Le Matin

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Die Nacht der Landwirtschaft: CERES AWARD 2017

Am 11. Oktober fand im Rahmen der Galaveranstaltung „Nacht der Landwirtschaft“ in Berlin die Verleihung des CeresAward 2017, des bedeutendsten Preises für Landwirte im gesamten deutschen Sprachraum, statt. Neben dem Landwirt des Jahres wurden Sieger in elf Einzelkategorien ausgelobt, welche die Vielfalt moderner Landwirtschaft repräsentieren.

„Landwirtschaft ist vor allem eins – harte Arbeit“ doch ebenso auch ein „schöner Beruf“, bei dem Selbstständigkeit, Familienfreundlichkeit sowie Verantwortung für Natur und Tiere zusammenkommen. Damit traf Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt in seiner Auftaktrede den Nerv der CeresAward Gäste aus Praxis, Politik, Industrie, Handel und Verbänden.
„Genau das der Gesellschaft und den Verbrauchern zu zeigen, treibt viele Landwirte zur Teilnahme am CeresAward an.“ unterstreicht agrarheute Chefredakteur Dr. Uwe Steffin. In den Kurztrailern der Finalisten werden daher immer wieder die Schlagworte „Transparenz“, „Nähe zum Verbraucher“ und „Öffentlichkeitsarbeit“ genannt. Lobend hebt Schmidt genau dieses Engagement und das Herzblut der Landwirte hervor, mit denen sie ihre Zukunft gestalten.


Bildquelle: Markus Nass
Am 11. Oktober fand im Rahmen der Galaveranstaltung „Nacht der Landwirtschaft“ in Berlin die Verleihung des CeresAward 2017, des bedeutendsten Preises für Landwirte im gesamten deutschen Sprachraum, statt. Neben dem Landwirt des Jahres wurden Sieger in elf Einzelkategorien ausgelobt, welche die Vielfalt moderner Landwirtschaft repräsentieren.

„Landwirtschaft ist vor allem eins – harte Arbeit“ doch ebenso auch ein „schöner Beruf“, bei dem Selbstständigkeit, Familienfreundlichkeit sowie Verantwortung für Natur und Tiere zusammenkommen. Damit traf Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt in seiner Auftaktrede den Nerv der CeresAward Gäste aus Praxis, Politik, Industrie, Handel und Verbänden.
„Genau das der Gesellschaft und den Verbrauchern zu zeigen, treibt viele Landwirte zur Teilnahme am CeresAward an.“ unterstreicht agrarheute Chefredakteur Dr. Uwe Steffin. In den Kurztrailern der Finalisten werden daher immer wieder die Schlagworte „Transparenz“, „Nähe zum Verbraucher“ und „Öffentlichkeitsarbeit“ genannt. Lobend hebt Schmidt genau dieses Engagement und das Herzblut der Landwirte hervor, mit denen sie ihre Zukunft gestalten.


Bildquelle: Markus Nass

Georg Mayerhofer (3.v.r.) aus Ortenburg ist der Landwirt des Jahres 2017. Mit ihm freuen sich (v.l.): Michael Dörr (Landwirt des Jahres 2016), Moderatorin Susanne Schöne, Dr. Uwe Steffin (Chefredakteur agrarheute), Joachim Rukwied (Präsident des Deutschen Bauernverbands und Schirmherr des CeresAward) und Rainer Morgenstern (Sprecher der Geschäftsleitung Deutz-Fahr)

Mittlerweile zum vierten Mal wird der Preis vom dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag verliehen. Dieses Jahr erstmalig durch das Fachmagazin agrarheute, der neuen Agrar-Kernmarke im Medienhaus, in welcher die Marken dlz agrarmagazin, joule und agrarmanager ab Ende Oktober medienkanalübergreifend gebündelt werden. Von Beginn an unterstützt Deutz-Fahr den Award als Hauptsponsor. Rainer Morgenstern, Sprecher der Geschäftsleitung des Unternehmens ist besonders wichtig, mit dem Engagement die Leistungen und das verantwortungsvolle Handeln der modernen Landwirtschaft der breiten Öffentlichkeit zu vermitteln.

Über 350 Gäste hatten sich im Kosmos in Berlin eingefunden, um bei abwechslungsreichem Programm mit Showacts, Diskussionen und Livemusik die Sieger aus 11 Kategorien zu feiern und am Ende natürlich den Gesamtsieger. Die breite Akzeptanz der Veranstaltung zeigt sich zudem in der Liste der Unterstützer: neben Hauptsponsor Deutz-Fahr stehen viele weitere Sponsoren und Verbände mit ihrem Namen für den CeresAward.

Von über 180 qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern aus dem gesamten deutschsprachigen Raum wählte die Jury bestehend aus Fachredakteuren und Experten aus Verbänden und Unternehmen, nach intensiver Prüfung der Bewerbungsunterlagen 35 Landwirtinnen und Landwirte ins Finale. Anschließend war das Jurorenteam in ganz Deutschland sowie Luxemburg, Südtirol und Österreich unterwegs, um die Finalistinnen und Finalisten vor Ort zu beurteilen. Wer Sieger wurde, das wurde erst auf der Bühne verraten. Das Publikum spendete den glücklichen Gewinnern tosenden Applaus und auch wer es nicht bis aufs Siegertreppchen schaffte, hatte einen unvergesslichen Abend.

So betont Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes „Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind Sieger für sich und Repräsentanten der Landwirtschaft.“ Dem schließt sich Dr. Uwe Steffin in seiner Abschlussrede an „Gewinner sind alle Landwirte.“

Zum Landwirt des Jahres 2017 und gleichzeitig zum Sieger in der Kategorie Ackerbauer wurde Georg Mayerhofer aus Ortenburg in Niederbayern gekürt.

Kategoriensieger sind:
• Ackerbauer: Georg Mayerhofer aus Ortenburg, Bayern – gleichzeitig Gesamtsieger, Landwirt des Jahres 2017
• Biolandwirt: Daniel Wehmeyer aus Osterode am Harz, Niedersachsen
• Energielandwirt: Tobias Roeren-Wiemers aus Lichtenau, NRW
• Fleischrinderhalter: Markus Dammann aus Vechta, Niedersachsen
• Geflügelhalter: Carolin und Hans-Joachim Belzner aus Schnelldorf, Bayern
• Geschäftsidee: Moritz Bartmer aus Buxtehude, Niedersachsen
• Junglandwirt: André Stallbaum aus Stendal, Sachsen-Anhalt
• Manager: Albert Trimborn aus Lohmar, NRW
• Milchviehhalter: Michael Kneißl aus Rengersricht, Bayern
• Schweinehalter: Michael Faust aus Großenlüder, Hessen
• Unternehmerin: Anne Körkel aus Kehl, Baden-Württemberg.

Mit der Auszeichnung von Georg Mayerhofer zum Landwirt des Jahres endete um kurz vor Mitternacht das offizielle Bühnenprogramm des CeresAward. Die Nacht der Landwirtschaft war damit aber noch lange nicht vorbei! Die Sieger, Finalisten und Gäste feierten weiter bis in die Morgenstunden. Zeit für fröhliche Gespräche bei einem Glas Wein, aber auch für fachlichen Austausch und die Erweiterung des Netzwerks. Mit dem CeresAward hat dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag einen Preis ins Leben gerufen, der die gesamte Vielfalt der Agrarbranche wiederspiegelt und den Zusammenhalt in der Branche fördert.

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