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Doppeltes Jubiläum in der Björn Schulz Stiftung mit Schirmherrin Dilek Kolat

Mit einer Jubiläumsfeier am Nachmittag des 23. November 2017 feierte die Björn Schulz Stiftung gleich doppelt Geburtstag. In Anwesenheit von Schirmherrin Dilek Kolat, Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, erinnerten rund 100 Gäste an zwei Meilensteine in der Hospizlandschaft: Vor 20 Jahren gründete die Stiftung den ersten ambulanten Kinderhospizdienst in Deutschland. Der Sonnenhof, das stationäre Hospiz für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, wurde vor 15 Jahren eröffnet, um Familien lebensverkürzend erkrankter Kinder zu begleiten und zu entlasten.

Palliativ- und Hospizversorgung in der Stadt weiter ausbauen
Trotz der Feierlichkeiten stand die aktuelle Situation der Lücken im Versorgungsbereich im Vordergrund. „Obwohl ein dringender Bedarf besteht, können wir in unserem Kinderhospiz nicht alle Betten belegen und sind auch in der ambulanten Versorgung an unsere Kapazitäten gelangt“, so Bärbel Mangels-Keil, Vorstand der Björn Schulz Stiftung. Hier machte die Senatorin Dilek Kolat Hoffnung: „Ich habe mir vorgenommen, in dieser Legislaturperiode die Rahmenbedingungen für die Hospiz- und Palliativ-Versorgung deutlich zu verbessern“, so Kolat. Als die erste Pflegesenatorin in Berlin wolle sie sich dafür einsetzen, die Attraktivität des Pflegeberufes wiederherzustellen, um dem Personalmangel zu begegnen. „Insbesondere Familien mit erkrankten Kindern“, so die Senatorin weiter, „benötigen eine umfassende Unterstützung, die weit über die medizinische Versorgung hinaus geht und die bestehenden Versorgungslücken auszugleichen hilft. Die Arbeit der Björn Schulz Stiftung leistet dazu einen wichtigen Beitrag.“
Mit einer Jubiläumsfeier am Nachmittag des 23. November 2017 feierte die Björn Schulz Stiftung gleich doppelt Geburtstag. In Anwesenheit von Schirmherrin Dilek Kolat, Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, erinnerten rund 100 Gäste an zwei Meilensteine in der Hospizlandschaft: Vor 20 Jahren gründete die Stiftung den ersten ambulanten Kinderhospizdienst in Deutschland. Der Sonnenhof, das stationäre Hospiz für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, wurde vor 15 Jahren eröffnet, um Familien lebensverkürzend erkrankter Kinder zu begleiten und zu entlasten.

Palliativ- und Hospizversorgung in der Stadt weiter ausbauen
Trotz der Feierlichkeiten stand die aktuelle Situation der Lücken im Versorgungsbereich im Vordergrund. „Obwohl ein dringender Bedarf besteht, können wir in unserem Kinderhospiz nicht alle Betten belegen und sind auch in der ambulanten Versorgung an unsere Kapazitäten gelangt“, so Bärbel Mangels-Keil, Vorstand der Björn Schulz Stiftung. Hier machte die Senatorin Dilek Kolat Hoffnung: „Ich habe mir vorgenommen, in dieser Legislaturperiode die Rahmenbedingungen für die Hospiz- und Palliativ-Versorgung deutlich zu verbessern“, so Kolat. Als die erste Pflegesenatorin in Berlin wolle sie sich dafür einsetzen, die Attraktivität des Pflegeberufes wiederherzustellen, um dem Personalmangel zu begegnen. „Insbesondere Familien mit erkrankten Kindern“, so die Senatorin weiter, „benötigen eine umfassende Unterstützung, die weit über die medizinische Versorgung hinaus geht und die bestehenden Versorgungslücken auszugleichen hilft. Die Arbeit der Björn Schulz Stiftung leistet dazu einen wichtigen Beitrag.“

• 20 Jahre Ambulanter Kinderhospizdienst und 15 Jahre Kinderhospiz Sonnenhof
• Senatorin Dilek Kolat verspricht Unterstützung in der Berliner palliativen und Hospiz-Arbeit

Ein Aufruf zur Gelassenheit in der schwierigen Situation
„Entscheidungen werden in der Lebenssituation von Eltern lebensverkürzend erkrankter Kinder immer komplexer“, beschrieb Prof. Dr. Stefan Büttner von Stülpnagel, Privatdozent für Philosophie an der Universität Potsdam. Er plädierte für einen Versuch zur Gelassenheit, wenn sich der Alltag der Familien so massiv ändert. „Trotz der schwierigen Situation können die Betroffenen versuchen, Gelassenheit gegenüber Prozessen zu entwickeln, auf die sie keinen Einfluss nehmen können“, sagte der Philosoph. Er sprach damit vielen der anwesenden Eltern und Familien aus der Seele: „Auch Momente der Trauer können wir mit innerer Ruhe nehmen und offen bleiben für Fragen, die wir in diesem Leben nicht beantwortet bekommen.“

Die Moderation des Nachmittags hatte der Schauspieler und Botschafter Falk-Willy Wild übernommen. Für die musikalische Begleitung des Nachmittags sorgten der Schulchor der Pankower Grundschule an den Buchen, die Harfenistin Julia Grünbaum und das Berliner Musikduo „Berge“. Moderiert wurde die Jubiläumsfeier von Schauspieler Falk-Willy Wild, der sich auch als Botschafter für die Stiftung engagiert.

Die Björn Schulz Stiftung begann 1997 bundesweit als erste Einrichtung mit der Ausbildung ehrenamtlicher Familienbegleiter. Damit war der Grundstein für die ambulante Kinderhospizarbeit gelegt. Heute bietet der Ambulante Kinderhospizdienst (AKHD) Beratung, Unterstützung und Begleitung für Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern zu Hause an. Im stationären Kinderhospiz Sonnenhof der Björn Schulz Stiftung werden die Kinder professionell gepflegt und die Familien entlastet. Daneben hat die Stiftung im Laufe der Jahre auch ein breites Netzwerk weiterer ambulanter Dienste aufgebaut. Alle Bereiche arbeiten eng zusammen und bieten individuelle Leistungen für die Familien.

Über die Björn Schulz Stiftung
Die Björn Schulz Stiftung begleitet, entlastet und stärkt seit über 20 Jahren Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Damit die Familien in ihrer häuslichen Umgebung verbleiben können, werden sie von unterschiedlichen ambulanten Diensten der Stiftung individuell unterstützt. So entlastet der Ambulante Kinderhospizdienst seit 1997 als erster in Deutschland die Familien mit ehrenamtlichen Familienbegleitern. Im Sonnenhof, dem stationären Kinderhospiz der Stiftung in Berlin-Pankow, werden erkrankte Kinder und ihre Familien seit 2002 in Krisensituationen, Erholungszeiten und in der Sterbephase gepflegt, gefördert und begleitet. Für die Erholung stehen außerdem Nachsorgehäuser auf Sylt und am Chiemsee zur Verfügung.
Die Stiftung ist auf Spenden angewiesen, sie ist Trägerin des DZI Spendensiegels.
Weitere Informationen unter www.bjoern-schulz-stiftung.de

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