Le Matin

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Lugana DOC „Eine Wein-Region stellt sich vor"

Gestern waren wir zu Gast in dem Restaurant Gärtnerei in der Torstrasse zur Vorstellen der Region Lugana DOC.
Printmedien, TV-crew und Fachbesucher Food aus der Wein Branche sind der Einladung vom Berliner Weinpilot und Betreiber Batin Mumcu gefolgt.


Die Lugana ist ein kleines Weinbaugebiet am südlichen Rand des Gardasee in der Provinz Brescia in Italien. Das Gebiet erstreckt von der Region Lombardei bis nach Venetien. In diesem touristischem Gebiet zwischen Peschiera del Garda und Desenzano del Garda mit den Gemeinden Pozzolengo, Sirmione und Lonato ist ein trockener Weißwein namens Lugana beheimatet. Die Rebe des Weines hat seit 1967 den Status D.O.C. erlangt und wird in der Gegend von rund 196 Winzern, 113 abfüll Firmen auf 2113 Hektar Rebfläche angebaut. Mit einer Produktion von 16118673 Flaschen im Jahr 2017
Die Hauptrebsorte der Lugana Weine trägt den Namen Trebbiano di Soave und wird hierzulande auch hier auch Trebbiano di Lugana oder Trebbiano veronese genannt. Der trockene Weißwein muss vor Abfüllung und Verkauf sechs Monate im Edelstahltank reifen. Mit der Lagerung kommen edle goldgelbe Noten zum Vorschein. Die harmonische Zartheit des Lugana Weins gibt dem Tropfen einen unverkennbaren Duft. Der Geschmack ist somit lebhaft und trocken. Der Weißwein wird gerne als Aperitif zu leichten mediterranen Vorspeisen sowie zu Fisch und Gemüse empfohlen . Zwischen 8° und 10° C liegt die ideale Trinktemperatur.

Mit uns in Berlin waren Carlo Veronese der Direktor des Konsortiums DOC Lugana und derzeitige Präsident des Consorzio Luca Formentini welsche ihre Region und Weine Präsentierten.
Gestern waren wir zu Gast in dem Restaurant Gärtnerei in der Torstrasse zur Vorstellen der Region Lugana DOC.
Printmedien, TV-crew und Fachbesucher Food aus der Wein Branche sind der Einladung vom Berliner Weinpilot und Betreiber Batin Mumcu gefolgt.


Die Lugana ist ein kleines Weinbaugebiet am südlichen Rand des Gardasee in der Provinz Brescia in Italien. Das Gebiet erstreckt von der Region Lombardei bis nach Venetien. In diesem touristischem Gebiet zwischen Peschiera del Garda und Desenzano del Garda mit den Gemeinden Pozzolengo, Sirmione und Lonato ist ein trockener Weißwein namens Lugana beheimatet. Die Rebe des Weines hat seit 1967 den Status D.O.C. erlangt und wird in der Gegend von rund 196 Winzern, 113 abfüll Firmen auf 2113 Hektar Rebfläche angebaut. Mit einer Produktion von 16118673 Flaschen im Jahr 2017
Die Hauptrebsorte der Lugana Weine trägt den Namen Trebbiano di Soave und wird hierzulande auch hier auch Trebbiano di Lugana oder Trebbiano veronese genannt. Der trockene Weißwein muss vor Abfüllung und Verkauf sechs Monate im Edelstahltank reifen. Mit der Lagerung kommen edle goldgelbe Noten zum Vorschein. Die harmonische Zartheit des Lugana Weins gibt dem Tropfen einen unverkennbaren Duft. Der Geschmack ist somit lebhaft und trocken. Der Weißwein wird gerne als Aperitif zu leichten mediterranen Vorspeisen sowie zu Fisch und Gemüse empfohlen . Zwischen 8° und 10° C liegt die ideale Trinktemperatur.

Mit uns in Berlin waren Carlo Veronese der Direktor des Konsortiums DOC Lugana und derzeitige Präsident des Consorzio Luca Formentini welsche ihre Region und Weine Präsentierten.
DAS TERROIR DES LUGANA:
BODEN, MIKROKLIMA, REBSORTE
Der Lugana entsteht auf vielschichtigen Lehmböden, die aus Gletscher- und Flussablagerungen stammen und reich an Kalk und Mineralsalzen sind. Im hügeligen Gebiet wird der Boden immer sandiger. Seine Bearbeitung ist nicht einfach: in Trockenperioden ist er sehr kompakt und hart, nach dem Regen wird er weich und schlammig. Diese chemisch-physikalischen Eigenschaften des Bodens verleihen dem Lugana eine besonderen Geschmack, sein Bouquet ist intensiv und erinnert an Mandeln und Zitrusfrüchten, am Gaumen spielt er mit Frische, Mineralik und einer ausgeglichenen Struktur.

Das Klima des Weinbaugebietes wird positiv von der warmen Brise des Gardasees beeinflusst, es ist mild und weist nur geringe Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht auf. Diese konstanten Klimabedingungen sind ideal für das Wachstum und die Reifung der hier typischen Turbiana-Traube.

Sie ist mit dem Trebbiano di Soave verwandt, der nicht weit von hier entfernt wächst, aber andere Bodenbedingungen vorfindet, die von Vulkanen und nicht von Gletscherablagerungen beeinflusst wurden. Lang wurde die Turbiana-Traube mit dem Verdicchio dei Castelli di Jesi verwechselt. Aktuelle Untersuchungen haben aufgezeigt, dass sie sich sowohl im Bouquet als auch im Pflanzenbau, Pflanzenwuchs und bei der Vinifizierung unterscheiden.

Im Vergleich zu anderen Trebbiano-Rebsorten ist die Turbiana-Traube mittelgroß, kompakt und gleicht einer Pyramide. Die Beere ist kugelförmig, die Schale ist dick und auf ihr kann sich leicht ein Duftfilm bilden, die feine weiße Schicht, die sich in der Reifefase auf der Oberfläche der Beeren bildet. Das Fruchtfleisch ist saftig, locker, leicht säuerlich und geschmacklich neutral. Die Turbiana-Traube ist fäulnisanfällig und erkrankt leicht an Mehltau und Peronospora. Wenn sie reinrebsortig vinifiziert wird, entstehen vielseitige stille und Schaumweine.

DIE VERSCHIEDENEN LUGANA-VARIANTEN

Die Turbiana-Traube wird praktisch immer reinrebsortig vinifiziert, obwohl das Weingesetz die 10%ige Cuvetierung mit anderen Weißweinsorten erlaubt, die allerdings nicht aromatisch sein dürfen. Insgesamt gibt es 5 verschiedene Lugana-Varianten: Jahrgangs-Lugana, Lugana Superiore, Riserva, Vendemmia Tardiva (Spätlese) und Spumante (Sekt).


LUGANA
Der frische Jahrgangs-Lugana ist das „Flagschiff“ der Denomination, er macht fast 90% der Gesamtproduktion aus.

Strohgelb mit leichtgrünen Reflexen, blumig im Bouquet mit leichten Mandelnoten, frisch im Geschmack mit angenehmen Zitrusnoten und lang im Abgang.


LUGANA SUPERIORE
Dieser Lugana, den es laut Weingesetz seit 1998 gibt, muss mindestens ein Jahr ab der Lese reifen. Deshalb ist er vielschichtiger als der Jahrgangs-Lugana. Die Farbe ist leicht goldgelb, das Bouquet erinnert an Wiesengräser, Chlorophyll, reife Äpfel und Zitrusfrüchte wie Mandarinen. Dazu kommen Haselnuss- und Gewürznoten, die durch die Lagerung in Holzfässern entstehen, wobei nun neue Barriquefässer kaum mehr zum Einsatz kommen sondern eher größere Fässer. Die kräftigere Struktur wird durch eine lebendige Säure ausgeglichen, am Gaumen entstehen mineralische Noten, die dem Wein einen faszinierenden salzigen Charakter verleihen.


LUGANA RISERVA
Dieser Wein ist die natürliche Weiterentwicklung des Lugana Superiore, er muss mindestens 24 Monate ausgebaut werden, 6 davon in der Flasche. Die Farbe wird immer intensiver, die lange Reifung ist auch im Bouquet zu erkennen, es ist komplexer und erinnert an Feuerstein und Eukalyptus. Die Mineralität verleiht dem Wein Reife, er ist angenehm strukturiert und lang im Abgang.

Je nach Ausbau und Stil dieser Weine ändert sich ihre Lebensdauer. Die Vinifizierung erfolgt immer mehr im Stahl und der Wein bleibt immer länger auf der Hefe („sur lie“), beim Lugana Superiore und Riserva erfolgt die Reifung immer mehr sowohl im Stahl als auch im Holz. Dadurch werden diese Weine noch langlebiger als in der Vergangenheit.

Den Jahrgangswein kann man somit 2-3 Jahre genießen, Lugana Superiore und Riserva sind langlebiger und können 10 Jahre reifen.

Die beiden letzten Lugana-Varianten weisen besondere Eigenschaften auf.


LUGANA VENDEMMIA TARDIVA
Durchaus neu ist die Spätlese, ein „Experiment“, wobei dieser Lugana nicht so süß und dickflüssig wie andere traditionelle Süßweine ist. Die Trauben werden hochreif Ende Oktober – Anfang November gelesen und nicht mehr nachgetrocknet.

Durch die Reife und hohe Zuckerkonzentration erhält dieser Lugana einen Spätlese-Charakter, er ist angenehm weich und konzentriert, aber nicht zu süß, da der Restzucker durch die Säure wie bei der elsässischen Vendange Tardive und der deutschen Spätlese gut ausgeglichen wird.


LUGANA SPUMANTE
Seit 1975 gibt es offiziell die Lugana-Kategorie Spumante, seine Herstellung geht aber trotz der geringen Flaschenanzahl auf eine alte Tradition zurück. 1942 schrieb Camillo Pelizzari in seinem Buch „Das Lugana-Gebiet uns sein Wein“, dass am Ende des 19. Jahrhunderts einige Unternehmer aus der Champagne in San Martino della Battaglia versuchten, den Lugana in größerem Rahmen zu versekten. Sie wollten sogar in Rivoltellla eine Kellerei für die klassische Flaschengärung wie in ihrer Heimat aufbauen, wegen des geringen Ertrages wurde das Projekt aber wieder fallen gelassen.

Heute wird der Lugana Spumante sowohl nach der Druckgärmethode in Stahltanks als auch nach der klassischen Flaschengärmethode hergestellt. Im ersten Fall sind Bouquet und Geschmack unkompliziert und frisch, die Primärfrucht erinnert an Zitrusfrüchte wie Zitronatzitrone, das Mousseaux ist cremig und erfüllt den Gaumen, die 2. Variante ist raffinierter und komplexer, das Bouquet ist elegant und dynamisch, dass Mousseaux ist delikater und fast „krokant“.

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