Le Matin

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MITTELSTANDSPREIS 2017 AN SPAHN, ZIMMER UND LASEROPTIK

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) hat Finanz-Staatssekretär Jens Spahn, den Wettbewerbsrechtler Daniel Zimmer und das Unternehmen Laseroptik mit dem Deutschen Mittelstandspreis ausgezeichnet. Trotz des Abbruchs der Jamaika-Sondierungen am gleichen Tag freute sich MIT-Vorsitzender Carsten Linnemann, fast 100 Bundestagskollegen der Unions- und der FDP-Fraktion beim Parlamentarischen Abend der MIT in Berlin begrüßen zu können. Es sei falsch, die Schuld am Scheitern der Verhandlungen der FDP zuzuschieben: „Wenn ich mir das Programm der FDP anschaue, dann liegen wir inhaltlich sehr eng beieinander“, sagte Linnemann.
Auch Jens Spahn, diesjähriger Preisträger in der Kategorie Politik, warb für einen Blick nach vorn. Er könne nicht nachvollziehen, dass sich die SPD Gesprächen über eine Regierungsbildung verweigere. „Wer nicht regieren will, muss in Zukunft auch keinen Kanzlerkandidaten mehr aufstellen“, sagte Spahn. Zuvor würdigte der frühere bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber ihn als „leidenschaftlichen Vertreter der Sozialen Marktwirtschaft“. Spahn weise etwa mit Blick auf die Herausforderungen der Zuwanderung oder der Rentenpolitik „zu Recht darauf hin, dass staatliche Umverteilung voraussetzt, dass das Geld erst einmal erwirtschaftet werden muss“, so Stoiber.
Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) hat Finanz-Staatssekretär Jens Spahn, den Wettbewerbsrechtler Daniel Zimmer und das Unternehmen Laseroptik mit dem Deutschen Mittelstandspreis ausgezeichnet. Trotz des Abbruchs der Jamaika-Sondierungen am gleichen Tag freute sich MIT-Vorsitzender Carsten Linnemann, fast 100 Bundestagskollegen der Unions- und der FDP-Fraktion beim Parlamentarischen Abend der MIT in Berlin begrüßen zu können. Es sei falsch, die Schuld am Scheitern der Verhandlungen der FDP zuzuschieben: „Wenn ich mir das Programm der FDP anschaue, dann liegen wir inhaltlich sehr eng beieinander“, sagte Linnemann.
Auch Jens Spahn, diesjähriger Preisträger in der Kategorie Politik, warb für einen Blick nach vorn. Er könne nicht nachvollziehen, dass sich die SPD Gesprächen über eine Regierungsbildung verweigere. „Wer nicht regieren will, muss in Zukunft auch keinen Kanzlerkandidaten mehr aufstellen“, sagte Spahn. Zuvor würdigte der frühere bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber ihn als „leidenschaftlichen Vertreter der Sozialen Marktwirtschaft“. Spahn weise etwa mit Blick auf die Herausforderungen der Zuwanderung oder der Rentenpolitik „zu Recht darauf hin, dass staatliche Umverteilung voraussetzt, dass das Geld erst einmal erwirtschaftet werden muss“, so Stoiber.
In der Kategorie Gesellschaft zeichnete die MIT den früheren Präsidenten der Monopolkommission, Professor Daniel Zimmer, aus. Die Laudatio hielt der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Christian Dürr, der für den terminlich verhinderten FDP-Vizevorsitzenden Wolfgang Kubicki einsprang. Dürr erinnerte an die umstrittene Ministererlaubnis des früheren Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel zugunsten einer Übernahme von Kaiser’s Tengelmann durch Edeka. Weil sich Gabriel über die Ablehnung der Monopolkommission hinwegsetzte, habe Zimmer Haltung gezeigt und sei zurückgetreten: „Sie scheuen keine Konflikte oder unliebsamen Entscheidungen, stellen nicht Ihren Individualnutzen in den Vordergrund, sondern sehen das Gemeinwohl, die Gesellschaft“, lobte Dürr.

Den Mittelstandspreis in der Kategorie Unternehmen erhielt die Laseroptik GmbH aus Garbsen. Der Mittelständler, der Laserspiegel unter anderem für Apple sowie für die nächste ExoMars-Mission produziert, mache seinen Mitarbeitern das Arbeiten so angenehm wie möglich, sagte die Jury-Vorsitzende und Vize-Vorsitzende der Unionsfraktion, Gitta Connemann. Laseroptik habe für seine 85 Mitarbeiter eine Betriebskita gegründet, gewähre ihnen ideelle Freiräume, beteilige sie am Gewinn und integriere auch ältere, erfahrene Menschen in den Betrieb. Geschäftsführer Wolfgang Ebert wertete vor allem die eingeführte Flexi-Rente positiv: „Es ist ein Gewinn, dass Ältere damit nicht mehr automatisch zum alten Eisen zählen.“

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