Le Matin

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Marokkanischer Agrarminister auf der Fruit Logistica

Im Rahmen der Fachmesse Fruit Logistica traf der marokkanische Agrarminister Aziz Akhannouch gestern auf Dr. Hermann Onko Aeikens, Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

Staatssekretär Aeikens machte ein klares Angebot: Den Agrardialog zwischen Deutschland und Marokko zu stärken. Im Zuge dessen wurde der Ausbau beruflicher Bildung, des Genossenschaftswesens sowie von Bioprodukten besprochen. Hierbei könne Marokko von der Expertise Deutschlands profitieren, sagte Akhannouch. 50 Prozent aller neu geschaffenen Arbeitsplätze im nordafrikanischen Königreich sind in der Landwirtschaft entstanden. Damit wird die Lebensqualität im ländlichen Raum verbessert und der anhaltenden Landflucht sowie wirtschaftlicher Flucht aus dem Heimatland entgegengewirkt.
Im Rahmen der Fachmesse Fruit Logistica traf der marokkanische Agrarminister Aziz Akhannouch gestern auf Dr. Hermann Onko Aeikens, Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

Staatssekretär Aeikens machte ein klares Angebot: Den Agrardialog zwischen Deutschland und Marokko zu stärken. Im Zuge dessen wurde der Ausbau beruflicher Bildung, des Genossenschaftswesens sowie von Bioprodukten besprochen. Hierbei könne Marokko von der Expertise Deutschlands profitieren, sagte Akhannouch. 50 Prozent aller neu geschaffenen Arbeitsplätze im nordafrikanischen Königreich sind in der Landwirtschaft entstanden. Damit wird die Lebensqualität im ländlichen Raum verbessert und der anhaltenden Landflucht sowie wirtschaftlicher Flucht aus dem Heimatland entgegengewirkt.
Obsthandel mit Europa ist Chefsache

Export nach Deutschland soll gesteigert werden/ Geschmack und kleine Preise überzeugen

Am Mittwoch, 7. Februar, besucht der marokkanischen Agrarminister Aziz Akhannouch die Fachmesse Fruit Logistica in Berlin. Sein Ziel: Deutschen und europäischen Händlern die Qualität des Obsts und Gemüses aus Marokko präsentieren und so den Export seines Landes steigern.

Erfolgsgeschichte Zitrusfrüchte
Insbesondere bei den Zitrusfrüchten befindet sich Marokko auf Erfolgskurs: Seit 2012 konnte das Land die Produktion jährlich um zwölf Prozent steigern; sie soll weiter, über die bisherige Rate hinaus, erhöht werden. Vorhandene Absatzmärkte sollen ausgebaut und neue erschlossen werden. Dabei stehen Orangen und Clementinen im Fokus. Mit der Lieferung großer Mengen geschmacksintensiver Zitrusfrüchte zu einem geringen Preis will sich Marokko als wettbewerbsfähiger und zuverlässiger Handelspartner jetzt in Deutschland positionieren.

Deutschland: Spitzenreiter potenzieller Märkte

Für Marokko belegt Deutschland Platz 1 der potenziellen Märkte auf der Nordhalbkugel. Denn: Aktuell importiert Deutschland rund 389 kT Clementinen und 424 kT Orangen – nur ein Prozent davon kommen aus Marokko.

Marokkanische Produkte bieten deutschen Konsumenten eindeutige Mehrwerte: Gleichbleibende Qualität bei besserem Geschmack und kleinem Preis sollen die Verhandlungspartner auf der Messe überzeugen. Marokko hat sich der Einhaltung deutscher Normen verschrieben. Die Übernahme der Standards stellt die dauerhafte Lieferung qualitativ hochwertiger Waren sicher. Synergien bei Transport und Verpackung garantieren günstige Preise. Transporte sind beispielsweise über den Seeweg nach Bremerhaven geplant. Von dort aus können zentrale Vertriebssysteme der Groß- und Einzelhändler genutzt werden.

Die FRUIT LOGISTICA findet vom 07. bis zum 09. Februar 2018 auf dem Messegelände von Berlin statt. Mehr als 3.000 Aussteller aus 84 Ländern präsentieren sich auf der internationalen Leitmesse des Fruchthandels. Es werden über 75.000 Fachbesucher erwartet. Der Stand von Marokko befindet sich in Halle 1.1 Stand A.

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