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Der Berliner Unternehmer „Cookie“ Heinz Gindullis bringt mit „Data Kitchen“ frische Speisen ohne Anstehen

Für große Ideen braucht man manchmal große Partner. Cookie und SAP haben sich zusammengetan und ein neues Gastronomiekonzept für Berlin entwickelt – die Data Kitchen als Teil des neuen „Data Space by SAP“. Küchenchef Alexander Brosin kreiert eine international inspirierte Berliner Küche und schickt diese über einen digitalisierten Automaten zum Gast – slow food fast.

Data Kitchen verbindet Atmosphäre und Qualitätsessen mit einer App, die die Warteschlange auflöst. „Es war von Anfang an klar, dass wir ein innovatives, gastronomisches Konzept als Teil des neuen Data Space zusammen machen wollten“, sagt Cookie.

Ob ein schneller Kaffee oder doch ein ganzes Menü, der Gast bestellt und bezahlt frisch zubereitetes Frühstück und Mittagessen über eine Webseite oder App. Bereit stehen die Speisen dann in der Food Wall, einem digitalisierten Automaten. Cookie: „Data Kitchen" ist aus unserer Sicht eine Innovation, die perfekt in unsere Zeit passt. Indem der Gast Speisen und Getränke per App bestellt, kann er selbst – aus seinem Büro, von unterwegs oder direkt vor Ort – bestimmen, wann er essen möchte.“ Bei Ankunft öffnet er mit seinem Smartphone in der Food Wall eine Box, deren Monitor seinen Namen trägt. „Die Verbindung aus Technik und hochwertigem Essen, das ist neu. Data Kitchen schenkt den Gästen Zeit für sich“, so Cookie.

Herzstück von Data Kitchen ist eine Wand mit einem digitalisierten Automaten, die Food Wall. Sie besteht aus Boxen, deren Rückseiten mit der Küche verbunden und deren Vorderseiten für den Gast als transparente Monitore sichtbar sind. Art Direktorin Tina Steffan erstellte das Konzept für die Food Wall und App und entwickelte sie gemeinsam mit einem Team von Spezialisten, unter anderem Ars Electronica Futurelab, die für die Visualisierung auf den Monitoren verantwortlich waren.

 

Der Berliner Unternehmer „Cookie“ Heinz Gindullis bringt mit „Data Kitchen“ im "Data Space by SAP" frische Speisen ohne Anstehen

In der Data Kitchen kocht Küchenchef Alexander Brosin. Der 46-Jährige hat viele Jahre für Michael Hoffmann gearbeitet. Geprägt von dieser gemeinsamen Zeit und mit einem hohen kulinarischen Anspruch kocht er frisch und jahreszeitlich, inspiriert von den Berliner Kiezen und der brandenburger Landschaft. Auf der Karte stehen Rote Bete Suppe, Kürbisrisotto mit geschmortem Radicchio, Gartengemüse mit Polenta oder Wolowina Rind. Brosin: „Zum Frühstück oder Lunch erwartet unsere Gäste eine ausgewogene Karte mit wöchentlich wechselnden Gerichten. Dabei verwenden wir nur Produkte, deren Herstellung wir auch vertreten können.“

Gastgeber ist der gebürtige Wiener Christian Hamerle, zuletzt gastronomischer Leiter der Markthalle Neun und viele Jahre Restaurantleiter bei Sarah Wiener. Hamerle: „Ich bin Gastgeber durch und durch und sorge dafür, dass es allen gut geht. Da die App das Bestellen und Bezahlen übernimmt, habe ich viel mehr Zeit mich um jeden Einzelnen zu kümmern.“


Für die Innenarchitektur ist die Berliner Architektin Laura Rave verantwortlich, die auch schon das Restaurant Crackers gestaltete. Mit warmen, dunklen Farben, eigens entworfenen Möbeln und einem raffinierten Lichtkonzept schafft sie einen Raum, bei dem die Technik erst auf den zweiten Blick sichtbar wird.

Data Space – hier ist Data Kitchen zuhause. Data Space ist der Name für die neue Berliner Location von SAP. Neben der Data Kitchen befindet sich hier der Veranstaltungsbereich Data Hall mit Platz für bis zu 100 Personen. SAP bietet hier eine Plattform für Veranstaltungen rund um das Thema „Digitale Transformation", Raum zur Diskussion und zum Netzwerken. Im Erdgeschoss befindet sich auch der Data Room, ein von SAP und Ars Electronica Futurelab entwickelter, digitaler „Ideation Room“ für kreativinnovatives Arbeiten. Der Data Hub im 1. Stock ist die Adresse des neuen SAP IoT Accelerator Programms. Hier arbeitet SAP gemeinsam mit Start-ups aus dem B2B-Bereich, SAP-Partnern und -Kunden an innovativen Ideen rund um das Internet der Dinge. Eingebettet in dieses Gefüge sorgt Data Kitchen für die notwendige Nahrung für Bauch und Kopf.

Der Berliner Unternehmer Cookie hat in den vergangenen 22 Jahren nicht nur seinen Club Cookies zur Institution im Berliner Nachtleben gemacht, sondern betreibt auch das vegetarische Restaurant Cookies Cream und das Crackers und organisiert mit seiner Event- und Cateringfirma diverse Projekte von Bar bis Groß-Event. Angefangen 1994 mit einer illegalen Kellerbar, entwickelte „Cookie“ Heinz Gindullis daraus den Club Cookies, der dann im alten Bankgebäude in der Charlottenstraße zur Legende wurde. Mit Chefkoch Stephan Hentschel steht das Cookies Cream seit 2007 für raffinierte vegetarische Küche (16 Punkte bei Gault&Millau für 2017). Das Restaurant Crackers mit Küchenchef Johannes Wagner begeistert mit international inspirierten Gerichten mit Fleisch und Fisch aus artgerechter Haltung (2,5 Fs im Feinschmecker).

Data Kitchen ist mit 50 Sitzplätzen täglich von

9-17h geöffnet.
Von 9-17h gibt es Frühstück,
ab 11.30h Mittagessen. Mittagsgerichte kosten zwischen 8 und 16 Euro. datakitchen.berlin

Rosenthaler Straße 38, 10178 Berlin Zurzeit sind Bestellungen über die mobile Website möglich (datakitchen.berlin). Die Data Kitchen Android und iOS Apps wird es Ende November geben.

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