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Ulrich Wickert Preis für Kinderrechte 2018

Auf einer Veranstaltung des Kinderhilfswerks Plan International in Berlin sind am Donnerstagabend die vier Sieger des Ulrich Wickert Preises für Kinderrechte 2018 geehrt worden. Sabine Bohland, Leiterin des ARD-Fernsehstudios in Nairobi, erhielt für Ihren Weltspiegel-Beitrag "Die Perlenmädchen von Kenia" die Auszeichnung in der Sparte Deutschland / Österreich. Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller überreichte den Peter Scholl-Latour Preis an Claas Relotius für seine Spiegel-Reportage "Löwenjungen". Internationale Preisträgerin ist Anuradha Nagaraj, Korrespondentin der Thomson Reuters Foundation in Indien. Ein Sonderpreis für die Medienarbeit von Jugendlichen ging an das Radioprogramm "Rincón Juvenil" (Jugendecke) in Bolivien.

Dr. Gerd Müller, Bundesentwicklungsminister: "Kindern gehört die Zukunft - aber ohne Rechte nehmen wir ihnen ihre Zukunft. Denn Kinder leiden oft ein Leben lang unter Angriffen, Verletzungen und Gewalt. Der Ulrich Wickert Preis für Kinderrechte zeichnet journalistische Beiträge aus, die genau hinsehen. Er gibt Kindern so eine Stimme und hilft, dass wir bei Kinderrechtsverletzungen entschlossen handeln können."
Auf einer Veranstaltung des Kinderhilfswerks Plan International in Berlin sind am Donnerstagabend die vier Sieger des Ulrich Wickert Preises für Kinderrechte 2018 geehrt worden. Sabine Bohland, Leiterin des ARD-Fernsehstudios in Nairobi, erhielt für Ihren Weltspiegel-Beitrag "Die Perlenmädchen von Kenia" die Auszeichnung in der Sparte Deutschland / Österreich. Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller überreichte den Peter Scholl-Latour Preis an Claas Relotius für seine Spiegel-Reportage "Löwenjungen". Internationale Preisträgerin ist Anuradha Nagaraj, Korrespondentin der Thomson Reuters Foundation in Indien. Ein Sonderpreis für die Medienarbeit von Jugendlichen ging an das Radioprogramm "Rincón Juvenil" (Jugendecke) in Bolivien.

Dr. Gerd Müller, Bundesentwicklungsminister: "Kindern gehört die Zukunft - aber ohne Rechte nehmen wir ihnen ihre Zukunft. Denn Kinder leiden oft ein Leben lang unter Angriffen, Verletzungen und Gewalt. Der Ulrich Wickert Preis für Kinderrechte zeichnet journalistische Beiträge aus, die genau hinsehen. Er gibt Kindern so eine Stimme und hilft, dass wir bei Kinderrechtsverletzungen entschlossen handeln können."

Ulrich Wickert und Minister Dr. Gerd Müller zeichnen Journalisten aus
Ulrich Wickert Preis für Kinderrechte zum siebten Mal in Berlin verliehen

Stifter und Plan-Unterstützer Ulrich Wickert sagte: "Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Journalistenpreises öffnen uns mit ihren vielen herausragenden Reportagen die Augen. Sie zeigen, welches Unrecht bereits Kinder und Jugendliche erfahren und machen globale Zusammenhänge verständlich. Es sind Geschichten, die unglaublich erscheinen. Sich für benachteiligte Mädchen und Jungen einzusetzen und sensibel mit ihren Geschichten umzugehen, erfordert Mut und Engagement. Das verdient unser aller Respekt und große Anerkennung."

Für den Ulrich Wickert Preis für Kinderrechte 2018 wurden 95 Medienbeiträge aus 20 Ländern eingereicht. Der Journalistenpreis ist in den vier Sparten mit je 6.000 Euro dotiert.

Ulrich Wickert unterstützt die Projekte des Kinderhilfswerks Plan International seit 1995 und ist ehrenamtliches Mitglied des Kuratoriums der deutschen Organisation. 2011 gründete er die Ulrich Wickert Stiftung, die den Journalistenpreis vergibt. Peter Scholl-Latour war Gründungs- und Kuratoriumsmitglied von Plan International Deutschland. Der Sonderpreis mit seinem Namen wird in Ehren an das besondere Engagement des Verstorbenen vergeben.


Im Rahmen des Ulrich Wickert Preises für Kinderrechte 2018 sind nominiert

für den Preis Deutschland / Österreich:

- Stefanie Appel, "Fatema, das Surfergirl von Cox's Bazar", KiKA
- Sabine Bohland, "Die Perlenmädchen von Kenia", ARD Weltspiegel
- Margarete Blümel, "Sie behandeln uns wie Dreck! Straßenkinder in
Indien", SWR2 Tandem
für den Peter Scholl-Latour Preis:

- Raphael Geiger, "Unter Ruinen das Leben", Stern
- Claas Relotius, "Löwenjungen", Der Spiegel
- Fritz Schaap, "Es war einmal eine Nation", Der Spiegel
- Patrick Witte, "Sun Ladies - Nie wieder Opfer", NEON
Für den Ulrich Wickert Preis für Kinderrechte 2018 wurden 95 Medienbeiträge aus 20 Ländern eingereicht. Zur unabhängigen Jury des Journalistenpreises gehören Karl Günther Barth (Autor und Publizist), Alice Bota (Die Zeit), Marko Brockmann (RadiJojo), Karen Heumann (thjnk), Brigitte Huber (Brigitte), Rudi Klausnitzer (Medienmanager), Christoph Lanz (Thomson Foundation), Markus Lanz (ZDF), Charlotte Maihoff (RTL aktuell), Renate Meinhof (Süddeutsche Zeitung), Jürgen Merschmeier (Journalist, Politikberater), Paul-Josef Raue (Redaktionsberater und Autor), Ulrich Wickert und Dr. Werner Bauch (Plan International Deutschland).

Ulrich Wickert unterstützt die Projekte des Kinderhilfswerks Plan International seit 1995 und ist ehrenamtliches Mitglied des Kuratoriums der deutschen Organisation. 2011 gründete er die Ulrich Wickert Stiftung, die den Journalistenpreis vergibt. Peter Scholl-Latour war Gründungs- und Kuratoriumsmitglied von Plan International Deutschland. Der Sonderpreis mit seinem Namen wird in Ehren an das besondere Engagement des Verstorbenen vergeben.

Foto: obs/Plan International Deutschland e.V./Plan/Michael Fahrig"

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