Le Matin

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Wirtschaftsforum der SPD 2018

Das Wirtschaftsforum der SPD setzt sich für Rechtsstaatlichkeit, Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit ein. Das erklärten die Mitglieder heute auf der jährlichen Mitgliederversammlung in Berlin. Nach den rechten Aufmärschen in Chemnitz und anderswo stellt sich der Wirtschaftsverband damit engagiert gegen Hass und Hetze. Lesen Sie hier die Erklärung im Wortlaut:

„Das Wirtschaftsforum der SPD e.V. sieht sich als werteorientierter Wirtschaftsverband verpflichtet, angesichts der jüngsten Vorgänge in Chemnitz und anderswo offensiv deutlich zu machen, dass wir für ein friedliches Miteinander, Humanität, Rechtsstaat und Demokratie und engagiert gegen Hass und Hetze stehen.
Das Wirtschaftsforum der SPD setzt sich für Rechtsstaatlichkeit, Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit ein. Das erklärten die Mitglieder heute auf der jährlichen Mitgliederversammlung in Berlin. Nach den rechten Aufmärschen in Chemnitz und anderswo stellt sich der Wirtschaftsverband damit engagiert gegen Hass und Hetze. Lesen Sie hier die Erklärung im Wortlaut:

„Das Wirtschaftsforum der SPD e.V. sieht sich als werteorientierter Wirtschaftsverband verpflichtet, angesichts der jüngsten Vorgänge in Chemnitz und anderswo offensiv deutlich zu machen, dass wir für ein friedliches Miteinander, Humanität, Rechtsstaat und Demokratie und engagiert gegen Hass und Hetze stehen.

Wirtschaftsforum der SPD verabschiedet Resolution gegen Rechtsextremismus und Gewalt

Wir trauern mit den Angehörigen der Opfer. Straftaten müssen schnellstens aufgeklärt und geahndet werden. Hassausbrüche, Hetze, Antisemitismus und Gewalt sind jedoch durch nichts zu entschuldigen. Die Bilder, die jeden Tag in den weltweiten Medien zu sehen waren, schaden den betroffenen Kommunen und Ostdeutschland sowie dem ganzen Wirtschaftsstandort Deutschland.

Die Wirtschaft muss stärker als bisher als Stimme der Vernunft zu hören sein. Wir tragen als Unternehmerinnen und Unternehmer, als Managerinnen und Manager, als Arbeitgeber und als leitende Angestellte Verantwortung für unser Land. Wir stehen für Rechtsstaat, Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit.

Wir treten ein für Besonnenheit und gegen Radikalisierung. Zugleich wenden wir uns gegen pauschale Etikettierungen der Menschen in Chemnitz und Ostdeutschland.

Mit Sorge sehen wir, dass Bürger aus der Mitte der Gesellschaft vereinnahmt werden für populistische und rechtsextreme Strategien. Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sind stärker denn je gefordert, in einen neuen Dialog einzutreten.

Das Grundgesetz und die gesetzlichen Regeln unserer staatlichen Ordnung gelten für alle. Der Staat muss mit entsprechenden Kapazitäten dafür sorgen, dass Verfahren beschleunigt und Gesetze durchgesetzt werden. Probleme müssen offen angesprochen, Lösungen entwickelt und umgesetzt werden. Nur so kann Vertrauen wachsen. Wir nehmen unsere Verantwortung als Führungskräfte an und wollen unseren Beitrag aktiv leisten.“

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