Le Matin

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La Lucha–Berlins neues Restaurant für moderne, mexikanische Küche

Ein Niederländer mit Wurzeln bis nach Curacao verbringt drei prägende Jahre in Mexiko, kommt nach Berlin – und eröffnet, um seine Eindrücke lebendig zu halten - ein zeitgemäßes, mexikanisches Restaurant am hippen Paul-Lincke-Ufer in Kreuzberg. Das „La Lucha“ ist einladend, ohne jede Berührungsängste, im schlicht-farbenfrohen Cantina-Stil gehalten. Originale, traditionelle Speisen wie Tamals, Frijoles oder Tacos und Burritos werden modern interpretiert und bleiben dennoch authentisch und grenzen sich so wohltuend von US-amerikanischem Fast Food ab. Gemeinsames Essen steht im Mittelpunkt – Gerichte probiert man zusammen und bestellt nach und nach. Wir haben den Beef Brisket Burrito mit geräucherter Rinderbrust, Bohnenmus, Knochenmark und Annanas Pico de Gallo probiert – köstlich. Als Fischgang Ceviche Verde, marinierte Dorade in Limette, Gurke und Avokado und schließlich eine Molcajete, serviert in einer heißen Lavasteinschüssel: gegrilltes Steak, geräuchertes Hühnchen, Chorizo, Nopal Kaktus, Chili Guajillo und Käse mit Salsa und Tortillas. Der Service ist ausgesprochen aufmerksam und kenntnisreich und hat uns stets gut beraten. Im „La Lucha“ kann man schnell vom Alltag abschalten und in eine andere Welt entführen lassen. Vor allem sollte man die größte in Deutschland verfügbare Auswahl an Agaven-Spirituosen (v.a. Tequila und Mezcal) nicht versäumen.

 

“Wer einmal Tortillas, Frijoles oder Tamales gegessen hat und das Land verlässt, geht an Heimweh nach Mexiko zugrunde!”(Altes mexikanisches Sprichwort)

La LuchaPaul-Lincke Ufer 39 /41 10999 BerlinfacebookÖffnungszeiten:Mi –So, 18 –24 Uh

Oderman macht es wieMax Paarlberg und eröffnet eineigenes Restaurantmit zeitgenössischer, mexikanischer Küche: La Lucha. In demBerlinerRestaurant, am Paul-Linke-Ufer39 / 41haben die Gäste seit dem 05. April 2017 MaxLeidenschaft fürmexikanische Kultur und vor allem für die Küche des mittelamerikanischen Landesauf ihrenTellern. Traditionelle Gerichtetreffenhier auf zeitgenössische Interpretationen mexikanischerGenusswelten, die im Zusammenspiel mit der Architektur und dem Service eine ganz eigene Atmosphäre im Spannungsfeld zwischen Acapulco und Kreuzberg entstehen lassen.


Im Hinblick auf die Architektur ist dieser Effekt vor allem dem Innendesign des Berliner Designstudios Ett laBennzu verdanken. Mit ihrer Arbeit haben sieeinen energetischen Raum geschaffen, der die traditionelleAtmosphäre einer Cantinaan der mexikanischen Pazifikküste mit reduzierter Berliner Designästhetik verbindet. Das Ergebnis ist ein Raumerlebnis, das den kreativen Geist der La Lucha Küche aufgreift und so für ein sinnliches Gesamterlebnis sorgt.

Für die dazugehörige ,authentische Gastfreundschaft sorgt Besitzer Max Paarlberg selbst. Jeder Gast, der das La Lucha betritt, kann sich auf eine freundliche Begrüßung freuenund wird überrascht sein, wie sich aufmerksamer Service anfühlt. Denn im La Lucha sind die Gäste die tatsächlichen Stars.


So persönlich wie der Service ist auch die Speisekarte, die Max für das La Lucha zusammen mit seinen beiden Küchenchefs entwickelt hat.Tamalesoder Frijoleswaren nur einigeseiner Lieblingsgerichteaus der traditionellen Küche, die es nun auch jeden Abend in Berlin von Mittwoch bis Sonntag in einer modernen Version zu entdecken gibt. Wem diese Gerichte „Spanisch vorkommen“, der findet im La Luchaauch Klassiker wie Tacos oder Burritos–allerdings nicht in der in Deutschlandbereits bekannten kalifornischen Interpretationsondern als mexikanisches Original. Für den gekonnten Balanceakt zwischen authentischen Aromen und zeitgenössischer Interpretation ist ein mexikanisch-britisches Kochpaar verantwortlich. Für das La Lucha konnte Max die Beiden,Jennifer Herrera Olivares und Matt Pipe,nach Berlin holen.Zusammen leiten sie nundie Küche am Paul-Lincke-Ufer.


Teilen und Trinken im La Lucha

Was in der mexikanischen Tischkultur gang und gäbe ist, wird auch im La Lucha zelebriert: Die Gerichte sind größtenteils so portioniert, dass viel probiert und geteilt werden kann. Im Stil der spanischen Tapas können sich die La Lucha Gäste also gemeinsam durch das Menü schlemmenund das Essen so zu einem gemeinschaftlichenErlebnis machen. Gekrönt wird dieLa Lucha Erfahrungschließlich durch die aktuell größte Mezcal Karte Deutschlandsmit verschiedenen Bränden aus den unterschiedlichen Regionen Mexikos, die zu einer flüssigen Entdeckungsreise einladen.

Max Paarlberg –Gastronomie als Lebensaufgabe

Bereits mit 10 Jahren wusste Max genau, dass er sein berufliches Leben wahlweise in Hotels, Bars und Restaurants mit der Aufgabe zubringen wollte, seinen Gästen ein zufriedenes Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Dieses Ziel vor Augen, begann er mit 19 sein International Business Studium. Im Rahmen eines Auslandpraktikums verschlug es ihn 2010 nach Mexiko. Dieses Land mit seiner reichen Kultur und ganz eigenen Mentalität zog ihn sofort in denBann. So kam es auch zu dem Namen.„La Lucha“ (Das Ringen) steht für die Lebenseinstellung, die Mexiko kennzeichnet und Max so beeindruckt hat: Hier wird dem Leben mit einem Lächeln auf den Lippen begegnet und ihm auch noch in seinen härtesten Momenten das Schöne und Genussvolle abgerungen. Der Grundstein für die La Lucha Idee war gelegt.

Aber zwischen der Initialzündung und der tatsächlichen Umsetzung der Idee eines Restaurants für moderne, mexikanische Küche lagen noch viele weitere Stationen: Nach mehreren Praktika und Fortbildungen ging es weiter nach Argentinien, wo Max seinen eigenen Supper Club gründete und exklusive Dinnerparties in ungewöhnlichen Locations ausrichtete. Nach dem sich dieses Konzept in Buenos Aires etablierteund genug mediale Aufmerksamkeit bekommen hatte, zog es Max zurück in seine Heimatstadt London, wo er für die CitizenM Hotel Gruppe arbeitete und rasch die Leitung des CitizenM Hauses in Glasgow übernahm. Während er für die Unternehmensgruppe ein vollkommen neues Food & Beverage Konzept entwickelte,wuchs schließlich der Entschluss, nach Berlin zu gehen und den nächsten Schritt hin zur Verwirklichung seines Traums vom eigenen Restaurant oder Hotel zu erfüllen.

Im Sommer 2014 kam erund seit dem ist sein Name aus der innovativen Gastro-Szene der Hauptstadt nicht mehr weg zu denken. Vor allen Dingen mit seinem letzten, ursprünglich als Pop-Up Bar gedachten, Konzept „Burbon Dogs“ hat für so viel Aufmerksamkeit gesorgt, dassaus dem kleinen Laden innerhalb weniger Monate eine feste Institution im Berliner Nachtleben wurde. Die Eröffnung des La Luchasist nicht nur der bisher letzte Schritt auf dem Weg zur Verwirklichung seines Traumssondern auch ein weiterer Beweis für die Stärke von Max Paarlbergs gastronomischer Vision und Durchsetzungskraft.

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