geerbt hatte, nicht nach Hause kam, trug Jaap van Rijn, der zum x-ten Mal zeigte, warum er einer der meistgebuchten Catchdriver unseres Nachbarlandes ist. Der 23jährige installierte die bullige Braune sofort hinter der Bayerin, „und dann hatte ich das Glück, dass es Rudi Haller nicht allzu langsam machte. Eine explosive Speedrakete ist meine Stute nämlich nicht. Ist das Tempo jedoch gleichmäßig hoch, kann sie ihre gewaltige Stamina einbringen.“ Der Rest ist leicht erzählt: Als Arendelle, der Siegerin des zweiten Vorlaufs, an der letzten Ecke in der Todesspur allmählich die Luft ausging, war der Ausstieg aus dem Gefängnis wenig später da, den van Rijn eiskalt und dankend annahm. Der Rest war reine Spielerei für die Majestic-Son-Tochter aus dem Quartier Marcel Haubers, die sich ganz leicht durchsetzte. Den Raum, den sie innen schaffte, nutzte Franz-Josef Stamer mit seiner direkt hinter ihr liegenden Nelly Pepper zu Platz drei vor der aus dem Windschatten Arendelles mächtig auf Touren kommenden C’est La Vie C.
Wie so viele der höher dotierten Prüfungen dieses Meetings wanderte das sich inzwischen nur noch an Stuten bis 20.000 Euro Gewinnsumme richtende Bruno-Cassirer-Rennen, mit dem Mariendorfs Retter und langjährigem Präsidenten gedacht wird, in die Niederlande. Es war jedoch nicht die in Vor- wie Endlauf gleichermaßen angepriesene Hindy Heikant, die Lorbeeren samt 10.000 Euro Prämie einstrich; ihr nützten im Finale auch veränderter Beschlag und Zäumung nichts, denn ohne Biss landete die Langeweg-Stute nur auf dem achten und letzten Platz. Umso besser lief es für Gian Luca Pasel, die ihr anspruchsvolles Meeting-Programm vor einer Woche mit einem leichten Sieg begonnen hatte - an jenem Tag hatte Michael Nimczyk im Sulky gesessen - und sich als harte Nuss erwies. Ein gerüttelt’ Maß „Schuld“ daran, dass Rudi Haller mit Vorlaufsiegerin Sotchi Santana, die nach wenigen Metern die Führung von der springenden Velvet Affair geerbt hatte, nicht nach Hause kam, trug Jaap van Rijn, der zum x-ten Mal zeigte, warum er einer der meistgebuchten Catchdriver unseres Nachbarlandes ist. Der 23jährige installierte die bullige Braune sofort hinter der Bayerin, „und dann hatte ich das Glück, dass es Rudi Haller nicht allzu langsam machte. Eine explosive Speedrakete ist meine Stute nämlich nicht. Ist das Tempo jedoch gleichmäßig hoch, kann sie ihre gewaltige Stamina einbringen.“ Der Rest ist leicht erzählt: Als Arendelle, der Siegerin des zweiten Vorlaufs, an der letzten Ecke in der Todesspur allmählich die Luft ausging, war der Ausstieg aus dem Gefängnis wenig später da, den van Rijn eiskalt und dankend annahm. Der Rest war reine Spielerei für die Majestic-Son-Tochter aus dem Quartier Marcel Haubers, die sich ganz leicht durchsetzte. Den Raum, den sie innen schaffte, nutzte Franz-Josef Stamer mit seiner direkt hinter ihr liegenden Nelly Pepper zu Platz drei vor der aus dem Windschatten Arendelles mächtig auf Touren kommenden C’est La Vie C.

Last Updated on Saturday, 04 August 2018 23:06

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