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Wiesn zapft in Hofbräu Wirtshaus Berlin

Parallel zur Münchner Wiesn zapft das Hofbräu Wirtshaus in Berlin ein Fass des traditionellen Hofbräu Oktoberfestbieres an. Während der gesamten Oktoberfest-Zeitwerden typisch bayerische Festzeltstimmung im Herzen Berlins geboten, auch unter der Woche! Die Original Hofbräuhaus Showband sorgt dabei mit zünftiger Musik für echte Wiesn-Stimmung.
Natascha Ochsenknecht durfte den Fassanstich in diesem Jahr vornehmen.
Parallel zur Münchner Wiesn zapft das Hofbräu Wirtshaus in Berlin ein Fass des traditionellen Hofbräu Oktoberfestbieres an. Während der gesamten Oktoberfest-Zeitwerden typisch bayerische Festzeltstimmung im Herzen Berlins geboten, auch unter der Woche! Die Original Hofbräuhaus Showband sorgt dabei mit zünftiger Musik für echte Wiesn-Stimmung.
Natascha Ochsenknecht durfte den Fassanstich in diesem Jahr vornehmen.
Die Wurzeln des Oktoberfests
Am 17. Oktober 1810 fand die erste Festlichkeit statt, die den Grundstein des heutigen Münchner Oktoberfests legte. Anlässlich der Hochzeit von Ludwig von Bayern und der Prinzessin von Hildburghausen wurde ein großes Pferderennen auf der Theresienwiese veranstaltet. Diese Feier löste bei allen Beteiligten große Begeisterung aus, sodass entschieden wurde, dass das Fest wiederholt werden muss. Der diesmalige Veranstalter war der „Landwirtschaftliche Verein in Bayern”. Daraufhin fand Jahr für Jahr die Wiesn als privat finanzierte Veranstaltung statt, bis beschlossen wurde, dass ohne Ausnahme jedes Jahr eine derartige Festlichkeit durchgeführt werden soll, die ab 1819 unter der Leitung der Stadt München organisiert wurden. 1850 gab es wieder einen richtig feierlichen Anlass, als auf der Wiesn die Statue der „Bavaria” enthüllt und ein Teil der Ruhmeshalle eingeweiht wurde. 1881 wurde die erste Hendlbraterei eröffnet. Später wurde der Bierverkauf auf der Theresienwiese gestattet und von Jahr zu Jahr stiegen die Zahlen der Wiesnbesucher. Mit ihnen stieg natürlich auch die Anzahl der Bierbuden, die mit der Zeit zu Festzelten mit Kapellen heranwuchsen. Durch den Andrang der begeisterten Menschenmassen kamen diverse Schausteller hinzu, die mit dem Aufstellen von Kegelbahnen, Klettergerüsten und Tanzflächen für weitere Vergnügung sorgten. Das nächste Highlight war die Erfindung des elektrischen Lichts. Diese tolle Erfindung ermöglichte 1880 zum ersten Mal das weltbekannte Bild der „Wiesn bei Nacht”. Von Jahr zu Jahr kamen weitere Attraktionen und Verköstigungsmöglichkeiten hinzu, die das Oktoberfest zu dem Spektakel werden ließen, das wir heute so lieben. Aufgrund des oft kühlen Wetters im Oktober beginnt das Oktoberfest seit 1872 schon im September. Eröffnet wird die Wiesn immer an einem Samstag und das Ende des Fests ist traditionell der erste Sonntag im Oktober. Seit dem Jahr 2000 gilt folgende Regel: Fällt der erste Oktobersonntag auf den 1. oder 2. Oktober, wird das Fest bis zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober verlängert. So dauert das Fest in der Regel 16 bis 18 Tage.

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