Le Matin

Switch to desktop

Sommerfest der niedersächsischen Landesvertretung 2018

Zum 18. Mal feierte die Landesvertretung Niedersachsen am Montagabend ihr Sommerfest in den Ministergärten nahe dem Reichstag.
Mit einem Besucherrekord vom 3100 Gästen. Noch 100 Gäste mehr als im vergangenen Jahr. „Die Superlative spiegelt auch ein wenig wieder, wie wir uns in Niedersachsen fühlen – nämlich erfolgreich“, sagte Weil und Frau Ministerin Birgit Honé bemerkte aber damit ist auch ein ende ereicht.
Zum 18. Mal feierte die Landesvertretung Niedersachsen am Montagabend ihr Sommerfest in den Ministergärten nahe dem Reichstag.
Mit einem Besucherrekord vom 3100 Gästen. Noch 100 Gäste mehr als im vergangenen Jahr. „Die Superlative spiegelt auch ein wenig wieder, wie wir uns in Niedersachsen fühlen – nämlich erfolgreich“, sagte Weil und Frau Ministerin Birgit Honé bemerkte aber damit ist auch ein ende ereicht.

Last Updated on Tuesday, 26 June 2018 10:54

Hits: 363

Read more...

Brandenburger Sommerabend 2018

Unter dem Motto „Hochgenuss mit Beats und Bytes“ haben 3.000 Gäste heute in der inspirierenden Kulisse der Schiffbauergasse in Potsdam den „Brandenburger Sommerabend“ gefeiert. Auf Einladung von Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke, dem Präsidenten des Wirtschaftsforums Brandenburg e.V., Dr. Miloš Stefanović, und des Bevollmächtigten des Landes beim Bund, Staatssekretär Thomas Kralinski, erlebten sie informative Präsentationen erfolgreicher Unternehmen und stimmungsvolle Musik, die von klassischem Pop über Swing, Folk bis zu faszinierender Straßenmusik reichte.



Ministerpräsident Dr. Woidke sagte: „Heute Abend konnte man einen Blick ins Morgen werfen. Brandenburg bietet Platz für Erholung, Kultur, vielseitigen Genuss und wirtschaftlichen Erfolg, vor allem aber für neue Ideen. Technischer Fortschritt, digitale Innovationen und Tradition lassen sich hier gut miteinander verbinden. Egal in welchem Bereich Bytes künftig zum Einsatz kommen, was zählt, ist, dass der Herzschlag unseres Landes menschlich bleibt. Dann gelingt uns, was heute Abend wunderbar geklappt hat: Dann können wir gemeinsam zum gleichen Beat und doch jeder in seinem Rhythmus Brandenburg leben.“



Präsident Dr. Miloš Stefanović: „Die vielen Gäste haben einen Hochgenuss mit Beats & Bytes erlebt – und zwar nicht virtuell, sondern ganz real! Ich danke allen, die mit viel Engagement diesen Abend unterstützen und wünsche den Besuchern einen schönen und genussvollen Sommerabend in festlichem Ambiente.“
Unter dem Motto „Hochgenuss mit Beats und Bytes“ haben 3.000 Gäste heute in der inspirierenden Kulisse der Schiffbauergasse in Potsdam den „Brandenburger Sommerabend“ gefeiert. Auf Einladung von Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke, dem Präsidenten des Wirtschaftsforums Brandenburg e.V., Dr. Miloš Stefanović, und des Bevollmächtigten des Landes beim Bund, Staatssekretär Thomas Kralinski, erlebten sie informative Präsentationen erfolgreicher Unternehmen und stimmungsvolle Musik, die von klassischem Pop über Swing, Folk bis zu faszinierender Straßenmusik reichte.



Ministerpräsident Dr. Woidke sagte: „Heute Abend konnte man einen Blick ins Morgen werfen. Brandenburg bietet Platz für Erholung, Kultur, vielseitigen Genuss und wirtschaftlichen Erfolg, vor allem aber für neue Ideen. Technischer Fortschritt, digitale Innovationen und Tradition lassen sich hier gut miteinander verbinden. Egal in welchem Bereich Bytes künftig zum Einsatz kommen, was zählt, ist, dass der Herzschlag unseres Landes menschlich bleibt. Dann gelingt uns, was heute Abend wunderbar geklappt hat: Dann können wir gemeinsam zum gleichen Beat und doch jeder in seinem Rhythmus Brandenburg leben.“



Präsident Dr. Miloš Stefanović: „Die vielen Gäste haben einen Hochgenuss mit Beats & Bytes erlebt – und zwar nicht virtuell, sondern ganz real! Ich danke allen, die mit viel Engagement diesen Abend unterstützen und wünsche den Besuchern einen schönen und genussvollen Sommerabend in festlichem Ambiente.“

Last Updated on Saturday, 23 June 2018 01:33

Hits: 268

Read more...

Tag der Immobilienwirtschaft 2108

Nach einem neuen Anmeldungsrekord waren am gestrigen Tage rund 1.900 Gäste beim Tag der Immobilienwirtschaft 2018 des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, zu Gast. Als Referenten sprachen unter anderem Bundesumweltministerin Svenja Schulze, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sowie EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger. Bundesbauminister Horst Seehofer musste kurzfristig absagen und wurde durch Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat vertreten.

Bundesumweltministerin Schulze kündigte eine enge Zusammenarbeit mit der Immobilienwirtschaft trotz des Wechsels des Bauressorts in das Innenministerium an. Ein besonderes Augenmerk legte sie auf den Gebäudebestand, in dem das meiste Potenzial für Energieeinsparung liege. Dort wolle sie entsprechende Anreize setzen.

Bundeswirtschaftsminister Altmaier bot ebenfalls einen engen Dialog mit der Immobilienwirtschaft an. Er bekräftigte noch einmal die Entscheidung, die bestehenden Anforderungen der EnEV auch zukünftig beizubehalten und nicht weiter zu verschärfen. Zudem kündigte er an, sich für die Sonderabschreibung für die energetische Gebäudesanierung einzusetzen.

Foto : Norbert Weidemann
Nach einem neuen Anmeldungsrekord waren am gestrigen Tage rund 1.900 Gäste beim Tag der Immobilienwirtschaft 2018 des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, zu Gast. Als Referenten sprachen unter anderem Bundesumweltministerin Svenja Schulze, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sowie EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger. Bundesbauminister Horst Seehofer musste kurzfristig absagen und wurde durch Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat vertreten.

Bundesumweltministerin Schulze kündigte eine enge Zusammenarbeit mit der Immobilienwirtschaft trotz des Wechsels des Bauressorts in das Innenministerium an. Ein besonderes Augenmerk legte sie auf den Gebäudebestand, in dem das meiste Potenzial für Energieeinsparung liege. Dort wolle sie entsprechende Anreize setzen.

Bundeswirtschaftsminister Altmaier bot ebenfalls einen engen Dialog mit der Immobilienwirtschaft an. Er bekräftigte noch einmal die Entscheidung, die bestehenden Anforderungen der EnEV auch zukünftig beizubehalten und nicht weiter zu verschärfen. Zudem kündigte er an, sich für die Sonderabschreibung für die energetische Gebäudesanierung einzusetzen.

Foto : Norbert Weidemann

Last Updated on Sunday, 17 June 2018 00:29

Hits: 413

Read more...

Hessenfest in der Landesvertretung 2108

Das Sommerfest in der Hessischen Landesvertretung in Berlin hat in diesem Jahr eine besondere Attraktion: Der DFB-Pokal ist eigens für die Feier vom Main wieder ein paar Stunden an die Spree gekommen. Dort war dem hessischen Bundesligisten Eintracht Frankfurt vor wenigen Wochen mit dem Pokalerfolg gegen den FC Bayern München ein großartiger Erfolg gelungen. Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier nutzte deshalb die Gelegenheit, Eintracht Frankfurt noch einmal zum „hessischen Sommermärchen“ zu gratulieren und sich zugleich dafür zu bedanken, dass der Verein den mehr als 2.000 Gästen des Hessenfests diese besondere Überraschung ermöglicht hatte. Fahnen, Schals und Mützen sorgten für die passende Eintracht-Atmosphäre. „Das war ein Saisonabschluss nach Maß. Ich bin noch immer stolz darauf, dass die Eintracht mit ihrem Sieg über den Top-Favoriten Bayern München ihre Klasse bewiesen hat und in der kommenden Saison international spielen darf. Heute dürfen alle unsere Gäste, die der Eintracht von nah und fern die Daumen gedrückt haben, an diesem Erfolg teilhaben. Herzlichen Dank dafür“, sagte der Hessische Ministerpräsident.
Das Sommerfest in der Hessischen Landesvertretung in Berlin hat in diesem Jahr eine besondere Attraktion: Der DFB-Pokal ist eigens für die Feier vom Main wieder ein paar Stunden an die Spree gekommen. Dort war dem hessischen Bundesligisten Eintracht Frankfurt vor wenigen Wochen mit dem Pokalerfolg gegen den FC Bayern München ein großartiger Erfolg gelungen. Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier nutzte deshalb die Gelegenheit, Eintracht Frankfurt noch einmal zum „hessischen Sommermärchen“ zu gratulieren und sich zugleich dafür zu bedanken, dass der Verein den mehr als 2.000 Gästen des Hessenfests diese besondere Überraschung ermöglicht hatte. Fahnen, Schals und Mützen sorgten für die passende Eintracht-Atmosphäre. „Das war ein Saisonabschluss nach Maß. Ich bin noch immer stolz darauf, dass die Eintracht mit ihrem Sieg über den Top-Favoriten Bayern München ihre Klasse bewiesen hat und in der kommenden Saison international spielen darf. Heute dürfen alle unsere Gäste, die der Eintracht von nah und fern die Daumen gedrückt haben, an diesem Erfolg teilhaben. Herzlichen Dank dafür“, sagte der Hessische Ministerpräsident.

Last Updated on Sunday, 17 June 2018 00:47

Hits: 366

Read more...

Wirtschaftstag 2018 des Wirtschaftsrat der CDU

"Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit, Währungsunion - Zukunftsthemen anpacken, Marktkräfte stärken"
„Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit, Währungsunion – Zukunftsthemen anpacken, Marktkräfte stärken“: Unter diesem Motto diskutierten auf dem Wirtschaftstag 2018 in Berlin mehr als 3500 hoch-karätige Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft über die Zukunftsaufgaben für ein wirt-schaftlich starkes Deutschland. Sicherheit, Eigentum und Freiheit müssen für den ökonomischen Erfolg eines Landes garantiert sein. „Das wirtschaftspolitische Umfeld für unsere Unternehmen und Betriebe wird jedoch zunehmend schwieriger. Die Bundesregierung muss umsteuern und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verbessern, etwa indem sie den Solidaritätszuschlag zügig für alle abschafft“, forderte Werner M. Bahlsen, Präsident des Wirtschaftsrates, zum Auftakt der Veranstaltung.

Peter Altmaier MdB, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, betonte im Rahmen der einleitenden Round-Table-Diskussion zum Thema „Wachstum, Stabilität und Reformen für Europa“, dass das deutsche Potenzialwachstum seines Erachtens keineswegs auf dem aktuellen Wert von rund 1,6 Prozent festgeschrieben sei. Hier sei durch ordnungspolitische Reformen noch viel Luft nach oben. „Wir müssen als Politik deshalb alles dafür tun, dass Unternehmen investieren und neue Arbeitskräfte einstellen“, sagte der Bundeswirtschaftsminister. Dazu gehöre auch der Einsatz für offene Märkte. „Das tun wir mit einem klaren ordnungspolitischen Kompass.“

Burkard Balz MdEP, Finanzpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament und designiertes Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank, hält die Vorschläge der Bundeskanz-lerin für eine gute Diskussionsgrundlage zur Reform der EU. „Es kommt allerdings auf die Details an“, betonte Balz. „Für einen Rainy Day-Fund zum Beispiel müssen die Kriterien und Konditionalitäten genau bestimmt werden.“

George Osborne, Schatzkanzler des Königreichs Großbritannien a.D.; Senior Advisor, BlackRock, stellte klar, dass Großbritannien nach dem Brexit eine enge und langfristige Partnerschaft mit der EU anstrebe. „Das wird keine Scheidung, sondern der Anfang einer neuen stabilen Beziehung“, prophezeite Osborne.

Dr. Theodor Weimer, Vorsitzender des Vorstands, Deutsche Börse AG, bemängelte, der deutsche Finanzplatz sei noch nie besonders stark gewesen. „Er muss stärker werden. Und dafür bietet uns der Brexit – bei allem politischen Bedauern – eine große Chance.“

Christian Sewing, Vorsitzender des Vorstands, Deutsche Bank AG, zeigte sich überzeugt, dass ohne ein stabiles heimisches Bankensystem mit globaler Reichweite im heutigen wirtschaftspolitischen Umfeld auf Dauer auch die starke Position Deutschlands und Europas in Gefahr geriete. „Zunächst volkswirtschaftlich, dann politisch. Denn eine geschwächte Volkswirtschaft wird auf Dauer auch an politischem Gewicht verlieren.“


Podium I: Sicherheit als Wirtschaftsfaktor

Michael Theurer MdB, stellvertretender Vorsitzen-der FDP-Bundestagsfraktion, erinnerte daran, dass nicht allein die USA skeptisch gegenüber dem Frei-handel eingestellt seien. Gerade in Deutschland habe die Debatte um TTIP und Ceta gezeigt, dass auch diesseits des Atlantiks Vorbehalte herrschen. „Jetzt ist deshalb mehr denn je ein klares Bekenntnis zum Freihandel erforderlich.“

Friedrich Merz, Vorsitzender, Atlantik-Brücke e.V., erklärte, dass er die Kritik an US-Präsident Donald Trump überwiegend teile. „Aber: Amerika ist im-mer noch ein Rechtsstaat und eine Demokratie“, sagte Merz. „Das heißt: Wir Europäer sind – im Gegensatz zu immer mehr anderen Regionen in der Welt – zusammen mit Amerika der Überzeugung, dass politische Macht Begrenzung durch In-stitutionen braucht. Und das gelingt am besten dann, wenn Regierung, Parlament, Gerichte und Medien bereit sind, sich an Regeln der gegenseitigen Machtbegrenzung zu halten.“

Esti Peshin, General Manager Cyber Programs, Israel Aerospace Industries, unterstrich, dass Si-cherheitslösungen für den Cyberspace, die heute angemessen seien, dies morgen schon oft nicht mehr sind. „Die Bedrohungen verändern sich. Des-halb brauchen wir lernende Systeme, die sich entwickeln.“

Martin Ruubel, President, Guardtime, bemerkte, dass die größte sicherheitspolitische Herausforde-rung darin bestehe, die traditionelle Sicherheit mit der Cybersicherheit zu verbinden. „Es ist sehr schwierig, die Paradigma der traditionellen Si-cherheit auf die digitale Welt zu übertragen.“

Holger Friedrich, Managing Director, CORE SE, zeigte sich überzeugt, dass der Wettbewerb der Systeme immer über Effizienz ausgefochten wird. „Aus deutscher und europäischer Perspektive ge-hen wir jedoch fahrlässig mit unserem Knowhow um. Wir haben alles, was wir brauchen, um erfolg-reich zu sein, vor Ort.“

Dr. Michael Mertin, Vizepräsident des Wirtschaftsrates der CDU e.V., wies darauf hin, dass geistige Eigentumsrechte stärker geschützt werden sollten. „Wir müssen begreifen, dass wir heute eine technische Infrastruktur haben, die wir nicht mehr unter unserer eigenen territorialen Hoheit haben. Wir haben weder ein Konzept noch ein Bewusstsein dafür, dass es sich hierbei um existenziell wichtige Güter für unsere Volkswirtschaft handelt.“


Podium II: Soziale Marktwirtschaft im Span-nungsfeld von Bevölkerungsalterung, Nullzins und Umverteilungswahnsinn

Dr. Michael Diederich, Sprecher des Vorstands, HypoVereinsbank – UniCredit Bank AG, hob hervor, dass ein zentraler Aspekt für die Akzeptanz der Sozialen Marktwirtschaft darin bestehe, Menschen auch im Alter einen angemessenen Lebensstan-dard zu sichern. „Die staatlich gesicherte Rente wird aber nicht ausreichen, dies zu gewährleisten.“

Ohne eine starke Wirtschaft und einen soliden Mittelstand ist Deutschland nicht in der Lage, den Zustrom an Flüchtlingen zu bewältigen, sagte Dr. Carsten Linnemann MdB, Bundesvorsitzender, Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung von CDU und CSU. „Deshalb ist es wichtig, dass wir uns auf die Grundlagen der Sozialen Marktwirtschaft be-sinnen.“

Ralf Berndt, Mitglied des Vorstands Stuttgarter Lebensversicherung a.G., machte deutlich, dass Lebensversicherungen und Bürger massiv von den Nullzinsen betroffen seien. „Für uns kommt es dennoch nicht in Frage, Policen mit hohen Garan-tiezinsen an Finanzinvestoren zu verkaufen. Kern unseres Unternehmensdaseins ist es, Menschen eine verlässliche Altersvorsorge zu bieten.“

„Die große Koalition blendet das Thema einer möglichen Rezession völlig aus“, monierte Prof. Hans Helmut Schetter, Vizepräsident, Wirtschaftsrat der CDU e.V. „Alles ist auf Kante genäht. Deshalb glaube ich auch nicht, dass wir den Einstieg in den Ausstieg aus dem Soli erleben werden.“

Thomas Kruse, Chief Investment Officer, Amundi Deutschland GmbH: „Die EZB ist in erster Linie der Währungsstabilität verpflichtet. Daher war es rich-tig, was Mario Draghi gemacht hat.“ Profiteure der niedrigen Zinsen seien in erster Linie die Staa-ten, deutsche Sparer hingegen zahlten jedoch die Zeche, kritisierte Kruse.


PODIUM III: Neuausrichtung der Energiewende für einen starken Industriestandort

Tobias Hans, Ministerpräsident des Saarlandes, sprach von „grandiosen Herausforderungen“ mit Blick auf die Erneuerbaren Energien. „Ich bin mir aber sicher, es sind auch große Chancen dabei. Wenn es uns gelingt, ökologische und ökonomische Interessen auszutarieren, dann wird die Energie-wende zu einem Erfolgsmodell.“

„Städte sind heute schon für zwei Drittel des Energieverbrauchs und der Emissionen verantwortlich“, berichtete Dr. Roland Busch, Mitglied des Vor-stands, Siemens AG. Und der Zustrom in die Städte geht in Zukunft weiter. „Bei der Energiewende kann man in Städten viel mit Sektorkopplung erreichen.“

Thomas Bareiß MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie sprach von einer „entscheidenden Phase“ der Energiewende. „Bislang ging es vornehmlich um den Zubau von Kapazitäten. Künftig müssen wir die Frage beantworten, wie das Gesamtsystem aussehen soll.“

Prof. Dr. Heinz Jörg Fuhrmann, Vorsitzender des Vorstands, Salzgitter AG, stellte klar, dass sich die Stahlindustrie in einem weltweiten Wettbewerb befinde. „Und den müssen wir bestehen, wenn wir weiter in Deutschland produzieren wollen.“

Jan Špringl, Vice Chairman of the Board of Direc-tors of EP Energy, kritisierte, dass durch das Stilllegen konventioneller Kraftwerke die Versorgungssi-cherheit verringert werde. „Wenn man die konventionellen Kraftwerke herunterfährt und mehr Er-neuerbare Energien ins Netz speist, dann hängt Deutschland viel mehr von Importen ab.“

„Für die energieintensiv produzierenden Branchen gelten immer Weltmarktpreise“, sagte Dr. Utz Tillmann, Hauptgeschäftsführer, Verband der Chemischen Industrie e.V. „Deshalb ist das Thema Wettbewerbsfähigkeit für uns so ein wichtiger Aspekt.


PODIUM IV: Starke Regionen, starkes Deutsch-land – Innovationen und Investitionen für den ländlichen Raum

„Unsere Infrastruktur muss die beste der Welt sein, um die besten Produkte der Welt produzieren zu können“, sagte Dr. Hannes Ametsreiter, CEO, Vodafone Deutschland. „Deutschland ist Spitze in vielen Bereichen. Aber das ist keine Garantie dafür, dass wir auch künftig an der Spitze stehen wer-den.“

Thomas Schäfer, Finanzminister Hessens: „Die Frage der Zukunft des ländlichen Raumes hat eine psychologische und eine infrastrukturelle Kompo-nente. Und beide stehen in einer Wechselwirkung.“

Dirk Rossmann, Vorsitzender der Geschäftsführung, Dirk Rossmann GmbH, erklärte, dass Ross-mann Drogerien gegenwärtig in kleinen Orten auf dem Land stark expandieren. „Wenn wir in so ei-nem kleinen Ort sind, ist es für uns aber auch ext-rem wichtig, allein dort zu sein.“

Kai Hankeln, CEO, Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA forderte mehr Attraktivität für die ländlichen Regionen. „Im Land Brandenburg sind 67 Prozent aller niedergelassenen Ärzte älter als 50 Jahre. Das muss man zur Kenntnis nehmen, in den nächsten Jahren kommen nicht genügend junge Ärzte nach.“


Innovations-Dialog: Die Revolution der Künstlichen Intelligenz


Anja Karliczek MdB, Bundesministerin für Bildung und Forschung: „Die letzte Entscheidung muss im-mer der Mensch treffen. Das gilt für den Einsatz von Drohnen ebenso wie für die Heilung von Krankheiten.“

Victoria A. Espinel, President and CEO, BSA - The Software Alliance, wies auf die Vorzüge und Risi-ken von KI-Systemen hin. „Wir wissen, dass Künstli-che Intelligenz ein wichtiges Instrument für das Wirtschaftswachstum werden kann. Zugleich müs-sen wir aber auch ganz nüchtern die Herausforde-rungen betrachten.“

Rüdiger Stroh, CEO, NXP Semiconductors Germany GmbH, kritisierte, dass Deutschland und Europa sich bislang beim Thema Künstliche Intelligenz e-her an der Seitenlinie denn auf dem Spielfeld tummelten. „Wir müssen uns ernsthaft die Frage stellen, ob wir Chinesen und Amerikanern einfach das Spielfeld überlassen wollen!“


Abendveranstaltung

Bill McDermott, Sprecher des Vorstands, SAP SE, skizzierte die großen Chancen durch die Fortentwicklung Künstlicher Intelligenz. Wenn Mensch und Maschine richtig zusammenarbeiteten, könnten die großen Herausforderungen der Menschheit in Zukunft gelöst werden.„Die Entwicklung verläuft immer schneller, und sie war zugleich noch nie so langsam wie heute.“ Nur mit Optimismus kann man die Zukunft gewinnen, mahnte der SAP-Chef.

Sebastian Kurz, Bundeskanzler der Republik Österreich, kündigte an, die EU-Ratspräsidentschaft sei-nes Landes zu nutzen, um Europa über eine Stär-kung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit voranzubringen. Eine Verschlankung der EU-Bürokratie, weniger Regulierung und mehr Geld für Zukunftsinvestitionen seien hierfür angezeigt. „Die Gefahr ist groß, dass Europa abgehängt wird“, mahnte Kurz.

Dr. Angela Merkel MdB, Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, forderte, mutig und entschlossen an die großen Herausforderungen der Gegenwart heranzugehen. „Permanentes Selbstreflektieren wird uns nicht weiterhelfen“, mahnte die Kanzlerin. „Wir müssen nach vorne schauen."
"Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit, Währungsunion - Zukunftsthemen anpacken, Marktkräfte stärken"
„Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit, Währungsunion – Zukunftsthemen anpacken, Marktkräfte stärken“: Unter diesem Motto diskutierten auf dem Wirtschaftstag 2018 in Berlin mehr als 3500 hoch-karätige Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft über die Zukunftsaufgaben für ein wirt-schaftlich starkes Deutschland. Sicherheit, Eigentum und Freiheit müssen für den ökonomischen Erfolg eines Landes garantiert sein. „Das wirtschaftspolitische Umfeld für unsere Unternehmen und Betriebe wird jedoch zunehmend schwieriger. Die Bundesregierung muss umsteuern und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verbessern, etwa indem sie den Solidaritätszuschlag zügig für alle abschafft“, forderte Werner M. Bahlsen, Präsident des Wirtschaftsrates, zum Auftakt der Veranstaltung.

Peter Altmaier MdB, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, betonte im Rahmen der einleitenden Round-Table-Diskussion zum Thema „Wachstum, Stabilität und Reformen für Europa“, dass das deutsche Potenzialwachstum seines Erachtens keineswegs auf dem aktuellen Wert von rund 1,6 Prozent festgeschrieben sei. Hier sei durch ordnungspolitische Reformen noch viel Luft nach oben. „Wir müssen als Politik deshalb alles dafür tun, dass Unternehmen investieren und neue Arbeitskräfte einstellen“, sagte der Bundeswirtschaftsminister. Dazu gehöre auch der Einsatz für offene Märkte. „Das tun wir mit einem klaren ordnungspolitischen Kompass.“

Burkard Balz MdEP, Finanzpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament und designiertes Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank, hält die Vorschläge der Bundeskanz-lerin für eine gute Diskussionsgrundlage zur Reform der EU. „Es kommt allerdings auf die Details an“, betonte Balz. „Für einen Rainy Day-Fund zum Beispiel müssen die Kriterien und Konditionalitäten genau bestimmt werden.“

George Osborne, Schatzkanzler des Königreichs Großbritannien a.D.; Senior Advisor, BlackRock, stellte klar, dass Großbritannien nach dem Brexit eine enge und langfristige Partnerschaft mit der EU anstrebe. „Das wird keine Scheidung, sondern der Anfang einer neuen stabilen Beziehung“, prophezeite Osborne.

Dr. Theodor Weimer, Vorsitzender des Vorstands, Deutsche Börse AG, bemängelte, der deutsche Finanzplatz sei noch nie besonders stark gewesen. „Er muss stärker werden. Und dafür bietet uns der Brexit – bei allem politischen Bedauern – eine große Chance.“

Christian Sewing, Vorsitzender des Vorstands, Deutsche Bank AG, zeigte sich überzeugt, dass ohne ein stabiles heimisches Bankensystem mit globaler Reichweite im heutigen wirtschaftspolitischen Umfeld auf Dauer auch die starke Position Deutschlands und Europas in Gefahr geriete. „Zunächst volkswirtschaftlich, dann politisch. Denn eine geschwächte Volkswirtschaft wird auf Dauer auch an politischem Gewicht verlieren.“


Podium I: Sicherheit als Wirtschaftsfaktor

Michael Theurer MdB, stellvertretender Vorsitzen-der FDP-Bundestagsfraktion, erinnerte daran, dass nicht allein die USA skeptisch gegenüber dem Frei-handel eingestellt seien. Gerade in Deutschland habe die Debatte um TTIP und Ceta gezeigt, dass auch diesseits des Atlantiks Vorbehalte herrschen. „Jetzt ist deshalb mehr denn je ein klares Bekenntnis zum Freihandel erforderlich.“

Friedrich Merz, Vorsitzender, Atlantik-Brücke e.V., erklärte, dass er die Kritik an US-Präsident Donald Trump überwiegend teile. „Aber: Amerika ist im-mer noch ein Rechtsstaat und eine Demokratie“, sagte Merz. „Das heißt: Wir Europäer sind – im Gegensatz zu immer mehr anderen Regionen in der Welt – zusammen mit Amerika der Überzeugung, dass politische Macht Begrenzung durch In-stitutionen braucht. Und das gelingt am besten dann, wenn Regierung, Parlament, Gerichte und Medien bereit sind, sich an Regeln der gegenseitigen Machtbegrenzung zu halten.“

Esti Peshin, General Manager Cyber Programs, Israel Aerospace Industries, unterstrich, dass Si-cherheitslösungen für den Cyberspace, die heute angemessen seien, dies morgen schon oft nicht mehr sind. „Die Bedrohungen verändern sich. Des-halb brauchen wir lernende Systeme, die sich entwickeln.“

Martin Ruubel, President, Guardtime, bemerkte, dass die größte sicherheitspolitische Herausforde-rung darin bestehe, die traditionelle Sicherheit mit der Cybersicherheit zu verbinden. „Es ist sehr schwierig, die Paradigma der traditionellen Si-cherheit auf die digitale Welt zu übertragen.“

Holger Friedrich, Managing Director, CORE SE, zeigte sich überzeugt, dass der Wettbewerb der Systeme immer über Effizienz ausgefochten wird. „Aus deutscher und europäischer Perspektive ge-hen wir jedoch fahrlässig mit unserem Knowhow um. Wir haben alles, was wir brauchen, um erfolg-reich zu sein, vor Ort.“

Dr. Michael Mertin, Vizepräsident des Wirtschaftsrates der CDU e.V., wies darauf hin, dass geistige Eigentumsrechte stärker geschützt werden sollten. „Wir müssen begreifen, dass wir heute eine technische Infrastruktur haben, die wir nicht mehr unter unserer eigenen territorialen Hoheit haben. Wir haben weder ein Konzept noch ein Bewusstsein dafür, dass es sich hierbei um existenziell wichtige Güter für unsere Volkswirtschaft handelt.“


Podium II: Soziale Marktwirtschaft im Span-nungsfeld von Bevölkerungsalterung, Nullzins und Umverteilungswahnsinn

Dr. Michael Diederich, Sprecher des Vorstands, HypoVereinsbank – UniCredit Bank AG, hob hervor, dass ein zentraler Aspekt für die Akzeptanz der Sozialen Marktwirtschaft darin bestehe, Menschen auch im Alter einen angemessenen Lebensstan-dard zu sichern. „Die staatlich gesicherte Rente wird aber nicht ausreichen, dies zu gewährleisten.“

Ohne eine starke Wirtschaft und einen soliden Mittelstand ist Deutschland nicht in der Lage, den Zustrom an Flüchtlingen zu bewältigen, sagte Dr. Carsten Linnemann MdB, Bundesvorsitzender, Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung von CDU und CSU. „Deshalb ist es wichtig, dass wir uns auf die Grundlagen der Sozialen Marktwirtschaft be-sinnen.“

Ralf Berndt, Mitglied des Vorstands Stuttgarter Lebensversicherung a.G., machte deutlich, dass Lebensversicherungen und Bürger massiv von den Nullzinsen betroffen seien. „Für uns kommt es dennoch nicht in Frage, Policen mit hohen Garan-tiezinsen an Finanzinvestoren zu verkaufen. Kern unseres Unternehmensdaseins ist es, Menschen eine verlässliche Altersvorsorge zu bieten.“

„Die große Koalition blendet das Thema einer möglichen Rezession völlig aus“, monierte Prof. Hans Helmut Schetter, Vizepräsident, Wirtschaftsrat der CDU e.V. „Alles ist auf Kante genäht. Deshalb glaube ich auch nicht, dass wir den Einstieg in den Ausstieg aus dem Soli erleben werden.“

Thomas Kruse, Chief Investment Officer, Amundi Deutschland GmbH: „Die EZB ist in erster Linie der Währungsstabilität verpflichtet. Daher war es rich-tig, was Mario Draghi gemacht hat.“ Profiteure der niedrigen Zinsen seien in erster Linie die Staa-ten, deutsche Sparer hingegen zahlten jedoch die Zeche, kritisierte Kruse.


PODIUM III: Neuausrichtung der Energiewende für einen starken Industriestandort

Tobias Hans, Ministerpräsident des Saarlandes, sprach von „grandiosen Herausforderungen“ mit Blick auf die Erneuerbaren Energien. „Ich bin mir aber sicher, es sind auch große Chancen dabei. Wenn es uns gelingt, ökologische und ökonomische Interessen auszutarieren, dann wird die Energie-wende zu einem Erfolgsmodell.“

„Städte sind heute schon für zwei Drittel des Energieverbrauchs und der Emissionen verantwortlich“, berichtete Dr. Roland Busch, Mitglied des Vor-stands, Siemens AG. Und der Zustrom in die Städte geht in Zukunft weiter. „Bei der Energiewende kann man in Städten viel mit Sektorkopplung erreichen.“

Thomas Bareiß MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie sprach von einer „entscheidenden Phase“ der Energiewende. „Bislang ging es vornehmlich um den Zubau von Kapazitäten. Künftig müssen wir die Frage beantworten, wie das Gesamtsystem aussehen soll.“

Prof. Dr. Heinz Jörg Fuhrmann, Vorsitzender des Vorstands, Salzgitter AG, stellte klar, dass sich die Stahlindustrie in einem weltweiten Wettbewerb befinde. „Und den müssen wir bestehen, wenn wir weiter in Deutschland produzieren wollen.“

Jan Špringl, Vice Chairman of the Board of Direc-tors of EP Energy, kritisierte, dass durch das Stilllegen konventioneller Kraftwerke die Versorgungssi-cherheit verringert werde. „Wenn man die konventionellen Kraftwerke herunterfährt und mehr Er-neuerbare Energien ins Netz speist, dann hängt Deutschland viel mehr von Importen ab.“

„Für die energieintensiv produzierenden Branchen gelten immer Weltmarktpreise“, sagte Dr. Utz Tillmann, Hauptgeschäftsführer, Verband der Chemischen Industrie e.V. „Deshalb ist das Thema Wettbewerbsfähigkeit für uns so ein wichtiger Aspekt.


PODIUM IV: Starke Regionen, starkes Deutsch-land – Innovationen und Investitionen für den ländlichen Raum

„Unsere Infrastruktur muss die beste der Welt sein, um die besten Produkte der Welt produzieren zu können“, sagte Dr. Hannes Ametsreiter, CEO, Vodafone Deutschland. „Deutschland ist Spitze in vielen Bereichen. Aber das ist keine Garantie dafür, dass wir auch künftig an der Spitze stehen wer-den.“

Thomas Schäfer, Finanzminister Hessens: „Die Frage der Zukunft des ländlichen Raumes hat eine psychologische und eine infrastrukturelle Kompo-nente. Und beide stehen in einer Wechselwirkung.“

Dirk Rossmann, Vorsitzender der Geschäftsführung, Dirk Rossmann GmbH, erklärte, dass Ross-mann Drogerien gegenwärtig in kleinen Orten auf dem Land stark expandieren. „Wenn wir in so ei-nem kleinen Ort sind, ist es für uns aber auch ext-rem wichtig, allein dort zu sein.“

Kai Hankeln, CEO, Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA forderte mehr Attraktivität für die ländlichen Regionen. „Im Land Brandenburg sind 67 Prozent aller niedergelassenen Ärzte älter als 50 Jahre. Das muss man zur Kenntnis nehmen, in den nächsten Jahren kommen nicht genügend junge Ärzte nach.“


Innovations-Dialog: Die Revolution der Künstlichen Intelligenz


Anja Karliczek MdB, Bundesministerin für Bildung und Forschung: „Die letzte Entscheidung muss im-mer der Mensch treffen. Das gilt für den Einsatz von Drohnen ebenso wie für die Heilung von Krankheiten.“

Victoria A. Espinel, President and CEO, BSA - The Software Alliance, wies auf die Vorzüge und Risi-ken von KI-Systemen hin. „Wir wissen, dass Künstli-che Intelligenz ein wichtiges Instrument für das Wirtschaftswachstum werden kann. Zugleich müs-sen wir aber auch ganz nüchtern die Herausforde-rungen betrachten.“

Rüdiger Stroh, CEO, NXP Semiconductors Germany GmbH, kritisierte, dass Deutschland und Europa sich bislang beim Thema Künstliche Intelligenz e-her an der Seitenlinie denn auf dem Spielfeld tummelten. „Wir müssen uns ernsthaft die Frage stellen, ob wir Chinesen und Amerikanern einfach das Spielfeld überlassen wollen!“


Abendveranstaltung

Bill McDermott, Sprecher des Vorstands, SAP SE, skizzierte die großen Chancen durch die Fortentwicklung Künstlicher Intelligenz. Wenn Mensch und Maschine richtig zusammenarbeiteten, könnten die großen Herausforderungen der Menschheit in Zukunft gelöst werden.„Die Entwicklung verläuft immer schneller, und sie war zugleich noch nie so langsam wie heute.“ Nur mit Optimismus kann man die Zukunft gewinnen, mahnte der SAP-Chef.

Sebastian Kurz, Bundeskanzler der Republik Österreich, kündigte an, die EU-Ratspräsidentschaft sei-nes Landes zu nutzen, um Europa über eine Stär-kung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit voranzubringen. Eine Verschlankung der EU-Bürokratie, weniger Regulierung und mehr Geld für Zukunftsinvestitionen seien hierfür angezeigt. „Die Gefahr ist groß, dass Europa abgehängt wird“, mahnte Kurz.

Dr. Angela Merkel MdB, Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, forderte, mutig und entschlossen an die großen Herausforderungen der Gegenwart heranzugehen. „Permanentes Selbstreflektieren wird uns nicht weiterhelfen“, mahnte die Kanzlerin. „Wir müssen nach vorne schauen."

Last Updated on Sunday, 17 June 2018 00:58

Hits: 398

Read more...

Deutscher Raiffeisentag 2018

DRV-Präsident Franz-Josef Holzenkamp eröffnete das Wirtschaftsforum des Verbandes, unter dem Motto „200 Jahre Raiffeisen. Starke Idee! Mit Genossenschaften die Zukunft gestalten“

Ländliche Genossenschaften sind modern, leistungsfähig und wichtige Wirtschaftsmotoren. Wie sie das auch in Zukunft bleiben, haben etwa 300 Genossenschaftler und Freunde der Genossenschaftsbewegung beim Wirtschaftsforum des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) diskutiert.

„Im Raiffeisenjahr blicken wir zurück auf die Anfänge der Genossenschaft und haben allen Grund stolz zu sein auf das Erreichte. Doch wir wollen nicht stehen bleiben, sondern uns weiterentwickeln und gegenseitig inspirieren“, fasste DRV-Präsident Franz-Josef Holzenkamp die Idee des Wirtschaftsforums zusammen.

Passend zum Motto „200 Jahre Raiffeisen. Starke Idee! Mit Genossenschaften die Zukunft gestalten“, stellten Vertreter von fünf Mitgliedsunternehmen Projekte vor, mit denen sie in die Zukunft gehen.

Jan Gumpert, Vorstandsvorsitzender der Agraset Agrargenossenschaft mit Sitz im sächsischen Erlau, berichtete, wie seine Genossenschaft zusammen mit Industriepartnern ein autonomes und individuelles Fütterungssystem für Rinder entwickelt hat, das bislang noch in keinem anderen Betrieb zu finden ist.

Der Milchmarkt ist starken Preisschwankungen unterworfen. Frank Petersen, Aufsichtsratsvorsitzender der Osterhusumer Meierei Witzwort erklärte, wie seine Genossenschaft in Nordfriesland Erzeugern hilft, einen stabilen Auszahlungspreis zu bekommen: mit dem ersten börsennotierten Festpreismodell für Milch.

Genuss und Innovation verbinden die Genossenschaften Alde Gott Winzer Schwarzwald und Alde Gott Edelbrände Schwarzwald. Deren Geschäftsführender Vorstand Günter Lehmann erklärte, wie das zukunftsweisende Marketingkonzept wirkt, in dem sich die Genossenschaften auf den regionalen Markt konzentrieren.

Auf einem internationalen Markt ist das Raiffeisen Ems-Vechte Warengeschäft der Raiffeisenbank Emsland-Mitte unterwegs. Das Unternehmen kooperiert mit Partnern in den Niederlanden. Wie Genossenschaften grenzüberschreitend voneinander lernen können, berichtete Geschäftsführer Albert Weersmann.

Die Stoffstrombilanz sorgt seit einiger Zeit für Diskussionen. Die Agri V Raiffeisen mit Sitz im nordrhein-westfälischen Borken hat ein Verfahren entwickelt, wie aus Gülle wertvolle Blumenerde wird. Darüber berichtete Hanspeter Maas, Geschäftsführender Vorstand von Agri V Raiffeisen.

Auch der Blick über den Tellerrand kann inspirieren. Deshalb hatte der DRV Jeanette Huber und Peter Wittkamp eingeladen. Huber ist Associate Director des Zukunftsinstituts in Frankfurt/Main und gab den Unternehmen Zukunftsfragen mit auf den Weg. Wittkamp ist der kreative Kopf hinter der Image-Kampagne der Berliner Verkehrsbetriebe. Er berichtete aus Sicht einer ganz anderen Branche, wie sich Probleme in Chancen verwandeln lassen.
DRV-Präsident Franz-Josef Holzenkamp eröffnete das Wirtschaftsforum des Verbandes, unter dem Motto „200 Jahre Raiffeisen. Starke Idee! Mit Genossenschaften die Zukunft gestalten“

Ländliche Genossenschaften sind modern, leistungsfähig und wichtige Wirtschaftsmotoren. Wie sie das auch in Zukunft bleiben, haben etwa 300 Genossenschaftler und Freunde der Genossenschaftsbewegung beim Wirtschaftsforum des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) diskutiert.

„Im Raiffeisenjahr blicken wir zurück auf die Anfänge der Genossenschaft und haben allen Grund stolz zu sein auf das Erreichte. Doch wir wollen nicht stehen bleiben, sondern uns weiterentwickeln und gegenseitig inspirieren“, fasste DRV-Präsident Franz-Josef Holzenkamp die Idee des Wirtschaftsforums zusammen.

Passend zum Motto „200 Jahre Raiffeisen. Starke Idee! Mit Genossenschaften die Zukunft gestalten“, stellten Vertreter von fünf Mitgliedsunternehmen Projekte vor, mit denen sie in die Zukunft gehen.

Jan Gumpert, Vorstandsvorsitzender der Agraset Agrargenossenschaft mit Sitz im sächsischen Erlau, berichtete, wie seine Genossenschaft zusammen mit Industriepartnern ein autonomes und individuelles Fütterungssystem für Rinder entwickelt hat, das bislang noch in keinem anderen Betrieb zu finden ist.

Der Milchmarkt ist starken Preisschwankungen unterworfen. Frank Petersen, Aufsichtsratsvorsitzender der Osterhusumer Meierei Witzwort erklärte, wie seine Genossenschaft in Nordfriesland Erzeugern hilft, einen stabilen Auszahlungspreis zu bekommen: mit dem ersten börsennotierten Festpreismodell für Milch.

Genuss und Innovation verbinden die Genossenschaften Alde Gott Winzer Schwarzwald und Alde Gott Edelbrände Schwarzwald. Deren Geschäftsführender Vorstand Günter Lehmann erklärte, wie das zukunftsweisende Marketingkonzept wirkt, in dem sich die Genossenschaften auf den regionalen Markt konzentrieren.

Auf einem internationalen Markt ist das Raiffeisen Ems-Vechte Warengeschäft der Raiffeisenbank Emsland-Mitte unterwegs. Das Unternehmen kooperiert mit Partnern in den Niederlanden. Wie Genossenschaften grenzüberschreitend voneinander lernen können, berichtete Geschäftsführer Albert Weersmann.

Die Stoffstrombilanz sorgt seit einiger Zeit für Diskussionen. Die Agri V Raiffeisen mit Sitz im nordrhein-westfälischen Borken hat ein Verfahren entwickelt, wie aus Gülle wertvolle Blumenerde wird. Darüber berichtete Hanspeter Maas, Geschäftsführender Vorstand von Agri V Raiffeisen.

Auch der Blick über den Tellerrand kann inspirieren. Deshalb hatte der DRV Jeanette Huber und Peter Wittkamp eingeladen. Huber ist Associate Director des Zukunftsinstituts in Frankfurt/Main und gab den Unternehmen Zukunftsfragen mit auf den Weg. Wittkamp ist der kreative Kopf hinter der Image-Kampagne der Berliner Verkehrsbetriebe. Er berichtete aus Sicht einer ganz anderen Branche, wie sich Probleme in Chancen verwandeln lassen.

Last Updated on Monday, 11 June 2018 00:04

Hits: 399

Read more...

18. Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung.

Last Updated on Monday, 11 June 2018 00:45

Hits: 226

Read more...

„Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit gehören zusammen“

Marlehn Thieme, Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE), hat zur Eröffnung der 18. RNE-Jahreskonferenz auf Lücken in der deutschen Nachhaltigkeitspolitik hingewiesen. „Ohne falschen Alarmismus müssen wir feststellen: Wir haben Anlass zu großer Sorge“, so Thieme. Die Einbrüche an biologischer Vielfalt seien erschreckend. „Wer Bienen und Böden vernichtet, handelt gegen die Würde des Menschen, gegen die Interessen nachfolgender Generationen“. Zugleich warnte Thieme davor, das Klimaziel für 2020 zu verfehlen oder gar aufzuheben. „Das würde dem Klima und der Politik schaden, denn das Signal wäre: Die Politik glaubt nicht mehr an sich selbst.“ So ein Politikverzicht beschädige die freiheitliche, demokratische und rechtsstaatliche Grundordnung und gebe sogar populistischen und rechten Parolen Auftrieb.

Darüber hinaus stellte die Vorsitzende des Nachhaltigkeitsrates Nachholbedarf bei der sozialen Nachhaltigkeit fest. „Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit gehören zusammen“, so Marlehn Thieme. Die von der Weltgemeinschaft beschlossene Agenda 2030 formuliere diese Aufforderung an alle Länder in vier knappen Worten: „Leave no one behind – niemand soll zurückgelassen werden“, so die RNE-Vorsitzende. Es gehe um mehr Fairness im Zusammenleben der Menschen, um Teilhabe und Integration und den Abbau von Hindernissen für alle.
Marlehn Thieme, Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE), hat zur Eröffnung der 18. RNE-Jahreskonferenz auf Lücken in der deutschen Nachhaltigkeitspolitik hingewiesen. „Ohne falschen Alarmismus müssen wir feststellen: Wir haben Anlass zu großer Sorge“, so Thieme. Die Einbrüche an biologischer Vielfalt seien erschreckend. „Wer Bienen und Böden vernichtet, handelt gegen die Würde des Menschen, gegen die Interessen nachfolgender Generationen“. Zugleich warnte Thieme davor, das Klimaziel für 2020 zu verfehlen oder gar aufzuheben. „Das würde dem Klima und der Politik schaden, denn das Signal wäre: Die Politik glaubt nicht mehr an sich selbst.“ So ein Politikverzicht beschädige die freiheitliche, demokratische und rechtsstaatliche Grundordnung und gebe sogar populistischen und rechten Parolen Auftrieb.

Darüber hinaus stellte die Vorsitzende des Nachhaltigkeitsrates Nachholbedarf bei der sozialen Nachhaltigkeit fest. „Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit gehören zusammen“, so Marlehn Thieme. Die von der Weltgemeinschaft beschlossene Agenda 2030 formuliere diese Aufforderung an alle Länder in vier knappen Worten: „Leave no one behind – niemand soll zurückgelassen werden“, so die RNE-Vorsitzende. Es gehe um mehr Fairness im Zusammenleben der Menschen, um Teilhabe und Integration und den Abbau von Hindernissen für alle.

Last Updated on Sunday, 17 June 2018 00:03

Hits: 331

Read more...

MIT:FUTURA 2018

Wie transformiert sich Deutschland? Nutzen wir die Chancen der Digitalisierung genug? Was kann der Mittelstand von jungen Startup-Gründern lernen? Mit diesen Fragen setzt sich die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU bei der MIT:FUTURA auseinander. Das Digital- und Startup-Event steht 2018 unter dem Motto TRANSFORMATION INTERACTION und bringt rund 40 Speaker und 800 Gäste aus Mittelstand, Startups, Politik, Verbänden, Wissenschaft und Medienzusammen, um über Innovationstrends, Disruption und Transformationsprozesse zu diskutieren.


In diesem Jahr eröffnen MIT-Bundesvorsitzender und stellvertretender CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender Carsten Linnemann und CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer die Veranstaltung. Wir sprechen zudem mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Staatsministerin für Digitales Dorothee Bär über die Herausforderungen der digitalen Transformation in Deutschland. Daneben wird es vier Transformation Boards zu den Themen Arbeit 4.0, Cyber Security, Künstliche Intelligenz und Zukunft der Mobilität geben. Auf den Panels sprechen u.a. Thomas Jarzombek, Sprecher Digitale Agenda der CDU/CSU, Günter Krings, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik und viele weitere Speaker.

Auch in diesem Jahr laden wir wieder Unternehmen und Organisationen ein, ihre Transformationsgeschichte beim Switch Pitch zu präsentieren. Dabei stehen nicht wie gewohnt Startups auf der Bühne, sondern Traditionsunternehmen stellen ihr Geschäftsmodell vor und beschreiben ihre Anstrengungen, wie sie die digitale Transformation meistern. Eine prominente Jury aus Startup-Unternehmern bewertet dann zusammen mit dem Publikum, wo sie das Unternehmen in den nächsten zehn Jahren sehen, welche Anstrengungen es unternehmen sollte, sich zukunftsfest aufzustellen und in welcher Form sie noch stärker Kooperationen mit Startups suchen könnten.

Neben dem Switch Pitch stehen weitere spannende Keytalks und ein Transformation Pitch mit Startups auf dem Programm
Wie transformiert sich Deutschland? Nutzen wir die Chancen der Digitalisierung genug? Was kann der Mittelstand von jungen Startup-Gründern lernen? Mit diesen Fragen setzt sich die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU bei der MIT:FUTURA auseinander. Das Digital- und Startup-Event steht 2018 unter dem Motto TRANSFORMATION INTERACTION und bringt rund 40 Speaker und 800 Gäste aus Mittelstand, Startups, Politik, Verbänden, Wissenschaft und Medienzusammen, um über Innovationstrends, Disruption und Transformationsprozesse zu diskutieren.


In diesem Jahr eröffnen MIT-Bundesvorsitzender und stellvertretender CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender Carsten Linnemann und CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer die Veranstaltung. Wir sprechen zudem mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Staatsministerin für Digitales Dorothee Bär über die Herausforderungen der digitalen Transformation in Deutschland. Daneben wird es vier Transformation Boards zu den Themen Arbeit 4.0, Cyber Security, Künstliche Intelligenz und Zukunft der Mobilität geben. Auf den Panels sprechen u.a. Thomas Jarzombek, Sprecher Digitale Agenda der CDU/CSU, Günter Krings, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik und viele weitere Speaker.

Auch in diesem Jahr laden wir wieder Unternehmen und Organisationen ein, ihre Transformationsgeschichte beim Switch Pitch zu präsentieren. Dabei stehen nicht wie gewohnt Startups auf der Bühne, sondern Traditionsunternehmen stellen ihr Geschäftsmodell vor und beschreiben ihre Anstrengungen, wie sie die digitale Transformation meistern. Eine prominente Jury aus Startup-Unternehmern bewertet dann zusammen mit dem Publikum, wo sie das Unternehmen in den nächsten zehn Jahren sehen, welche Anstrengungen es unternehmen sollte, sich zukunftsfest aufzustellen und in welcher Form sie noch stärker Kooperationen mit Startups suchen könnten.

Neben dem Switch Pitch stehen weitere spannende Keytalks und ein Transformation Pitch mit Startups auf dem Programm

Last Updated on Monday, 11 June 2018 00:41

Hits: 228

Read more...

BVE veroeffentlicht achten Teil der Reihe "FAKT: ist" zum Thema Nachhaltigkeit

Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) hat die achte Ausgabe ihrer Info-Reihe "FAKT: ist" zum Thema "Nachhaltigkeit in der Ernährungsindustrie" veröffentlicht. Die neue Ausgabe erläutert Hintergründe des Nachhaltigkeitsgedankens und zeigt - unter anderem anhand von drei spannenden Praxisbeispielen -, wo die Unternehmen der deutschen Ernährungsindustrie ansetzen, um zu einer erfolgreichen Umsetzung der Idee beizutragen.

"Nachhaltiges Wirtschaften ist für die Unternehmen der deutschen Ernährungsindustrie unabdingbar. Die Branche ist sich ihrer Verantwortung bewusst und - über die Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks beim Transport, die Eindämmung von Lebensmittelabfällen im Produktionsprozess und eine nachhaltige Rohstoffbeschaffung bis hin zu Kooperationen mit Hilfsorganisationen sowie Weiterbildungsprogrammen für Mitarbeiter - auch bereits vielfach engagiert. Leider werden diese Erfolge aber oftmals öffentlich noch nicht ausreichend wahrgenommen. Als Dachverband der deutschen Ernährungsindustrie unterstützen wir unsere Unternehmen daher im Rahmen verschiedener Initiativen dabei, ihr Nachhaltigkeitsengagement noch fokussierter anzugehen, es auszubauen und am Ende auch entsprechend zu kommunizieren", erklärt BVE-Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff.

Mit der Reihe "FAKT: ist" informiert die BVE regelmäßig über Themen rund um Lebensmittel, die die Branche, Politik, Zivilgesellschaft und Öffentlichkeit bewegen und trägt zu einer sachlichen und faktenbasierten Aufklärung bei.
Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) hat die achte Ausgabe ihrer Info-Reihe "FAKT: ist" zum Thema "Nachhaltigkeit in der Ernährungsindustrie" veröffentlicht. Die neue Ausgabe erläutert Hintergründe des Nachhaltigkeitsgedankens und zeigt - unter anderem anhand von drei spannenden Praxisbeispielen -, wo die Unternehmen der deutschen Ernährungsindustrie ansetzen, um zu einer erfolgreichen Umsetzung der Idee beizutragen.

"Nachhaltiges Wirtschaften ist für die Unternehmen der deutschen Ernährungsindustrie unabdingbar. Die Branche ist sich ihrer Verantwortung bewusst und - über die Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks beim Transport, die Eindämmung von Lebensmittelabfällen im Produktionsprozess und eine nachhaltige Rohstoffbeschaffung bis hin zu Kooperationen mit Hilfsorganisationen sowie Weiterbildungsprogrammen für Mitarbeiter - auch bereits vielfach engagiert. Leider werden diese Erfolge aber oftmals öffentlich noch nicht ausreichend wahrgenommen. Als Dachverband der deutschen Ernährungsindustrie unterstützen wir unsere Unternehmen daher im Rahmen verschiedener Initiativen dabei, ihr Nachhaltigkeitsengagement noch fokussierter anzugehen, es auszubauen und am Ende auch entsprechend zu kommunizieren", erklärt BVE-Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff.

Mit der Reihe "FAKT: ist" informiert die BVE regelmäßig über Themen rund um Lebensmittel, die die Branche, Politik, Zivilgesellschaft und Öffentlichkeit bewegen und trägt zu einer sachlichen und faktenbasierten Aufklärung bei.

Last Updated on Sunday, 03 June 2018 22:58

Hits: 206

Read more...

Festakt zur Feier des Grundgesetzes

Auszeichnung von fünf Einzelpersonen und Projekten für ihr außergewöhnliches zivilgesellschaftliches Engagement beim Festakt zum Tag des Grundgesetzes

Das von der Bundesregierung im Jahr 2000 initiierte Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) hat beim Festakt zum Tag des Grundgesetzes im Filmpalast Delphi die Auszeichnung „Botschafter für Demokratie und Toleranz“ verliehen. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, Marco Wanderwitz, sowie der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, Christian Lange, überreichten die Auszeichnungen. Als Vertreter der Gründungsressorts des BfDT zeigten sich Lange und Wanderwitz vom Engagement der ausgezeichneten Personen und Initiativen begeistert.

„Die ausgezeichneten Personen und Initiativen zeigen mit ihrem Einsatz wie wichtig es ist, sich für das gesellschaftliche Miteinander stark zu machen“, so Wanderwitz. „Für ihr besonderes Engagement verdienen die Preisträgerinnen und Preisträger deshalb unseren Dank und großen Respekt.“

„Demokratie, das sind wir alle gemeinsam, die Demokratie lebt von Teilhabe“, hob Lange hervor. „Das Bündnis für Demokratie und Toleranz unterstützt aktiv das Engagement gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus. Die Botschafter für Demokratie und Toleranz leisten eine hervorragende Arbeit für unsere Gesellschaft und haben die Auszeichnung mehr als verdient“, so der Parlamentarische Staatssekretär weiter.
Auszeichnung von fünf Einzelpersonen und Projekten für ihr außergewöhnliches zivilgesellschaftliches Engagement beim Festakt zum Tag des Grundgesetzes

Das von der Bundesregierung im Jahr 2000 initiierte Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) hat beim Festakt zum Tag des Grundgesetzes im Filmpalast Delphi die Auszeichnung „Botschafter für Demokratie und Toleranz“ verliehen. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, Marco Wanderwitz, sowie der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, Christian Lange, überreichten die Auszeichnungen. Als Vertreter der Gründungsressorts des BfDT zeigten sich Lange und Wanderwitz vom Engagement der ausgezeichneten Personen und Initiativen begeistert.

„Die ausgezeichneten Personen und Initiativen zeigen mit ihrem Einsatz wie wichtig es ist, sich für das gesellschaftliche Miteinander stark zu machen“, so Wanderwitz. „Für ihr besonderes Engagement verdienen die Preisträgerinnen und Preisträger deshalb unseren Dank und großen Respekt.“

„Demokratie, das sind wir alle gemeinsam, die Demokratie lebt von Teilhabe“, hob Lange hervor. „Das Bündnis für Demokratie und Toleranz unterstützt aktiv das Engagement gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus. Die Botschafter für Demokratie und Toleranz leisten eine hervorragende Arbeit für unsere Gesellschaft und haben die Auszeichnung mehr als verdient“, so der Parlamentarische Staatssekretär weiter.

Last Updated on Monday, 28 May 2018 00:46

Hits: 241

Read more...

21. Parlament der Arbeit : 21. Ordentlichen DGB-Bundeskongress

Die Delegierten des 21. DGB-Bundeskongresses haben am vierten Tag ihrer Beratungen über eine neue, gerechtere Wirtschaftspolitik in Deutschland und in Europa diskutiert. „Tiefgreife gesellschaftliche Veränderungen, wie sie im Zuge der Digitalisierung oder der Energiewende stattfinden, müssen im Sinne der Beschäftigten und vor allem mit ihnen gestaltet werden“, heißt es im Leitantrag C001, den die Delegierten einstimmig verabschiedeten.

Das wiedergewählte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell sagte: „Der gesellschaftliche Zusammenhalt hängt maßgeblich davon ab, ob alle Menschen am Wohlstand teilhaben. Das gilt für Deutschland, Europa und die Welt. Deshalb ist es wichtig, die neoliberale Politik der letzten Jahrzehnte ein für allemal zu beenden. Ihre faulen Früchte – die zunehmende Ungleichheit, immer mehr prekäre Arbeit, der Rückzug des Staates aus vielen seiner Aufgabenbereiche – sind letztlich Ursachen dafür, dass sich die Menschen von der Demokratie abwenden und ihr Kreuz bei rechtspopulistischen Parteien machen.“


Um bestehende Probleme zu lösen, „eine gerechtere und ausgeglichenere Wirtschaft zu schaffen und den anstehenden Wandel gerecht zu gestalten, sind alle Akteure und Lösungen auf den verschiedenen Ebenen gefragt“, heißt es in dem Antrag. Notwendig sei eine "solidarischere EU-Wirtschaftspolitik“, die auf Investitionen statt auf Ausgabenkürzungen setzt. Als Sofortmaßnahmen verlangte Körzell massive öffentliche Investitionen in die Infrastruktur, in Bildung und für sozialen Mietwohnungsbau. „Schluss mit der Sparpolitik der schwarzen Null“, sagte der Gewerkschafter.

Der Leitantrag benennt die Aufgaben klar: „Die Unternehmen müssen wieder zu einer Langfristorientierung finden. Die Gewerkschaften müssen Organisationsgrad und Tarifbindung stärken. Der Staat muss über Steuern und Arbeitsmarktpolitik die Ungleichheit bekämpfen, damit jeder von der wirtschaftlichen Entwicklung profitiert.“ Nur mit einer aktiven Industrie-, Dienstleistungs- und Handwerkspolitik, einer starken Struktur- und mit einer besseren Bildungspolitik könne der wirtschaftliche Wandel erfolgreich bewältigt und die Wirtschaft zukunftsfähig gehhalten werden. Dazu gehöre auch, Leistungsbilanzüberschüsse abzubauen und die Binnennachfrage zu stärken. Auch dazu bedarf es einer gerechteren Verteilung, einer Stärkung der privaten Einkommen und der staatlichen wie privaten Investitionen.

Foto:DGB/Simone M. Neumann
Die Delegierten des 21. DGB-Bundeskongresses haben am vierten Tag ihrer Beratungen über eine neue, gerechtere Wirtschaftspolitik in Deutschland und in Europa diskutiert. „Tiefgreife gesellschaftliche Veränderungen, wie sie im Zuge der Digitalisierung oder der Energiewende stattfinden, müssen im Sinne der Beschäftigten und vor allem mit ihnen gestaltet werden“, heißt es im Leitantrag C001, den die Delegierten einstimmig verabschiedeten.

Das wiedergewählte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell sagte: „Der gesellschaftliche Zusammenhalt hängt maßgeblich davon ab, ob alle Menschen am Wohlstand teilhaben. Das gilt für Deutschland, Europa und die Welt. Deshalb ist es wichtig, die neoliberale Politik der letzten Jahrzehnte ein für allemal zu beenden. Ihre faulen Früchte – die zunehmende Ungleichheit, immer mehr prekäre Arbeit, der Rückzug des Staates aus vielen seiner Aufgabenbereiche – sind letztlich Ursachen dafür, dass sich die Menschen von der Demokratie abwenden und ihr Kreuz bei rechtspopulistischen Parteien machen.“


Um bestehende Probleme zu lösen, „eine gerechtere und ausgeglichenere Wirtschaft zu schaffen und den anstehenden Wandel gerecht zu gestalten, sind alle Akteure und Lösungen auf den verschiedenen Ebenen gefragt“, heißt es in dem Antrag. Notwendig sei eine "solidarischere EU-Wirtschaftspolitik“, die auf Investitionen statt auf Ausgabenkürzungen setzt. Als Sofortmaßnahmen verlangte Körzell massive öffentliche Investitionen in die Infrastruktur, in Bildung und für sozialen Mietwohnungsbau. „Schluss mit der Sparpolitik der schwarzen Null“, sagte der Gewerkschafter.

Der Leitantrag benennt die Aufgaben klar: „Die Unternehmen müssen wieder zu einer Langfristorientierung finden. Die Gewerkschaften müssen Organisationsgrad und Tarifbindung stärken. Der Staat muss über Steuern und Arbeitsmarktpolitik die Ungleichheit bekämpfen, damit jeder von der wirtschaftlichen Entwicklung profitiert.“ Nur mit einer aktiven Industrie-, Dienstleistungs- und Handwerkspolitik, einer starken Struktur- und mit einer besseren Bildungspolitik könne der wirtschaftliche Wandel erfolgreich bewältigt und die Wirtschaft zukunftsfähig gehhalten werden. Dazu gehöre auch, Leistungsbilanzüberschüsse abzubauen und die Binnennachfrage zu stärken. Auch dazu bedarf es einer gerechteren Verteilung, einer Stärkung der privaten Einkommen und der staatlichen wie privaten Investitionen.

Foto:DGB/Simone M. Neumann

Last Updated on Monday, 21 May 2018 01:03

Hits: 238

Read more...