Le Matin

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Deutsche Weine zum 10. Mal auf der Berlinale

Das Deutsche Weininstitut (DWI) wird sich vom 9. bis 19. Februar 2017 zum zehnten Mal in Folge auf den Internationalen Filmfestspielen Berlin engagieren.

In Kooperation mit nahezu allen deutschen Weinbaugebieten sorgt das DWI als „Official Supplier“ im kommenden Jahr erneut dafür, dass die internationalen Gäste bei allen offiziellen Berlinale Veranstaltungen ausschließlich heimische Weine genießen werden.

Das Angebot umfasst eine breite Weinauswahl von über 20 erstklassigen Weiß- und Rotweinen sowie Winzersekten. Sie wurden im Rahmen einer verdeckten Verkostung ausgewählt, an der auch die Deutsche Weinkönigin Lena Endesfelder sowie renommierte Weinexperten wie Gunnar Tietz oder Arno Steguweit teilnahmen.

Festivaldirektor Dieter Kosslick lobte die langjährige Unterstützung des Deutschen Weininstituts auf den Internationalen Filmfestspielen Berlin: „Die ausgezeichnete Kollektion deutscher Weine wird alljährlich von unseren Gästen sehr geschätzt. Sie hat sich zu einem wichtigen Qualitätsmerkmal unserer Veranstaltungen entwickelt.“

Im Rahmen der Berlinale Partnerschaft wird das DWI 2017 auch wieder mit dem Weinfachhandel in der Hauptstadt kooperieren: Besucher des Festivals erhalten gegen Vorlage ihrer Eintrittskarte einen Rabatt auf den Kauf eines Berlinale Weinpakets mit drei Flaschen Wein aus den deutschen Anbaugebieten.

Last Updated on Sunday, 05 February 2017 22:44

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Berlins erstes Hors D’Oeuvre Restaurant BRICOLE

Berlins erstes Hors D’Oeuvre Restaurant BRICOLE – jung, modern und très français

BRICOLE ist dem französischen Begriff für ‚Kleinigkeit’ oder aber auch ‚tüfteln und werkeln’ angelehnt, als Sinnbild für ein unkompliziertes, aber hochwertiges, neues Restaurantkonzept: jung, modern, très français – und komplett ohne Hauptspeisen! In Berlins erster Hors d’oeuvre Bar im Prenzlauer Berg – die am 31. Januar in der Senefelder Straße 30 eröffnet – liegt das Hauptaugenmerk auf klassischen, französischen Vorspeisen in moderner, Berlin-adaptierter Version.

Ähnlich wie Tapas sind raffinierte Gänge in Entréegröße das eigentliche Mahl der klein gehaltenen, oft wechselnden Karte mit saisonalem und regionalem Schwerpunkt. Je drei Fleischgerichtet wird es geben, drei Fischgänge, drei vegetarische Variationen, zudem zwei Desserts und eine Käseplatte. Preislich moderat liegen die Gerichte zwischen 8 und 12 Euro. Wählt man die Gänge als Menu, reduziert sich der Preis automatisch, nicht aber die Größe.

Gelebte „Bistronomie“ ohne viel Chichi

Gegessen und genossen wird im BRICOLE aber auch im Sharing- und Family StylePrinzip in jedweder Gänge-Kombination, zu Craftbeer und einer Auswahl an exzellenten Weinen. Die Besonderheit hierbei: berechnet wird lediglich der Handelspreis pro Flasche zuzüglich eines Aufschlages in Höhe von 16 Euro. Wer möchte, bringt seinen eigenen Wein gegen ein Korkgeld in derselben Höhe mit.

Last Updated on Sunday, 05 February 2017 00:29

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Jungköche-Wettbewerb der Chaîne des Rôtisseurs Berlin-Brandenburg

Am letzten Sonntag waren wir zu Gast bei der Bailliage Berlin-Brandenburg, welche mit diesen wunderbaren Kochwettbewerb die Förderung junger Köche weltweit unterstützen.

Drei engagierte Jungköche aus den Mitgliedsbetrieben der Bailliage Berlin-Brandenburg waren beim Concours Régional des Jeunes Chefs Rôtisseurs 2017 vertreten.
Wir begegneten drei sehr sympathischen Nachwuchsköchen, welche sehr glücklich waren über die Möglichkeit, durch die Bailliage an dem Wettbewerb teilzunehmen.

Dieses Jahr fand der der Wettbewerb nicht in der Bankett-Küche des Maritim Hotel Berlin, sondern in der hochmodernen und technisch perfekt ausgestatteten Prüfküche der IHK Berlin in Berlin-Charlottenburg statt. Dies stellte eine neue Umgebung für die Berlin-Brandenburger Teilnehmer da, spornte sie aber gleichzeitig an.

Ruhig und konzentriert und nur in den letzten 30 Minuten mit ein klein wenig aufkeimender Hektik ging es am 05. Februar 2017 ab 12.00 Uhr in der Prüfküche der IHK Berlin in der Fasanenstraße 85 zu. Drei Jungköche im Alter von maximal 26 Jahren waren von ihren Betrieben gemeldet worden, die in einem Zeitrahmen von insgesamt 4 Stunden aus einem ihnen zuvor nicht bekannten Warenkorb, bestehend aus einem Pflichtteil und einem ergänzenden Warenkorb, ein 3-Gänge-Menü (Vorspeise/Hauptgang/Dessert) mit Kreativität und handwerklicher Makellosigkeit zu kochen hatten.
Eine sechsköpfige Jury aus drei professionellen sowie drei nichtprofessionellen Chaîne-Mitgliedern urteilte anschließend mittels Punktevergabe über Präsentation und Optik, Kreativität und Originalität sowie Geschmack und Harmonie der Menüs, ergänzt um die Beurteilung der Professionalität des Arbeitens durch einen permanent anwesenden Profikoch als Küchenaufsicht.

Last Updated on Wednesday, 08 February 2017 17:54

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REGIONAL-STAR’17

Die Nachfrage nach regionalen Lebensmitteln steigt. Herausragende Konzepte mit regionaler Prägung aus Handel, Industrie und Landwirtschaft, die unter nachhaltigen Aspekten die Vermarktung regionaler Produkte voranbringen, wurden zum zweiten Mal vom Branchenmagazin LEBENSMITTEL PRAXIS und der Internationalen Grünen Woche Berlin ausgezeichnet.

Regionales ist aktuell ein Megatrend. Rund drei Viertel der Deutschen legen nach eigener Aussage besonderen Wert auf heimisch erzeugte Lebensmittel. Das ergab eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Was dahinter steht, ist meist der Wunsch nach mehr Transparenz und Nähe zum Produzenten. Verbraucher erhoffen sich mehr Frische und die Schonung der Umwelt durch reduzierte Transportwege, wollen die Wirtschaft um den eigenen Wohnsitz stärken und schlicht den Geschmack von Heimat auf der Zunge genießen. Produkte mit regionalem Charakter dienen Lebensmittelhändlern daher nicht nur der Profilierung im Wettbewerb, sondern schaffen wie kaum ein anderes Sortiment eine enge Bindung zum Kunden.

Mit der Auszeichnung REGIONAL-STAR würdigte die Lebensmittel Praxis gemeinsam mit der Internationalen Grünen Woche Berlin zum zweiten Mal beispielhafte Konzepte in vier Kategorien, die unter nachhaltigen Aspekten („ökologisch sinnvoll, sozial verantwortlich und ökonomisch erfolgreich) die Vermarktung regionaler Lebensmittel fördern. Sie hatten in einem mehrstufigen Auswahlprozess die Experten-Jury überzeugt

Last Updated on Friday, 27 January 2017 23:28

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Marie Rausch gewinnt das Diplomático World Tournament

Papaya-Zedernholzsirup, eine Prise Salz, frischer Zuckerrohrsaft und Dipmolático Mantuano Rum auf Eis gerührt, getoppt mit charmanten Gastgeberqualitäten und präzisem Bar-Know-how – mit diesem Geheimrezept überzeugte die Münsteranerin Marie Rausch (30) aus der Bar Rotkehlchen beim großen Deutschland-Finale in Berlin die vierköpfige Jury um Meistermixologen Arnd Henning Heissen (Barmanager, The Ritz-Carlton, Berlin). In der Bar für alle Sinne – Frangrances im The Ritz-Carlton – wurde gestern Deutschlands beste Barfrau im Rahmen des Diplomático World Tournament gekürt.

Der venezolanische Premium-Rum Diplomático, in Deutschland besser bekannt als Rum Botucal, hatte im Spätsommer weltweit Bartender und Bartenderinnen mit einem Faible für den Zuckerrohrbrand aufgerufen, ihr Können unter Beweis zu stellen. Die besten Zehn aus Deutschland traten in Berlin gegeneinander an. Am Ende des Tages überzeugte Marie Rausch die Jury durch Skills am Brett, Charme und ihrer eigens für den Wettbewerb entwickelten Drink-Kreation „V“ auf Basis des neuen Diplomático Mantuano Rums.

Last Updated on Saturday, 28 January 2017 00:38

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Mit dem Seaside kommt das Meer nach Berlin

Im_Seaside weht eine frische Meeresbrise mitten in Berlin. Als Krisztian Soha und Adrian Budack ein Fischrestaurant mit Urlaubsfeeling in der Hauptstadt suchten und keines fanden, gründeten die Geschäftsmänner kurzerhand ihren eigenen Laden. Mit dem Seaside kommt damit ein erfrischend neues Restaurantkonzept in die Nähe des Berliner Gendarmenmarkts.

Last Updated on Tuesday, 31 January 2017 14:10

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Green City Solutions sieger der Start-Up Wettbewerb Chivas The Venture

Chivas Regal und Frank Thelen suchen nach dem vielversprechendsten Sozialunternehmen Deutschlands. Mit dem globalen Gründerwettbewerb Chivas The Venture unterstützt die schottische Whiskymarke Chivas Regal eine neue Generation innovativer Unternehmer mit sozialen und nachhaltigen Projekten. Gemeinsam mit Start-Up Fachmann Frank Thelen hat Chivas Regal zu dem Wettbewerb aufgerufen. Drei aufstrebende Sozialunternehmen haben sich unter allen Bewerbungen durchgesetzt und stellen sich nun im deutschen Vorentscheid am 18. Januar 2017 einer hochkarätigen Jury. Der Gewinner des Abends zieht in die internationale Endausscheidung ein und hat im Verlauf des Wettbewerbs die Chance auf eine Förderung von bis zu $ 1 Million sowie zahlreiche Expertencoachings.

Alle drei nationale Finalisten verfolgen mit ihrem Unternehmen eine gesellschaftliche oder ökologische Vision. Oliver Queck ist Mitgründer der Online-Plattform JobKraftwerk, die Geflüchtete in die hiesige Wirtschaft integrieren will. Durch die Erfassung der Bewerberkompetenzen in der jeweiligen Muttersprache und psychometrische Tests verringert das Unternehmen Arbeitsmarktbarrieren für Flüchtlinge, während Unternehmen gleichzeitig Zugang zu potenziellen Fachkräften erhalten. Die Idee des Cleantech Start-Ups Green City Solutions kam Liang Wu und seinen drei Mitgründern auf Reisen durch Asien und das sommerliche Südeuropa, als sie die Probleme verschmutzter Luft und massiver Aufheizung in Metropolregionen am eigenen Leib spürten. Mit ihrem Produkt – dem „CityTree“ – entwickeln sie mobile, luftreinigende Grünflächen, die überall platzierbar sind. Mejo Diabetes hingegen widmet sich der Unterstützung Diabetes-II-Erkrankter. Das Konzept setzt auf eine Online-App, die Informations- und Rezeptangebote individuell aufbereitet, um einen gesunden Lebensstil nachhaltig im Alltag von Diabetikern zu verankern.

Last Updated on Saturday, 21 January 2017 23:07

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Le bon Mori – Die französische Brasserie mit Berliner Charme

Die_Brasserie_Le_Bon_Mori liegt ein bisschen versteckt in der Stresemanstraße ganz in der Nähe vom U-Bahnhof Hallesches Tor. Von dort sind es nur ein paar Meter in Richtung Potsdamer Platz. Das Le Bon Mori verspricht einen französischen Kurzurlaub mit berliner Charme. Denn sein Inhaber und Namensgeber Moritz Borowski ist waschechter Berliner. Die Vorliebe für die französische Küche hat der gelernte Koch aus der Schweiz mitgebracht hat.

Last Updated on Friday, 27 January 2017 12:09

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Erneut Michelin-Stern für Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg

Den Michelin-Stern zu halten gilt unter Köchen als die wahre Kunst. Maximilian Moser ist dies wiederholt gelungen: Nach 2014 und 2015 konnte der Chefkoch des Gourmetrestaurant Aubergine auch dieses Jahr die Tester des Guide Michelin überzeugen. Damit bietet das Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg weiterhin das einzige Sternerestaurant im Starnberger Fünf-Seen-Land. „Es war ein sehr hartes und lehrreiches Jahr für uns alle. Die letzten Tage des Wartens fühlten sich endlos an“, sagt der 31-Jährige erleichtert. Geschäftsführerin Cornelia Graessner-Neiss ist voll des Lobes: „Mit ihrer Leidenschaft und Kreativität überraschen Maximilian Moser und sein Team unsere Gäste immer wieder aufs Neue.“ www.aubergine-starnberg.de

Das 4 Sterne Superior Vier Jahreszeiten Starnberg liegt im Starnberger Fünf-Seen-Land, nur 25 Kilometer südlich von München und verfügt über 117 Zimmer und neun Suiten. Mit 400 Quadratmetern Veranstaltungsfläche für bis zu 256 Personen bietet es den idealen Rahmen für Meetings-, Events- und Geschäftsreisende. Dank seines mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Gourmetrestaurant Aubergine zieht es auch Gourmet- und Kurzurlauber an.

Last Updated on Sunday, 04 December 2016 01:07

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Guide MICHELIN 2017

Mit drei neuen 2-Sterne-Adressen und 28 neuen 1-Stern-Häusern kommt die Ausgabe 2017 des Guide MICHELIN Deutschland am 2. Dezember in den Handel. Insgesamt liegt die Zahl der Restaurants mit einem oder mehreren Sternen jetzt auf dem neuen Höchststand von 292 Betrieben. Dies sind 17 Prozent mehr als noch vor fünf Jahren. Dazu Michael Ellis, internationaler Direktor des Guide MICHELIN: „Die Entwicklung der deutschen Spitzengastronomie bleibt dank zahlreicher junger, innovations-freudiger Köche auf sehr hohem Niveau. Vielfach haben sie ihr Know-how in internationalen Top-Häusern erworben und stellen ihr Können jetzt als Küchenchefs in eigenen Restaurants unter Beweis. Damit tragen sie maßgeblich dazu bei, dass die deutsche Gastro-Szene zu den besten in Europa und der Welt zählt“, so Ellis weiter.

Frischer Wind durch junge Küchenchefs
Zu dieser Generation hoch motivierter junger Köche zählt Shootingstar Tristan Brandt, der es zusammen mit seinem Team geschafft hat, dem Restaurant „Opus V“ in Mannheim innerhalb von nur zwei Jahren den zweiten MICHELIN Stern zu erkochen.

Erstmals mit zwei MICHELIN Sternen ausgezeichnet wurde ebenfalls das Restaurant „Geisels Werneckhof“ in München unter der Regie von Tohru Nakamura, der Spitzenküche mit japanischen Einflüssen kreiert. Auch er ist ein Vertreter der aufstrebenden jungen Küchenchefs.

Dritter neuer Aufsteiger in die 2-Sterne-Liga ist das Restaurant „Rutz“ in Berlin. Küchenchef hier ist Marco Müller. Die Bundeshauptstadt zählt damit sieben 2-Sterne-Häuser sowie zwölf 1-Stern-Restaurants und festigt damit ihren Ruf als kulinarischer Hotspot in Europa.

Zehn 3-Sterne-Häuser belegen Top-Niveau der Gastronomie
Die Zahl der deutschen 3-Sterne-Restaurants bleibt ebenfalls auf dem Stand von zehn Häusern. Damit behauptet Deutschland seinen Platz als europäisches Land mit den meisten 3-Sterne-Adressen nach Frankreich. Nur etwa einhundert Adressen weltweit tragen dieses Top-Prädikat für Kochkunst auf höchstem Niveau.

Last Updated on Sunday, 04 December 2016 00:54

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Guide MICHELIN „Bib Gourmand Deutschland 2017“

Neuauflage zum 20. Geburtstag der beliebten Auszeichnung

Der „Bib Gourmand“ feiert 2017 sein 20-jähriges Bestehen in Deutschland. Anlässlich des Jubiläums erscheint jetzt der Guide MICHELIN „Bib Gourmand Deutschland 2017“. Das Buch stellt auf 288 Seiten alle 472 Restaurants vor, die 2017 die Auszeichnung für sorgfältig zubereitete Speisen zu einem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis erhalten. Die Neuauflage des im vergangenen Jahr erstmals vorgestellten Titels kommt am 2. Dezember in den Handel und ist in Deutschland für 17,90 Euro erhältlich, in Österreich für 18,40 Euro.

Erstmals 1997 im Guide MICHELIN Deutschland
Das Symbol Bib Gourmand erschien erstmals 1997 im Guide MICHELIN Deutschland. Die Auszeichnung verspricht „eine frische Küche mit exzellentem Preis-Leistungs-Verhältnis“ und wird durch das schlemmende Michelin Männchen gekennzeichnet, das gleichzeitig als Namensgeber fungiert. Bereits für 37 Euro lässt sich in deutschen Bib Gourmand-Restaurants ein komplettes Menü, bestehend aus Vorspeise, Hauptgang und Dessert, genießen.

Die Auszeichnung war von Anfang an ein Erfolg bei den Lesern. Doch nicht nur bei den Gästen kommt die Empfehlung an, auch bei den Gastronomen ist sie eine erstrebenswerte Auszeichnung, denn sie bringt ihnen zahlreiche Stammgäste.

Last Updated on Sunday, 04 December 2016 01:00

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DEHOGA-Branchentag 2016

Gestern zum Präsidenten des Deutschen Hotel und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband) gewählt – heute die Antrittsrede bei der größten Veranstaltung von Gastronomie und Hotellerie in Deutschland. In den Mittelpunkt seiner ersten öffentlichen Rede – vor rund 1000 Gästen - stellte Guido Zöllick (Foto anbei) die wichtige gesellschaftliche Funktion der Branche: „Was wäre ein Dorf ohne Wirtshaus? Richtig – die Mitte würde fehlen! Unsere Branche hält regionale Wirtschaftskreisläufe am Leben. Wir stehen für Lebensqualität, Lebensfreude und Genuss. Wir sind die öffentlichen Wohnzimmer und Orte der Kommunikation.“ Als inhaltliche Schwerpunkte nannte der Präsident die Nachwuchsgewinnung, den Bürokratieabbau, die Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes sowie die steuerliche Gleichbehandlung der Gastronomie. Der gestern zum Ehrenpräsidenten gekürte Ernst Fischer (72) rief die Branche zur Geschlossenheit auf. Seine feierliche Verabschiedung findet am Abend statt. Redner ist unter anderem EU-Kommissar Günther Oettinger.

An vielfältiger Stelle, so Zöllick, übernehme die Branche große gesellschaftliche Verantwortung. Beispielhaft nannte der Präsident die Integration von Flüchtlingen. „Mehr als viele andere Branchen haben wir für tausende Geflüchtete Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen.“ Beschäftigte aus über 150 Nationen arbeiten in Gastronomie und Hotellerie kollegial zusammen. Fast 30 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Gastgewerbe haben keine deutsche Staatsangehörigkeit. Einen solchen Anteil gibt es in keinem anderen Wirtschaftszweig.

Ob Energiekampagne, Abfallvermeidung oder Förderung der Familienfreundlichkeit – der DEHOGA-Präsident erinnerte an viele wertvolle Aktivitäten des Verbandes. „Gastronomie und Hotellerie sind aktive Mitgestalter der Gesellschaft.“

Last Updated on Saturday, 26 November 2016 02:45

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