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Gala der Deutschen Wissenschaft

Philipp Humbsch Dr. Robert Weidner, rofessorin Dr. Tanja Baudson, Professor Dr. Johannes Wessels und Ministerin Isabel Pfeiffer Poensgen sind die Preisträger, die auf der „Gala der Deutschen Wissenschaft“ am 3. April 2018 in Berlin ausgezeichnet wurden.

Vor fast 400 Gästen aus Hochschule, Politik und Gesellschaft würdigten der Deutsche Hochschulverband (DHV) und das Deutsche Studentenwerk (DSW) Philipp Hu bsch mit der Auszeichnung „Student des Jahres“. Der Student der Humanmedizin an der Charité - Universitätsmedizin Berlin aus Frankfurt/Oder ist Urheber und Motor der Initiative "Jeder kann ein Held sein", die seit 2016 insbesondere Grundschüler in strukturschwachen Gebieten Brandenburgs kostenlos in Erster Hilfe unterrichtet und sie dadurch zugleich für weiteres ehrenamtliches Engagement in freiwilligen Hilfsorganisationen des Bevölkerungsschutzes sensibilisiert. Humbsch sei eine außergewöhnliche Persönlichkeit, die trotz eines zeitaufwendigen Studiums unzählige Stunden in ein herausragendes Engagement investiere, das in jeder Hinsicht vorbildlich sei, betonte die ehemalige Bundesministerin für Bildung und Forschung, Professorin Johanna Wanka. Der vom DHV und DSW gestiftete Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro versehen, das der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft zur Verfügung gestellt hat.
Philipp Humbsch Dr. Robert Weidner, rofessorin Dr. Tanja Baudson, Professor Dr. Johannes Wessels und Ministerin Isabel Pfeiffer Poensgen sind die Preisträger, die auf der „Gala der Deutschen Wissenschaft“ am 3. April 2018 in Berlin ausgezeichnet wurden.

Vor fast 400 Gästen aus Hochschule, Politik und Gesellschaft würdigten der Deutsche Hochschulverband (DHV) und das Deutsche Studentenwerk (DSW) Philipp Hu bsch mit der Auszeichnung „Student des Jahres“. Der Student der Humanmedizin an der Charité - Universitätsmedizin Berlin aus Frankfurt/Oder ist Urheber und Motor der Initiative "Jeder kann ein Held sein", die seit 2016 insbesondere Grundschüler in strukturschwachen Gebieten Brandenburgs kostenlos in Erster Hilfe unterrichtet und sie dadurch zugleich für weiteres ehrenamtliches Engagement in freiwilligen Hilfsorganisationen des Bevölkerungsschutzes sensibilisiert. Humbsch sei eine außergewöhnliche Persönlichkeit, die trotz eines zeitaufwendigen Studiums unzählige Stunden in ein herausragendes Engagement investiere, das in jeder Hinsicht vorbildlich sei, betonte die ehemalige Bundesministerin für Bildung und Forschung, Professorin Johanna Wanka. Der vom DHV und DSW gestiftete Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro versehen, das der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft zur Verfügung gestellt hat.

Last Updated on Friday, 06 April 2018 23:54

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Forum Aktive Bürgerschaft 2018

Ein Prozent der Einkommenssteuer per Steuererklärung an eine gemeinnützige Organisation eigener Wahl, statt alles dem Staat zu geben: Das würde gemeinnützigen Vereinen und Stiftungen in Deutschland jedes Jahr mindestens 1 Milliarde Euro zusätzliche Finanzierung bringen. Unbürokratisch, ohne unübersichtliche Fördertöpfe, komplizierte Antragsverfahren und einengende Zweckbindung. Für dieses in Osteuropa seit Langem gut funktionierende Modell warb Dr. Stefan Nährlich, Geschäftsführer der Stiftung Aktive Bürgerschaft, beim Forum Aktive Bürgerschaft 2018 am 23. März 2018 in der DZ BANK am Brandenburger Tor in Berlin. Teilnehmer waren 200 Vertreter gemeinnütziger Organisationen und Förderer bürgerschaftlichen Engagements, Politiker und Wissenschaftler. Mit der Veranstaltung wolle die Stiftung Aktive Bürgerschaft ein Forum für den Dialog über die Förderung bürgerschaftlichen Engagements bieten, so Werner Böhnke, Stiftungsratsvorsitzender der Aktiven Bürgerschaft, in seiner Begrüßung.

Fördern, ohne zu vereinnahmen

Die erste Runde mit MdB Dr. Anna Christmann von den Grünen, Prof. Dr. Edgar Grande vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Dr. Inga Michler von der Tageszeitung Die Welt und Dr. Stefan Nährlich diskutierte neben der 1%-Regel auch das Lehr- und Lernkonzept Service Learning. Es verbindet Unterricht an Schulen, aber auch Lehrveranstaltungen an Hochschulen mit Engagementprojekten und kann sowohl das Lernen fördern als auch die Basis für bürgerschaftliches Engagement im weiteren Leben legen. Auch über eine gesetzliche Transparenzpflicht für gemeinnützige Organisationen wurde diskutiert. Sie ermöglicht der Öffentlichkeit die verlässliche Information und stärkt damit das Vertrauen in die Organisationen.

„Wenn der Staat bürgerschaftliches Engagement nachhaltig fördern will, muss nicht nur an Detailverbesserung gearbeitet werden, sondern dann muss auch an den großen Schrauben der Engagementförderung gedreht werden,“ so Nährlich.

Dr. Anna Christmann, MdB und fachpolitische Sprecherin für Bürgerschaftliches Engagement der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: „Die 1%-Regel und eine Stärkung des Service-Learnings an Hochschulen sind spannende Vorschläge, wie wir eine verlässliche finanzielle Basis und eine neue Dynamik für bürgerschaftliches Engagement erreichen können.“
Ein Prozent der Einkommenssteuer per Steuererklärung an eine gemeinnützige Organisation eigener Wahl, statt alles dem Staat zu geben: Das würde gemeinnützigen Vereinen und Stiftungen in Deutschland jedes Jahr mindestens 1 Milliarde Euro zusätzliche Finanzierung bringen. Unbürokratisch, ohne unübersichtliche Fördertöpfe, komplizierte Antragsverfahren und einengende Zweckbindung. Für dieses in Osteuropa seit Langem gut funktionierende Modell warb Dr. Stefan Nährlich, Geschäftsführer der Stiftung Aktive Bürgerschaft, beim Forum Aktive Bürgerschaft 2018 am 23. März 2018 in der DZ BANK am Brandenburger Tor in Berlin. Teilnehmer waren 200 Vertreter gemeinnütziger Organisationen und Förderer bürgerschaftlichen Engagements, Politiker und Wissenschaftler. Mit der Veranstaltung wolle die Stiftung Aktive Bürgerschaft ein Forum für den Dialog über die Förderung bürgerschaftlichen Engagements bieten, so Werner Böhnke, Stiftungsratsvorsitzender der Aktiven Bürgerschaft, in seiner Begrüßung.

Fördern, ohne zu vereinnahmen

Die erste Runde mit MdB Dr. Anna Christmann von den Grünen, Prof. Dr. Edgar Grande vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Dr. Inga Michler von der Tageszeitung Die Welt und Dr. Stefan Nährlich diskutierte neben der 1%-Regel auch das Lehr- und Lernkonzept Service Learning. Es verbindet Unterricht an Schulen, aber auch Lehrveranstaltungen an Hochschulen mit Engagementprojekten und kann sowohl das Lernen fördern als auch die Basis für bürgerschaftliches Engagement im weiteren Leben legen. Auch über eine gesetzliche Transparenzpflicht für gemeinnützige Organisationen wurde diskutiert. Sie ermöglicht der Öffentlichkeit die verlässliche Information und stärkt damit das Vertrauen in die Organisationen.

„Wenn der Staat bürgerschaftliches Engagement nachhaltig fördern will, muss nicht nur an Detailverbesserung gearbeitet werden, sondern dann muss auch an den großen Schrauben der Engagementförderung gedreht werden,“ so Nährlich.

Dr. Anna Christmann, MdB und fachpolitische Sprecherin für Bürgerschaftliches Engagement der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: „Die 1%-Regel und eine Stärkung des Service-Learnings an Hochschulen sind spannende Vorschläge, wie wir eine verlässliche finanzielle Basis und eine neue Dynamik für bürgerschaftliches Engagement erreichen können.“

Last Updated on Sunday, 25 March 2018 23:40

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Reemtsma Liberty Award 2018

Der Berliner Journalist und Autor Michael Obert wurde heute in Berlin mit dem Reemtsma Liberty Award 2018 geehrt. Mit der Auszeichnung würdigte die Jury Oberts Reportage „Die Menschenfänger“ (Süddeutsche Zeitung Magazin, Nr. 23/2017). Der mit 15.000 Euro dotierte Reemtsma Liberty Award ehrt seit 2007 herausragende journalistische Arbeiten von Reportern und Korrespondenten deutscher Medien im Ausland, die sich in besonderem Maße um die Freiheit der Presse, der Gesellschaft und damit um die Freiheit jedes Einzelnen verdient machen. Große Beachtung fand neben der Preisverleihung das Podiumsgespräch mit dem diesjährigen Ehrengast, der „House of Cards“-Hauptdarstellerin Robin Wright. Gemeinsam mit dem US-Aktivisten John Prendergast und Jury-Mitglied Tita von Hardenberg sprach Wright über ihr Engagement für Menschenrechte. Der Reemtsma Liberty Award fand 2018 vor dem Hintergrund erschütternder Ereignisse statt, wie der Ermordung von zwei Journalisten in EU-Mitgliedsstaaten in weniger als fünf Monaten: Ján Kuciak in der Slowakei und Daphne Caruana Galizia in Malta. Zudem sitzen rund sechs Wochen nach der Freilassung von Deniz Yücel nach wie vor rund 150 Journalisten und Medienvertreter in der Türkei in Haft.



Die Reportage „Die Menschenfänger“, in der Michael Obert sowohl den Kampf gegen als auch das Geschäft mit Schlepperbanden in Libyen in der Person eines Einzelnen hautnah porträtiert, überzeugte die Jury des Reemtsma Liberty Award 2018 vor allem durch den großen persönlichen Mut des Autors sowie durch das hohe Maß an journalistischer Qualität. Im Namen der gesamten Wettbewerbs-Jury überreichte Juror Nikolaus Blome den Reemtsma Liberty Award 2018 an den Preisträger Michael Obert. „Die Reportage ‚Die Menschenfänger‘ von Michael Obert ist ein atemberaubendes Stück Reporter-Journalismus. Michael Oberts Geschichte von einem Brennpunkt der Flüchtlingskrise zeugt nicht nur von großem persönlichen Mut, sie ist zugleich hochaktuell und spannend – fast schon drehbuchartig. Oberts Wahl einer sehr vielschichtigen, ambivalenten Hauptfigur fordert vom Leser eine direkte Auseinandersetzung mit der Sache, die niemanden kalt lassen dürfte. Vor allem darin liegt die journalistische Brillanz dieser Arbeit, die in dieser Form selten zu finden ist.“
Der Berliner Journalist und Autor Michael Obert wurde heute in Berlin mit dem Reemtsma Liberty Award 2018 geehrt. Mit der Auszeichnung würdigte die Jury Oberts Reportage „Die Menschenfänger“ (Süddeutsche Zeitung Magazin, Nr. 23/2017). Der mit 15.000 Euro dotierte Reemtsma Liberty Award ehrt seit 2007 herausragende journalistische Arbeiten von Reportern und Korrespondenten deutscher Medien im Ausland, die sich in besonderem Maße um die Freiheit der Presse, der Gesellschaft und damit um die Freiheit jedes Einzelnen verdient machen. Große Beachtung fand neben der Preisverleihung das Podiumsgespräch mit dem diesjährigen Ehrengast, der „House of Cards“-Hauptdarstellerin Robin Wright. Gemeinsam mit dem US-Aktivisten John Prendergast und Jury-Mitglied Tita von Hardenberg sprach Wright über ihr Engagement für Menschenrechte. Der Reemtsma Liberty Award fand 2018 vor dem Hintergrund erschütternder Ereignisse statt, wie der Ermordung von zwei Journalisten in EU-Mitgliedsstaaten in weniger als fünf Monaten: Ján Kuciak in der Slowakei und Daphne Caruana Galizia in Malta. Zudem sitzen rund sechs Wochen nach der Freilassung von Deniz Yücel nach wie vor rund 150 Journalisten und Medienvertreter in der Türkei in Haft.



Die Reportage „Die Menschenfänger“, in der Michael Obert sowohl den Kampf gegen als auch das Geschäft mit Schlepperbanden in Libyen in der Person eines Einzelnen hautnah porträtiert, überzeugte die Jury des Reemtsma Liberty Award 2018 vor allem durch den großen persönlichen Mut des Autors sowie durch das hohe Maß an journalistischer Qualität. Im Namen der gesamten Wettbewerbs-Jury überreichte Juror Nikolaus Blome den Reemtsma Liberty Award 2018 an den Preisträger Michael Obert. „Die Reportage ‚Die Menschenfänger‘ von Michael Obert ist ein atemberaubendes Stück Reporter-Journalismus. Michael Oberts Geschichte von einem Brennpunkt der Flüchtlingskrise zeugt nicht nur von großem persönlichen Mut, sie ist zugleich hochaktuell und spannend – fast schon drehbuchartig. Oberts Wahl einer sehr vielschichtigen, ambivalenten Hauptfigur fordert vom Leser eine direkte Auseinandersetzung mit der Sache, die niemanden kalt lassen dürfte. Vor allem darin liegt die journalistische Brillanz dieser Arbeit, die in dieser Form selten zu finden ist.“

Last Updated on Monday, 26 March 2018 00:35

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9. Berliner Milchforum

„Deutsche Milch im internationalen Wettbewerb“ lautet das Thema des 9. Berliner Milchforums 2018. Hans Holtorf, frischli Milchwerke GmbH und stellv. Vorsitzender des Milchindustrie-Verbandes (MIV), erklärte beim jährlichen Branchentreffpunkt zur internationalen Marktlage: „Die deutlich besseren Milchpreise im letzten Jahr waren gut für Milcherzeuger und Molkereien. Gekennzeichnet war 2017 aber auch von steigenden Milchmengen in Europa und weltweit.“ Dazu sei eine nie da gewesene Spreizung der verschiedenen Verwertungen für Milchfett und Milcheiweiß gekommen. Im Ergebnis hätten sich die Märkte in den letzten Wochen positiver entwickelt als noch vor wenigen Monaten erwartet. „Es ist zu früh, von einer neuen Krise am Milchmarkt zu sprechen. Jedoch ist die weitere Marktbewertung mit Sorgfalt vorzunehmen“, führte Holtorf weiter aus.

Milchanlieferung 2017 stabil, Biomilch wächst
Die deutschen Milcherzeuger haben im Jahr 2017 31.256 Mio. Tonnen an deutsche Molkereien geliefert und damit den Vorjahreswert lediglich mit + 0,1 Prozent übertroffen. Diese fast identische Milchmenge geht insbesondere auf eine Steigerung der Milchproduktion im zweiten Halbjahr 2017 zurück. In der EU insgesamt erhöhte sich die angelieferte Milchmenge auf knapp 155 Mio. t um 2,1 Prozent.

Gab es zu Beginn des Jahres 2018 noch eine saisonal leicht steigende Entwicklung, sank die Milchanlieferung in Deutschland Anfang März 2018, wahrscheinlich aufgrund der Witterungsbedingungen, um über ein Prozent. Der Vorsprung gegenüber der Vorjahreslinie ging dadurch auf 0,8 Prozent zurück.

Einen massiven Zuwachs erfuhr 2017 die Erzeugung von Biomilch (+18,7 Prozent). Damit liegt der Anteil am Milchaufkommen nun bei 3 Prozent (2016: 2,54 Prozent). Allein im Dezember 2017 wurde fast 32 Prozent mehr Biomilch erzeugt als im Vorjahr. Die hohen und stabilen Erzeugerpreise für Biomilch hatten vermehrt Milcherzeuger in Deutschland und auch den EU-Nachbarländern motiviert, ihre Milchproduktion auf biologische Produktion umzustellen. In diesem Jahr scheint sich die Entwicklung weiter fortzusetzen. Unsicherheit besteht jedoch, ob insbesondere der Handel in der Lage ist, die wachsende Menge an Biomilch und Biomilchprodukten zu ähnlich hohen Erlösen zu verkaufen.
„Deutsche Milch im internationalen Wettbewerb“ lautet das Thema des 9. Berliner Milchforums 2018. Hans Holtorf, frischli Milchwerke GmbH und stellv. Vorsitzender des Milchindustrie-Verbandes (MIV), erklärte beim jährlichen Branchentreffpunkt zur internationalen Marktlage: „Die deutlich besseren Milchpreise im letzten Jahr waren gut für Milcherzeuger und Molkereien. Gekennzeichnet war 2017 aber auch von steigenden Milchmengen in Europa und weltweit.“ Dazu sei eine nie da gewesene Spreizung der verschiedenen Verwertungen für Milchfett und Milcheiweiß gekommen. Im Ergebnis hätten sich die Märkte in den letzten Wochen positiver entwickelt als noch vor wenigen Monaten erwartet. „Es ist zu früh, von einer neuen Krise am Milchmarkt zu sprechen. Jedoch ist die weitere Marktbewertung mit Sorgfalt vorzunehmen“, führte Holtorf weiter aus.

Milchanlieferung 2017 stabil, Biomilch wächst
Die deutschen Milcherzeuger haben im Jahr 2017 31.256 Mio. Tonnen an deutsche Molkereien geliefert und damit den Vorjahreswert lediglich mit + 0,1 Prozent übertroffen. Diese fast identische Milchmenge geht insbesondere auf eine Steigerung der Milchproduktion im zweiten Halbjahr 2017 zurück. In der EU insgesamt erhöhte sich die angelieferte Milchmenge auf knapp 155 Mio. t um 2,1 Prozent.

Gab es zu Beginn des Jahres 2018 noch eine saisonal leicht steigende Entwicklung, sank die Milchanlieferung in Deutschland Anfang März 2018, wahrscheinlich aufgrund der Witterungsbedingungen, um über ein Prozent. Der Vorsprung gegenüber der Vorjahreslinie ging dadurch auf 0,8 Prozent zurück.

Einen massiven Zuwachs erfuhr 2017 die Erzeugung von Biomilch (+18,7 Prozent). Damit liegt der Anteil am Milchaufkommen nun bei 3 Prozent (2016: 2,54 Prozent). Allein im Dezember 2017 wurde fast 32 Prozent mehr Biomilch erzeugt als im Vorjahr. Die hohen und stabilen Erzeugerpreise für Biomilch hatten vermehrt Milcherzeuger in Deutschland und auch den EU-Nachbarländern motiviert, ihre Milchproduktion auf biologische Produktion umzustellen. In diesem Jahr scheint sich die Entwicklung weiter fortzusetzen. Unsicherheit besteht jedoch, ob insbesondere der Handel in der Lage ist, die wachsende Menge an Biomilch und Biomilchprodukten zu ähnlich hohen Erlösen zu verkaufen.

Last Updated on Friday, 23 March 2018 22:50

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10. WOHNUNGSBAU-TAG 2018 in Berlin

Die von der GroKo im Koalitionsvertrag geplante „Wohnraum-Offensive“ von 1,5 Millionen Neubauwohnungen bis 2021 droht im ersten Jahr ihr Ziel zu verfehlen. So werde es in diesem Jahr nicht gelingen, die jährliche Marke von 375.000 neu gebauten Wohnungen zu erreichen, teilte das Verbändebündnis, das am heutigen Donnerstag in Berlin den 10. Wohnungsbau-Tag veranstaltet, mit. Grund dafür seien Rückgänge bei den Baugenehmigungen im vergangenen Jahr. Diese seien gegenüber dem Vorjahr um nahezu 10 Prozent auf 340.000 gesunken.

Dabei stecke im herrschenden Wohnungsmangel „sozialer Sprengstoff“. Insgesamt fehlen nach Angaben des Verbändebündnisses Wohnungsbau bundesweit mittlerweile rund eine Million Wohnungen. Es gebe eine enorme Kluft zwischen den Wohnungen, die Deutschland brauche (400.000 Neubauwohnungen pro Jahr), und denen, die tatsächlich gebaut worden seien. „Wir haben dieses Jahrzehnt beim Wohnungsbau verloren. Auch wenn der Wohnungsbau im letzten Jahr mit geschätzten 300.000 Neubauwohnungen endlich wieder zugelegt hat, ist das noch längst kein Grund zur Entwarnung“, erklärte das Verbändebündnis auf dem Wohnungsbau-Tag. Im Gegenteil: Bundesweit habe es im vergangenen Jahr keinen Abbau des Wohnraumdefizits gegeben – wohl aber eine Netto-Zuwanderung von mindestens 450.000 Menschen.
Die von der GroKo im Koalitionsvertrag geplante „Wohnraum-Offensive“ von 1,5 Millionen Neubauwohnungen bis 2021 droht im ersten Jahr ihr Ziel zu verfehlen. So werde es in diesem Jahr nicht gelingen, die jährliche Marke von 375.000 neu gebauten Wohnungen zu erreichen, teilte das Verbändebündnis, das am heutigen Donnerstag in Berlin den 10. Wohnungsbau-Tag veranstaltet, mit. Grund dafür seien Rückgänge bei den Baugenehmigungen im vergangenen Jahr. Diese seien gegenüber dem Vorjahr um nahezu 10 Prozent auf 340.000 gesunken.

Dabei stecke im herrschenden Wohnungsmangel „sozialer Sprengstoff“. Insgesamt fehlen nach Angaben des Verbändebündnisses Wohnungsbau bundesweit mittlerweile rund eine Million Wohnungen. Es gebe eine enorme Kluft zwischen den Wohnungen, die Deutschland brauche (400.000 Neubauwohnungen pro Jahr), und denen, die tatsächlich gebaut worden seien. „Wir haben dieses Jahrzehnt beim Wohnungsbau verloren. Auch wenn der Wohnungsbau im letzten Jahr mit geschätzten 300.000 Neubauwohnungen endlich wieder zugelegt hat, ist das noch längst kein Grund zur Entwarnung“, erklärte das Verbändebündnis auf dem Wohnungsbau-Tag. Im Gegenteil: Bundesweit habe es im vergangenen Jahr keinen Abbau des Wohnraumdefizits gegeben – wohl aber eine Netto-Zuwanderung von mindestens 450.000 Menschen.

Last Updated on Sunday, 04 March 2018 20:51

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TOP JOB-Preisverleihung 2018

Wie 85 Mittelständler für gesunde und leistungsstarke Arbeitsplatzkultur ausgezeichnet / Arbeitgeber des Jahres aus Bau- und PflegeBranche

Bundeswirtschaftsminister a. D. Wolfgang Clement zeichnete am 23. Februar in Berlin 85 mittelständische Unternehmen für ihre vorbildlichen Arbeitgeberqualitäten mit dem „Top Job-Siegel“ aus. Die vom Zentrum für Arbeitgeberattraktivität, zeag GmbH, vergebene Auszeichnung erhalten Unternehmen, die sich auf bemerkenswerte Art und Weise für eine gesunde und gleichzeitig leistungsstarke Arbeitsplatzkultur stark machen. Zu den vier Hauptpreisträgern zählen mit dem Bauunternehmen Kögel Bau GmbH & Co. KG und der Pflegeeinrichtung Tilch Ganzheitliche Pflege und Betreuung zwei Unternehmen, die den schweren Bedingungen ihrer Branche trotzen. Sämtliche ausgezeichnete Arbeitgeber werden auf www.top-arbeitgeber.de vorgestellt.

Ein Quartett aus dem ehemaligen Wirtschaftsminister und Top Job Mentor Wolfgang Clement, dem Initiator der Rürup Rente Prof. Dr. Dr. h.c. Bert Rürup, dem ehemaligen Arbeitgeberpräsident Prof. Dr. Dieter Hundt sowie dem Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir würdigte an dem feierlichen Abend am Brandenburger Tor insbesondere die Weitsicht der Unternehmen, Arbeitgeberattraktivität strategisch zur Zukunftssicherung einzusetzen. Diesen Arbeitgebern gelingt es, durch eine inspirierende Führungsarbeit und eine hohe Arbeitszufriedenheit ein fruchtbares Innovations- und Leistungsklima zu schaffen. Diese tragen insgesamt zur Zukunftsfähigkeit des gesamten deutschen Wirtschaftsstandorts bei, honorieren alle Redner die außergewöhnliche Leistung dieser mittelständischen Arbeitgeber.
Wie 85 Mittelständler für gesunde und leistungsstarke Arbeitsplatzkultur ausgezeichnet / Arbeitgeber des Jahres aus Bau- und PflegeBranche

Bundeswirtschaftsminister a. D. Wolfgang Clement zeichnete am 23. Februar in Berlin 85 mittelständische Unternehmen für ihre vorbildlichen Arbeitgeberqualitäten mit dem „Top Job-Siegel“ aus. Die vom Zentrum für Arbeitgeberattraktivität, zeag GmbH, vergebene Auszeichnung erhalten Unternehmen, die sich auf bemerkenswerte Art und Weise für eine gesunde und gleichzeitig leistungsstarke Arbeitsplatzkultur stark machen. Zu den vier Hauptpreisträgern zählen mit dem Bauunternehmen Kögel Bau GmbH & Co. KG und der Pflegeeinrichtung Tilch Ganzheitliche Pflege und Betreuung zwei Unternehmen, die den schweren Bedingungen ihrer Branche trotzen. Sämtliche ausgezeichnete Arbeitgeber werden auf www.top-arbeitgeber.de vorgestellt.

Ein Quartett aus dem ehemaligen Wirtschaftsminister und Top Job Mentor Wolfgang Clement, dem Initiator der Rürup Rente Prof. Dr. Dr. h.c. Bert Rürup, dem ehemaligen Arbeitgeberpräsident Prof. Dr. Dieter Hundt sowie dem Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir würdigte an dem feierlichen Abend am Brandenburger Tor insbesondere die Weitsicht der Unternehmen, Arbeitgeberattraktivität strategisch zur Zukunftssicherung einzusetzen. Diesen Arbeitgebern gelingt es, durch eine inspirierende Führungsarbeit und eine hohe Arbeitszufriedenheit ein fruchtbares Innovations- und Leistungsklima zu schaffen. Diese tragen insgesamt zur Zukunftsfähigkeit des gesamten deutschen Wirtschaftsstandorts bei, honorieren alle Redner die außergewöhnliche Leistung dieser mittelständischen Arbeitgeber.

Last Updated on Sunday, 25 February 2018 13:53

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BEE-Neujahrsempfang 2018

Erneut kamen beim BEE-Neujahrsempfang knapp 1.300 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Medien und Verbändelandschaft in Berlin zusammen, um sich auf das energiepolitische Jahr einzustimmen. Kanzleramtschef Peter Altmaier betonte in seiner Rede die steile Lernkurve der Erneuerbaren Energien und die enorme Kostendegression, die allen Stromverbrauchern zu Gute käme.

Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde, der das BEE-Präsidentenamt im Rahmen des Empfangs an Dr. Simone Peter übergeben hat, verwies nochmals eindringlich auf das „gewaltige Innovationspotenzial Erneuerbarer Energie“. Über die Sektorenkopplung könne deutlich mehr Erneuerbarer Strom integriert werden und dadurch die „Erfolgsgeschichte des Stromsektors auch für Wärme und Verkehr neue Impulse bringen“. Brickwedde: „Das ist dringend nötig, denn dort ist noch viel nachzuholen.“ Der scheidende BEE-Präsident erinnerte Bundesminister Altmaier an das beim Neujahrsempfang im vergangenen Jahr gegebene Versprechen der Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries, die Förderung fossiler Heizungen zu beenden.
Erneut kamen beim BEE-Neujahrsempfang knapp 1.300 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Medien und Verbändelandschaft in Berlin zusammen, um sich auf das energiepolitische Jahr einzustimmen. Kanzleramtschef Peter Altmaier betonte in seiner Rede die steile Lernkurve der Erneuerbaren Energien und die enorme Kostendegression, die allen Stromverbrauchern zu Gute käme.

Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde, der das BEE-Präsidentenamt im Rahmen des Empfangs an Dr. Simone Peter übergeben hat, verwies nochmals eindringlich auf das „gewaltige Innovationspotenzial Erneuerbarer Energie“. Über die Sektorenkopplung könne deutlich mehr Erneuerbarer Strom integriert werden und dadurch die „Erfolgsgeschichte des Stromsektors auch für Wärme und Verkehr neue Impulse bringen“. Brickwedde: „Das ist dringend nötig, denn dort ist noch viel nachzuholen.“ Der scheidende BEE-Präsident erinnerte Bundesminister Altmaier an das beim Neujahrsempfang im vergangenen Jahr gegebene Versprechen der Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries, die Förderung fossiler Heizungen zu beenden.

Last Updated on Tuesday, 27 February 2018 00:04

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Woidke beim Medienboard-Empfang zur Berlinale

Ministerpräsident Dietmar Woidke hat dem Medienboard Berlin-Brandenburg eine „erstklassige Arbeit" bescheinigt. Die gemeinsame Fördereinrichtung habe wieder erfolgreich gearbeitet, sagte der Regierungschef beim Medien-board-Empfang zur Berlinale am Samstagabend in Berlin. Mehr als 32 Millio-nen Förder-Euro seien ausgereicht worden, 16 Millionen Kinofans hätten die vom Medienboard geförderten Produktionen gesehen. Woidke: „Das Sahne-häubchen wäre ein Auslands-Oscar." Von den fünf dafür nominierten Filmen wurden zwei vom Medienboard gefördert.


Woidke hob die große Bedeutung der Filmwirtschaft für die Hauptstadtregion hervor: „Dadurch wurden Ausgaben in Höhe von mehr als 150 Millionen Euro ausgelöst. Zudem gewinnt die Verflechtung der Filmwirtschaft mit dem Tourismus in Brandenburg weiter an Bedeutung. Das Medienboard fungiert als regionaler Wirtschaftsmotor."
Ministerpräsident Dietmar Woidke hat dem Medienboard Berlin-Brandenburg eine „erstklassige Arbeit" bescheinigt. Die gemeinsame Fördereinrichtung habe wieder erfolgreich gearbeitet, sagte der Regierungschef beim Medien-board-Empfang zur Berlinale am Samstagabend in Berlin. Mehr als 32 Millio-nen Förder-Euro seien ausgereicht worden, 16 Millionen Kinofans hätten die vom Medienboard geförderten Produktionen gesehen. Woidke: „Das Sahne-häubchen wäre ein Auslands-Oscar." Von den fünf dafür nominierten Filmen wurden zwei vom Medienboard gefördert.


Woidke hob die große Bedeutung der Filmwirtschaft für die Hauptstadtregion hervor: „Dadurch wurden Ausgaben in Höhe von mehr als 150 Millionen Euro ausgelöst. Zudem gewinnt die Verflechtung der Filmwirtschaft mit dem Tourismus in Brandenburg weiter an Bedeutung. Das Medienboard fungiert als regionaler Wirtschaftsmotor."

Last Updated on Sunday, 25 February 2018 10:41

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Marokkanischer Agrarminister auf der Fruit Logistica

Im Rahmen der Fachmesse Fruit Logistica traf der marokkanische Agrarminister Aziz Akhannouch gestern auf Dr. Hermann Onko Aeikens, Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

Staatssekretär Aeikens machte ein klares Angebot: Den Agrardialog zwischen Deutschland und Marokko zu stärken. Im Zuge dessen wurde der Ausbau beruflicher Bildung, des Genossenschaftswesens sowie von Bioprodukten besprochen. Hierbei könne Marokko von der Expertise Deutschlands profitieren, sagte Akhannouch. 50 Prozent aller neu geschaffenen Arbeitsplätze im nordafrikanischen Königreich sind in der Landwirtschaft entstanden. Damit wird die Lebensqualität im ländlichen Raum verbessert und der anhaltenden Landflucht sowie wirtschaftlicher Flucht aus dem Heimatland entgegengewirkt.
Im Rahmen der Fachmesse Fruit Logistica traf der marokkanische Agrarminister Aziz Akhannouch gestern auf Dr. Hermann Onko Aeikens, Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

Staatssekretär Aeikens machte ein klares Angebot: Den Agrardialog zwischen Deutschland und Marokko zu stärken. Im Zuge dessen wurde der Ausbau beruflicher Bildung, des Genossenschaftswesens sowie von Bioprodukten besprochen. Hierbei könne Marokko von der Expertise Deutschlands profitieren, sagte Akhannouch. 50 Prozent aller neu geschaffenen Arbeitsplätze im nordafrikanischen Königreich sind in der Landwirtschaft entstanden. Damit wird die Lebensqualität im ländlichen Raum verbessert und der anhaltenden Landflucht sowie wirtschaftlicher Flucht aus dem Heimatland entgegengewirkt.

Last Updated on Saturday, 10 February 2018 00:16

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ProPotsdam feiert erstes Richtfest des Jahres für 95 Wohnungen in der Waldstadt

Nur gut ein halbes Jahr nach dem ersten Spatenstich hat die ProPotsdam heute zusammen mit Baustaatssekretärin Ines Jesse und dem Potsdamer Oberbürgermeister Jann Jakobs Richtfest für 95 Wohnungen am Tiroler Damm gefeiert. Die nach Plänen von GALANDI SCHIRMER Architekten + Ingenieure entstehende Wohnanlage umfasst fünf Wohngebäude und liegt im Herzen der Waldstadt. Das Land Brandenburg hat für das Projekt ein Darlehen in Höhe von 8,5 Millionen Euro gewährt und einen Zuschuss von 2 Millionen Euro bereitgestellt.

„Die Wohnraumförderung ist wichtiges Instrument einer sozialverträglichen Stadtentwicklungspolitik. Durch das Angebot von belegungsgebundenem und freifinanziertem Wohnraum können Menschen mit unterschiedlicher sozialer Herkunft im selben Quartier zusammenleben“, erklärt Staatssekretärin Ines Jesse.

„Ich freue mich, dass wir heute das zweite Richtfest in der Waldstadt binnen weniger Monate feiern können. Mit diesen Projekten schafft die ProPotsdam dringend benötigten Wohnraum in Potsdam, der breiten Schichten der Bevölkerung zur Verfügung steht“, ergänzt Oberbürgermeister Jann Jakobs.
Nur gut ein halbes Jahr nach dem ersten Spatenstich hat die ProPotsdam heute zusammen mit Baustaatssekretärin Ines Jesse und dem Potsdamer Oberbürgermeister Jann Jakobs Richtfest für 95 Wohnungen am Tiroler Damm gefeiert. Die nach Plänen von GALANDI SCHIRMER Architekten + Ingenieure entstehende Wohnanlage umfasst fünf Wohngebäude und liegt im Herzen der Waldstadt. Das Land Brandenburg hat für das Projekt ein Darlehen in Höhe von 8,5 Millionen Euro gewährt und einen Zuschuss von 2 Millionen Euro bereitgestellt.

„Die Wohnraumförderung ist wichtiges Instrument einer sozialverträglichen Stadtentwicklungspolitik. Durch das Angebot von belegungsgebundenem und freifinanziertem Wohnraum können Menschen mit unterschiedlicher sozialer Herkunft im selben Quartier zusammenleben“, erklärt Staatssekretärin Ines Jesse.

„Ich freue mich, dass wir heute das zweite Richtfest in der Waldstadt binnen weniger Monate feiern können. Mit diesen Projekten schafft die ProPotsdam dringend benötigten Wohnraum in Potsdam, der breiten Schichten der Bevölkerung zur Verfügung steht“, ergänzt Oberbürgermeister Jann Jakobs.

Last Updated on Monday, 05 February 2018 22:57

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HATUN-SÜRÜCÜ-PREIS 2018

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus hat am Freitagabend, 2. Februar 2018, zum sechsten mal drei Berliner Projekte und Initiativen mit dem Hatun-Sürücü-Preis ausgezeichnet.

Mit dem grünen Preis für die Förderung der Selbstbestimmung von Mädchen und Frauen rücken wir die Menschen in den Vordergrund, die sich oft im Stillen, aber mit Tatkraft und viel Herz für die Selbstbestimmung von Mädchen und jungen Frauen engagieren. Ihnen gilt unser Dank. Zugleich erinnern wir mit dem Preis an Hatun Sürücü, die am 7. Februar 2005 von einem ihrer Brüder ermordet wurde, weil sie ihr Leben selbstbestimmt und frei führen wollte. Die drei diesjährigen Preisträger*innen zeigen, wie vielfältig das Engagement aussehen kann:
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus hat am Freitagabend, 2. Februar 2018, zum sechsten mal drei Berliner Projekte und Initiativen mit dem Hatun-Sürücü-Preis ausgezeichnet.

Mit dem grünen Preis für die Förderung der Selbstbestimmung von Mädchen und Frauen rücken wir die Menschen in den Vordergrund, die sich oft im Stillen, aber mit Tatkraft und viel Herz für die Selbstbestimmung von Mädchen und jungen Frauen engagieren. Ihnen gilt unser Dank. Zugleich erinnern wir mit dem Preis an Hatun Sürücü, die am 7. Februar 2005 von einem ihrer Brüder ermordet wurde, weil sie ihr Leben selbstbestimmt und frei führen wollte. Die drei diesjährigen Preisträger*innen zeigen, wie vielfältig das Engagement aussehen kann:

Last Updated on Saturday, 03 February 2018 23:40

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Milchpolitik 2018: MIV spricht sich gegen Renationalisierung aus

Anlässlich der Pressekonferenz des Milchindustrie-Verbandes (MIV) in Berlin nimmt der Verband Stellung zur Entwicklung der gemeinsamen Milch- und Agrarpolitik in Deutschland und der EU.

Das EU-Parlament hatte noch Ende 2017 die sogenannte Omnibus-Verordnung erlassen, die zum 1. Januar 2018 in Kraft getreten ist. Die Verordnung enthält viele für die allgemeine Landwirtschaft unterstützende Maßnahmen. Allerdings werden die Vertragsbedingungen beim Ankauf von Rohmilch verkompliziert. Ein kleiner Verband hat bereits angekündigt, dass er die bewährten und seit vielen Jahrzehnten entwickelten Vertragsmodelle unter dem neuen EU-Recht überprüfen lassen möchte. Rechtsstreitigkeiten drohen, in der Sache wird kein Nutzen gestiftet, meint der MIV. Die Molkereien erkennen aber das neue Recht an und werden es – wo noch nicht praktiziert – mit ihren Milcherzeugern konsequent anwenden.

EU-Agrarkommissar Hogan hat noch vor Weihnachten seine ersten Gedanken zur Agrarpolitik 2020 vorgestellt. Kommission, Parlament und Rat werden 2018 hierzu intensiv beraten. Hogan möchte eine Teil-Renationalisierung der Agrarpolitik vornehmen. Brüssel gibt die Taktik vor, dass die Mitgliedstaaten nationale Programme zur Umsetzung auflegen sollen. Der Milchindustrie-Verband ist kein Freund von Renationalisierung im Binnenmarkt: „Wenn Renationalisierung der neue Trend wird, kann je nach Koalitionslage in den einzelnen Mitgliedstaaten immer wieder neu entschieden werden. Das erschwert die langfristige Ausrichtung der Milchwirtschaft“, warnt Peter Stahl, Vorsitzender des Verbandes.
Anlässlich der Pressekonferenz des Milchindustrie-Verbandes (MIV) in Berlin nimmt der Verband Stellung zur Entwicklung der gemeinsamen Milch- und Agrarpolitik in Deutschland und der EU.

Das EU-Parlament hatte noch Ende 2017 die sogenannte Omnibus-Verordnung erlassen, die zum 1. Januar 2018 in Kraft getreten ist. Die Verordnung enthält viele für die allgemeine Landwirtschaft unterstützende Maßnahmen. Allerdings werden die Vertragsbedingungen beim Ankauf von Rohmilch verkompliziert. Ein kleiner Verband hat bereits angekündigt, dass er die bewährten und seit vielen Jahrzehnten entwickelten Vertragsmodelle unter dem neuen EU-Recht überprüfen lassen möchte. Rechtsstreitigkeiten drohen, in der Sache wird kein Nutzen gestiftet, meint der MIV. Die Molkereien erkennen aber das neue Recht an und werden es – wo noch nicht praktiziert – mit ihren Milcherzeugern konsequent anwenden.

EU-Agrarkommissar Hogan hat noch vor Weihnachten seine ersten Gedanken zur Agrarpolitik 2020 vorgestellt. Kommission, Parlament und Rat werden 2018 hierzu intensiv beraten. Hogan möchte eine Teil-Renationalisierung der Agrarpolitik vornehmen. Brüssel gibt die Taktik vor, dass die Mitgliedstaaten nationale Programme zur Umsetzung auflegen sollen. Der Milchindustrie-Verband ist kein Freund von Renationalisierung im Binnenmarkt: „Wenn Renationalisierung der neue Trend wird, kann je nach Koalitionslage in den einzelnen Mitgliedstaaten immer wieder neu entschieden werden. Das erschwert die langfristige Ausrichtung der Milchwirtschaft“, warnt Peter Stahl, Vorsitzender des Verbandes.

Last Updated on Sunday, 28 January 2018 02:36

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